AVL Group startet im Gewerbepark Regensburg

11 12 2008

Der zentrale Standort für Büro, Handel und Service (rund 300 Adressen auf Mietflächen von 155 000 qm) in Regensburg gewinnt im Bereich Automotive stetig an Kompetenz: Nachdem sich beispielsweise bereits CDN, Electrovac curamik oder Vector Informatik an diesem Schnittpunkt angesiedelt haben, startete jetzt die AVL Group (Hauptsitz Graz) den Aufbau eines Stützpunkts. Das österreichische Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung oder Optimierung von Verbrennungsmotoren und Antriebstechnik. In 45 Niederlassungen in Europa, Asien und Amerika werden 4100 Spezialisten beschäftigt. Damit ist AVL nach eigenen Angaben der größte konzernunabhängige Spezialist der Branche. Das Management will in der Technologie-Region (Areva, BMW, Conti/Siemens-VDO, Infineon, Krones, Osram Opto, MR, Toshiba…) mit mehr als 110 000 Arbeitsplätzen für 150 000 Bürger und guten Verbindungen nach Ingolstadt (Audi) und Pilsen (Skoda) etwa 150 neue Jobs schaffen. Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer sagte, angesichts des Handlungsdrucks in der Automobilindustrie investiere die AVL Group (625 Mio. Umsatz 2007) zur richtigen Zeit. Und Hans Schaidinger, Oberbürgermeister der mit dem UNESCO-Siegel ausgezeichneten „Welterbe“-Stadt, unterstrich beim AVL-Eröffnungstermin: „Jetzt sind die innovativsten Köpfe gefragt.“



Medizin, Labor, Forschung:Fruchtbarer Boden für Medizin und Biotech

23 06 2008

Will sich ein Arzt in einem BusinessPark niederlassen? Im Gewerbepark Regensburg lautet die Antwort eindeutig: „Ja“. Die ersten Ärzte, die vor rund 20 Jahren eingezogen sind, hatten sich noch wegen der flexiblen Mietflächen und der guten Erreichbarkeit für den Standort entschieden. Heute ist das medizinische Kompetenzzentrum, das sich im Gewerbepark Regensburg formiert hat, ein weiteres wichtiges Argument. Über 80 Spezialisten vom Facharzt bis hin zum ambulanten OP-Center treten seit dem Jahr 2002 sogar unter dem Logo „MediPark“ (www.medipark-regensburg.de) gemeinsam nach außen hin auf. Die Praxen verteilen sich auf drei Ärztehäuser (C10, C15 und C27) und über das gesamte Areal finden sich Apotheke, zahlreiche Therapeuten sowie Spezialisten aus den Bereichen Gesundheit, Sport und Wellness. Die Bandbreite reicht hier von den Ärzten bis zur Apotheke, von der Krankenkasse bis zur Versicherung, vom baubiologischen Einrichtungszentrum bis zum Sanitätshaus, vom Ergotherapeuten bis zum Fitness-Studio. Und der Patient bzw. Kunde? Er kommt mit hohen Erwartungen und geht rundum versorgt aus dem Gewerbepark Regensburg heraus.Mittlerweile haben sich hier auch Unternehmen aus der Biotechnologie angesiedelt – aus denselben Gründen wie einst die Mediziner. Es sind Labore von internationalem Ruf, die für ihre Arbeit modernste Technik brauchen und am Standort weiter wachsen wollen.

Drei Vertreter aus den Bereichen Gesundheit, Laboranalyse und Forschung stellen sich hier vor: 

Gesundheit – SOK: „Mehrwert für Ihre Gesundheit“ Die Wege im Gewerbepark sind kurz. Nicht nur für Kunden, sondern auch für die Unternehmer, Ärzte, Wissenschaftler und Therapeuten, die sich hier niedergelassen haben. Manchmal entstehen aus Gesprächen auch Kooperationen und eine davon gipfelte  jüngst in  die Gründung des Sportmedizinischen orthopädischen Kompetenzzentrums (SOK). Die Gründungsmitglieder des SOK sind im Gewerbepark längst bekannt: das Institut für Prävention und Sportmedizin (IPS), das RFZ Rückenzentrum, das Physiodrom sowie die orthopädische Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark mit den Doktoren Ascher, Ertelt, Grziwok, Kreuels, Katzhammer und Maluche. Alle Praxen haben sich in den letzten Monaten personell und räumlich deutlich vergrößert. Neu hinzu gekommen ist im Physiodrom der Bereich Krankengymnastik für Kinder und neurologische Patienten sowie die für alle Kassen zugelassene Abteilung Physiotherapie im RFZ. Insgesamt steht im Sportmedizinischen orthopädischen Kompetenzzentrum das vernetzte Know-how von acht Ärzten, neun Sportwissenschaftlern und 20 Physiotherapeuten zur Verfügung.„Wir haben schon oft erfolgreich kooperiert“, so Dr. med. Frank Möckel vom IPS. „Jetzt wächst etwas nur noch enger zusammen, was einfach zusammen gehört.“ Und Orthopäde Dr. med. Gerhard Ascher fügt hinzu: „Ziel ist, unseren Patienten Diagnostik, Therapie und Behandlung auf höchstem Niveau zu bieten.“ Wie das umgesetzt wurde, zeigt das Beispiel der verletzten Fußball-Nationalspielerin Sandra Minnert aus Frankfurt, für die vom SOK ein „Behandlungs- und Therapie-Paket“ geschnürt wurde: Sportphysiotherapie im Physiodrom, Medizinische Trainingstherapie und gezielte Bein-Kräftigungsübungen im RFZ und IPS sowie eine orthopädisch verordnete Spritzentherapie. „Drei Wochen später war ich so fit und beschwerdefrei, dass ich zur Vorbereitung auf die WM ins Trainingslager fahren konnte“, sagte die 140-fache Nationalspielerin und heutige Damen-Fußball-Weltmeisterin.„Die Krankheitsbilder sind oft so kompliziert, dass nur vernetztes, fachübergreifendes Denken und Handeln zum Erfolg führt“, begründet die Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation Dr. med. Marion Lenz (IPS) die Notwendigkeit des Zusammenschlusses. „Auch die Patienten schätzen den Vorteil, nicht nur von einem Spezialisten behandelt zu werden, sondern von einem kompletten Experten-Team.“ Und das SOK-Team bietet sogar Kompetenz von der Prävention über die Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitation. „Wir führen regelmäßig Besprechungen durch, stimmen Untersuchungen aufeinander ab und diskutieren  wichtige Befunde“, so Philipp Weishaupt vom RFZ. Termine werden deshalb so schnell wie möglich realisiert und vermittelt. 

Laboranalyse – Labor Friedle: Wissen, was dahinter steckt
Erinnern Sie sich noch an den Orangen-Skandal pünktlich vor Weihnachten 2007? Die Zeitschrift Öko-Test warnte vor dem Verzehr der Zitrusfrüchte, da manche weit über dem erlaubten Maß durch Pestizide belastet und somit schädlich für den Verbraucher seien. Besorgte Importeure, Exporteure, Lieferanten, Groß- und Einzelhändler ließen ihre Ware umgehend testen. So landeten tonnenweise Orangen im chemisch-analytischen Labor von Albrecht Friedle (Im Gewerbepark D22, www.labor-friedle.de). „Die von uns getesteten Zitrusfrüchte waren in einem Top-Zustand und absolut unproblematisch für den Verbraucher. Meiner Meinung nach war das ein vollkommen überzogener Fehlalarm.“ Im Labor Friedle wird unter anderem Lebensmittelsicherheit abgeprüft. „Wir untersuchen Dinge, die nicht wünschenswert sind“, fasst es Albrecht Friedle kurz zusammen. „Das sind zum Beispiel Pestizide, Schwermetalle oder Schimmel in Lebensmitteln, Innenräumen oder Baustoffen, aber auch in Blut, Plasma oder an Haaren.“Hier arbeiten  20 Wissenschaftler Hand in Hand im Team, darunter Ökotrophologen, Mikrobiologen, Chemiker und Ingenieure – ein gemischtes Sammelsurium an Experten, das viele Fragen beantworten kann. Wenn beispielsweise Mikrobiologe Dr. Uwe Rauland im Schimmellabor einzelne Sporen bewertet, die Häusern entnommen wurden, befundet er zunächst, ob der Befall einfach sanierbar oder kritisch ist. Und er hilft, die Ursachen für den Befall herauszufinden, denn diese abzustellen ist mindestens ebenso wichtig wie den Schimmel selbst zu bekämpfen. Hier bringt sich auch Albrecht Friedle ein als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für chemische Innenraumschadstoffe ebenso wie Dieter Blank, der als Lebensmittelchemiker auch Sachverständiger zur Untersuchung von Gegenproben ist. „Als analytische Gutachter und Dienstleister sind wir international tätig“, erklärt Albrecht Friedle. „Wenn uns Baubiologen Muster schicken, machen wir dazu jeweils eine quantitative und eine qualitative Aussage. Das heißt wir liefern sowohl die reinen Zahlen zu Inhaltsstoffen als auch eine Einschätzung zur Lösung des Problems.“  

 Forschung – Geneart: Von der Idee zum Weltmarktführer

Alles begann mit einem Problem in der Forschung. Eigentlich benötigte Professor Ralf Wagner von der Universität Regensburg für seine Projekte an HIV-Impfstoffen nur spezielle Gene. Was sich so lapidar anhört entpuppte sich aber als große Herausforderung, denn die Gene waren über die Biotech-Industrie nicht zu beschaffen. Also stellte Wagner sie –  zusammen mit einem Doktoranden – kurzerhand selbst her. Diese künstlich geschaffenen Gene lieferten tatsächlich so gute Ergebnisse, dass die Wissenschaftler die Potenziale für Industrie und Forschung sofort erkannten. So riefen sie im Jahr 1999 die Geneart ins Leben – mit dem Ziel künstliche Gene für die pharmazeutische und biotechnologische Forschung bereitzustellen. Tatsächlich eröffnete die Neusynthese von Genen den Forschern in der Biotechnologie neue, ungeahnte Möglichkeiten zum Beispiel in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen. Seit ihrer Gründung wächst Geneart rasant. Von anfänglich 5 auf inzwischen über 190 Mitarbeiter. 2006 folgte erst die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG), dann der Börsengang. Heute ist die Geneart AG Weltmarktführer für die Produktion synthetischer Gene und einer der führenden Spezialisten in der synthetischen Biologie. Sämtliche große Pharma- und viele Chemie-Unternehmen geben sich bei Geneart die Klinke in die Hand. Aufträge kommen auch von Biotechnologie-Größen wie Qiagen, Invitrogen und Morphosys, dazu von Universitäten, Institutionen und großen Forschungseinrichtungen wie die Max-Planck-Institute, Harvard, MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der US amerikanischen Gesundheitsbehörde (NIH). Insgesamt bedient GENEART jährlich mehr als 500 Kunden weltweit. Die Kunden von Geneart sind auf die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe spezialisiert. Andere nutzen die Geneart Technologie zur Verbesserung von Enzymen z.B. für Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Im Herbst 2007 ist Geneart mit einem Teil seiner Räumlichkeiten in den Gewerbepark umgezogen (Im Gewerbepark B35, www.geneart.com). Bernd Merkl, Manager Business Development bei Geneart, erklärt die Motivation zu diesem großen Schritt ganz einfach: „Der Gewerbepark Regensburg ist für uns ein moderner Standort, der auch eine weitere Expansion in Zukunft flexibel zulässt.“  



Chinesische Delegation im Gewerbepark Regensburg

25 02 2008

Ärzte im Businesspark? Viele Restaurants statt einer Großkantine? Bowling und Tanzcafé zwischen Lagerhallen und Büros? So viele unbebaute Grünflächen mit Seelandschaft?

Die Gäste der chinesischen Delegation aus dem aufstrebenden Gewerbestandort Shandong bei Shanghai, die zu einem Informationsbesuch in den Gewerbepark Regensburg kamen, wunderten sich sehr. Hier war es so anders als in den am Reißbrett entworfenen Industrie- und Logistikparks ihrer Heimat. Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer führte die Vertreter aus Politik und Wirtschaft über das Areal und erklärte das Konzept des aktiven Managements. Der bewusste Mieter-Mix, der für mehr Attraktivität und auch Kundenfrequenz sorgt. Tagsüber und abends Leben im Park, was auch die Sicherheit erhöht. Viel Grün und Angebote des täglichen Bedarfs, um auch den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Größtmögliche Flexibilität der Mietflächen, um den Unternehmern jederzeit Wachstum zu ermöglichen.

Interessant und von vielen Fragen begleitet war für die chinesischen Gäste auch die Herausbildung und gemeinschaftliche Werbung der verschiedenen Kompetenz-Zentren wie Beratung, Gesundheit / Medipark, Handwerk, Dienstleistung und Handel. Den Besuchern wurde vor Ort deutlich, was aktives Management aus einem Standort für Büro, Handel und Service machen kann.



Neue Dienstleistungen auf 23.500 qm

19 02 2008

Vermietvolumen auf Rekordniveau:

Gewerbepark Regensburg nutzt Rückzug von Siemens VDO offensiv für 43 Ansiedlungen

Rund 200 Reihenhäuser – das kommt dem Flächenvolumen nahe,  das 2007 im Gewerbepark vermietet wurde. Mehr als 40 neue Anbieter oder Geschäftskonzepte finden 15 000 Besucher pro Tag jetzt am zentralen Standort für Büro, Handel und Service (ca. 300 Firmen, 155 000 qm Nutzfläche). Die Bandbreite der geschlossenen Mietverträge für Eröffnungen und Erweiterungen auf 23 500 qm reicht vom kompakten Büro für Existenzgründer bis hin zum kompletten Gebäude für gut 100 vernetzte Arbeitsplätze.

Strukturen differenzierter denn je

Mit dieser stärksten Kunden-Resonanz seit der Gründung (1980) bestätigt der Standort seine Alleinstellung im regionalen Immobilienmarkt. „Dank des dynamischen Neugeschäfts 2007 konnten wir den Rückzug der inzwischen zum Conti-Konzern zählenden Siemens VDO bei weitem überkompensieren“, brachte Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer jetzt bei einem Pressegespräch die Bilanz auf den Punkt. Die während ihrer gesamten Expansionsphase vom Gewerbepark aus gesteuerte Automobiltechnik-Gruppe hat im Vorjahr bekanntlich mehrere hundert Beschäftigte aus verschiedenen Stadtteilen in ihrem erweiterten Entwicklungszentrum konzentriert. Im Zuge dieses Prozesses wurden auch 12 500 qm im Park zurückgegeben.

Hier nutzte man den Spielraum offensiv, um das Produkt- und Servicespektrum weiter zu differenzieren und den Standort möglichst unabhängig von Wirtschafts- oder Branchentrends zu machen. Schwerpunkte der vor Ort seit langem lebhaften, im  allgemeinen Aufschwung noch verstärkten Nachfrage lagen bei den Sparten Beratung/Service, Medizin/Labor sowie Groß-/Spezialhandel/Werksverkauf. Hinzu kam eine erhebliche Zahl an Vertragsverlängerungen durch ansässige Unternehmen.

Zukunftsbranchen gezielt integriert

Die Steuerkanzlei SH+C, Geneart als internationale Adresse für synthetische Biologie, die internistisch-kardiologische Gemeinschaftspraxis Dr. Kösler & Kollegen, der Wein-Markt VINO, die Bundesagentur für Arbeit oder erfolgreiche Fachhändler wie Nerlich & Lesser (Sanitärtechnik, Bäder-Lounge) stehen beispielhaft für die Vielfalt der realisierten Raumlösungen. Wobei die erfahrenen Planungsteams auch bei schmalen Zeitfenstern individuelle Grundriss-Wünsche termingetreu umsetzten, damit Mieter Marktpotenziale „just in time“ abschöpfen konnten. „Besonders freut uns, dass wir mit Geneart ein expansives Biotechnologie-Unternehmen gewinnen und zugleich das Großlabor Friedle aufnehmen konnten. Damit wächst ein weiteres interessantes Segment heran“, unterstreicht Seehofer.

Heute sind die Gewerbepark-Strukturen mehr denn je durch überschaubare Dimensionen und den beweglichen Mittelstand   geprägt. „Dieser gesunde Mix verspricht anhaltende Impulse und Stabilität“, zeigen sich Seehofer und Prokuristin Maria Eichhammer angesichts der gelungenen Weiterentwicklung optimistisch. „Wir schreiben unsere Strategie zur Formierung leistungsfähiger Kompetenz-Schwerpunkte konsequent fort.“

Immer mehr konzentrierte Kompetenz

So gewinnt der integrierte MediPark (rund 80 Fachärzte, Therapeuten, Dienstleister) stetig an Profil. Zuletzt wurden beispielsweise zusätzliche Physiotherapie-Einrichtungen sowie das Sportmedizinisch-orthopädische Kompetenzzentrum (SOK) etabliert. Parallel dazu entwickelt der an diesem Erfolgsmodell orientierte, ebenfalls gezielt ausgebaute „BeraterPark“ immer mehr Dynamik. In diesem Bereich vereint der Standort ebenfalls gut 80 qualifizierte Adressen: Anlageberater, Ingenieurbüros, kaufmännische Dienste, Steuerkanzleien… Und zumindest nach den ersten Wochen `08 deutet nichts darauf hin, dass der positive Trend abrupt kippen könnte. Im Januar haben sich bereits vier weitere Mieter für den Gewerbepark Regensburg entschieden.



Die “Weihnachtstrucker” starten heuer erstmals in Regensburg

13 12 2007

Tonnenschwere Hilfslieferungen werden heuer zum ersten Mal von Regensburg aus auf die Reise geschickt: Die von Antenne Bayern und den Johannitern organisierten „Weihnachtstrucker“ starten am 26. Dezember ab 13 Uhr am Domplatz. Von diesem Sammelpunkt aus rollt der Lkw-Konvoi dann nach Moldawien, Südserbien, Montenegro oder Novi Sad im Kosovo sowie Kiew und Odessa in der Ukraine.

Auch der Gewerbepark Regensburg unterstützt die „Weihnachtstrucker“, die seit 13 Jahren Lebensmittel und kleine Geschenke für Kinder in von Krieg, Katastrophen oder Krisen betroffene Gebiete bringen. Dank ehrenamtlicher Helfer, die teils Urlaubstage opfern, können alle Pakete jenen persönlich ausgehändigt werden, die – gerade im Winter – darauf angewiesen sind. Tausende von Familien, Waisen, behinderten, älteren oder kranken Menschen werden die Sattelzüge begrüßen, die insgesamt mehr als 50 000 Pakete mit Hilfsgütern aus Bayern auf teils riskanten Routen bis in entlegene Regionen transportieren.

In Regensburg ist die Resonanz stets groß. Hunderte von Paketen wurden in den Vorjahren allein im Gewerbepark abgegeben. Auch 2007 wurde diese Sammelstelle leicht erreichbar direkt beim kostenlosen Parkhaus eingerichtet.

Trotz enger Termine setzte OB Hans Schaidinger zum „Endspurt“ ein Zeichen. Er gab sein Päckchen persönlich ab. Auch Prominente wie Rosi Mittermeier und Christian Neureuther machen für die „Weihnachtstrucker“ mobil und engagierten sich 2007 als „Schirmherren“.

Diese Hilfsgüter stecken in den Paketen

Damit es keine Zoll-Probleme gibt und das Begleitteam an den Zielorten alle Bedürftigen gleich behandeln kann, nutzen die Johanniter ihre Erfahrungen aus internationalen Einsätzen. In allen Paketen sollen möglichst nur diese Hilfsgüter stecken: 1 Geschenk für Kinder (Block und Buntstifte), 2 kg Zucker, 2 kg Mehl, 1 kg Reis, 2 Packungen Salz, 1 kg Nudeln, 1 Liter Speiseöl (keine Glasflaschen), 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 4 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 250 g Tee, 500 g Kaffee, 500 g Kakaopulver, 2 Tuben Duschgel, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten sowie 2 Tuben Zahnpasta.



Richtige Analyse: Großlabor zieht in den Gewerbepark Regensburg

29 03 2007

Auf den insgesamt 155 000 qm großen Büro, Handels- und Serviceflächen im Gewerbepark Regensburg (rund 300 Adressen mit ca. 5000 Mitarbeitern, http://www.gewerbepark.de ) wird ab Ende April 2007 auch ein chemisch-analytischer Laborbetrieb vertreten sein und das Spektrum des Kompetenz-Netzwerks Gesundheit/Wellness erweitern, zu dem vom Facharzt bis hin zum ambulanten OP-Center etwa 70 Spezialisten zählen.  Das Labor Friedle & Kneißler richtet sich auf flexiblen Flächen von 700 qm im Gebäude D 22 ein. Lebensmittelinhaltsstoffe, Rückstandsanalytik, Prüfung von Materialproben und die Innenraumdiagnostik gehören zu den Themen, mit denen sich die rund 25 Mitarbeiter schwerpunktmäßig beschäftigen. In punkto Innenraumdiagnostik bringt Geschäftsführer Albrecht Friedle seine Erfahrung als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Gutachten über „chemische Innenraumschadstoffe“ ein. Daneben werden Nahrungsmittel, Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Arznei-, Reinigungs- und Futtermittel sowie umweltmedizinische Fragestellungen aus humanbiologischen Matrizes bearbeitet.  „Wir verstehen uns als Problemlöser, nicht als reine Zahlenwert-Lieferanten“, erklärte Albrecht Friedle gegenüber dem Gewerbepark-Kundenmagazin „StandortNews“: „Deshalb beschäftigen wir interdisziplinäre Arbeitsgruppen mit überdurchschnittlich vielen Wissenschaftlern.“ Das Labor ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert und bietet leistungsfähige Routineanalytik, gutachterliche Dienste und wissenschaftliche Methoden-Entwicklungen an. Mehr Infos finden Sie unter www.friedle-kneissler.de.



BeraterPark als Netzwerk qualifizierter Dienstleister

19 02 2007

Mit gezielten Neuansiedlungen auf Mietflächen nach Maß steigert der Gewerbepark Regensburg  – mit 300 Firmen auf 155 000 qm der zentrale Standort für Büro, Handel und Service in der Technologie-Region Regensburg – die interne Dynamik. Mit im Zentrum steht dabei die qualifizierte Beratung. Schließlich wird die Welt komplizierter und jeder ist auf eine fundierte Absicherung angewiesen: von A wie Altersvorsorge bis Z wie Zivilrecht. Dem kommt der neue BeraterPark entgegen, denn das Netzwerk für Dienstleister vereint bereits etwa 100 Firmen und Freiberufler auf kurzen Wegen.

„Wir verzahnen Dienstleistungen, um noch mehr Verbraucher anzusprechen und möglichst viele ansässige Firmen in ihrer Geschäftsentwicklung zu unterstützen. Mit dieser Strategie haben wir gute Erfahrungen gemacht“, so Geschäftsführer Roland Seehofer. In den Vorjahren wurden mit dem MediPark (70 Fachärzte und Spezialisten) sowie den Schwerpunkten Bauen & Einrichten und   Service & Technik (jeweils 60 bis 70 Adressen) drei Netzwerke formiert. Und die Verbraucher nehmen diese Angebote an. Um die 15 000 Besucher zählt man pro Tag.

 

Derzeit spricht das Management-Team Finanzfachleute, Juristen, Gutachter, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten, Planungsprofis, Werbefachleute oder Ingenieurbüros an, um Beispiele zu nennen. Diese Zielgruppen werden auf allgemeine Vorteile (flexible Mietflächen, hohe Frequenzen, 3500 kostenlose Parkplätze etc.) und auf potenzielle Synergieeffekte aufmerksam gemacht.

Dass speziell dieses Segment gestärkt wird, hat gute Gründe. Nachdem zunächst die exportorientierte Industrie von der Konjunkturerholung profitiert hat, haben die Aufschwungskräfte bekanntlich auf den tertiären Sektor und den Mittelstand  übergegriffen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sagte für 2006 rund 150 000 neue Jobs in der Dienstleistung voraus.



Konzentrierte Kompetenz im Branchen-Bereich Bauen & Einrichten

26 01 2007

Das mit rund 70 Anbietern dicht besetzte Feld Bauen & Einrichten – eines der prägenden Kompetenz-Netzwerke im Gewerbepark Regensburg (rund 155 000 qm Mietfläche) – wird weiter ausgebaut und gezielt im Bewusstsein der Verbraucher verankert. Zuletzt siedelten sich die „Werkzeugprofis“ auf 534 qm sowie der Spezialist „Schrank direkt“ auf 324 qm am Standort an. Auf den Ausstellungs-, Verkaufs-, Kundendienst- und  Verwaltungsflächen quer durch den Park findet man in diesem Bereich einen vielfältigen Mieter-Mix vom Architekten über Büroausstatter oder Finanzierungspartner bis hin zum Zuschnitt-Center.

Bauen, Renovieren, Umbauen, Einrichten und Wohnen – was auch immer aus diesen Bereichen umgesetzt werden soll, im Kompetenzzentrum Bauen und Einrichten im Gewerbepark Regensburg bieten eine Vielzahl von Ausstellern und Ausstattungsprofis ihre Beratung und Produkte an.



Fast 360 Ausbildungsplätze bei 300 Gewerbepark – Firmen

12 01 2007

Die 300 Firmen, Freiberufler und Organisationen im Gewerbepark Regensburg (rund 5000 Arbeitsplätze auf Mietflächen von 155 000 qm) tragen erheblich zu der im bundesweiten Vergleich günstigen Ausbildungsplatz-Bilanz im IHK-Bezirk Oberpfalz/Kelheim bei. Im Jahr 2006 wurden nach jetzt bekannt gegebenen Erhebungen der Gewerbepark-Geschäftsführung 117 Azubis neu am Standort begrüßt. Damit wuchs die Zahl der laufenden Verträge auf insgesamt 354 an. Wobei davon auszugehen ist, dass sie inoffiziell noch höher liegt: Da nicht alle ansässigen Adressen ihre Beschäftigungsdaten weitermelden, fehlen einige Lehrstellen in der Statistik.

  

Zur beruflichen Qualifizierung trugen sowohl Gewerbebetriebe aus dem klassischen Mittelstand als auch Großunternehmen bei. So zählten beispielsweise die Hörmann Industrietechnik GmbH sowie Keller & Kalmbach (Schrauben, Werkzeuge) jeweils zehn Auszubildende. Auch die NAT Neuberger Anlagen-Technik AG (vier Lehrstellen), die Novina Hotelgesellschaft mbH (8), die STRABAG AG (6), Riepl Hoch- und Tiefbau (4) oder die Dr. Vielberth Verwaltungsges. mbH (5) engagierten sich stark in der Vermittlung beruflichen Wissens. Zugleich boten die qualifizierten Gesundheitsdienstleister im integrierten MediPark – darunter die großen Fachpraxen Dres. Ascher / Ertelt / Grziwok / Maluche (9) oder Dres. Häusler / Schlegel (4) – interessante Ausbildungsalternativen.

  

Zu den wichtigsten Anlaufstellen zählten unterschiedliche Bereiche des Siemens-Konzerns mit insgesamt mehr als 70 Plätzen und nicht zuletzt die direkt im Gewerbepark vertretene Lernwerkstatt der Katholischen Jugendfürsorge (Regensburg), die in Kooperation mit diversen Partnerfirmen 160 Jugendlichen Perspektiven eröffnete.



Konzentrierte Kompetenz im Branchen-Bereich Bauen & Einrichten

21 12 2006

Das mit rund 70 Anbietern dicht besetzte Feld Bauen & Einrichten – eines der prägenden Kompetenz-Netzwerke im Gewerbepark Regensburg (rund 155 000 qm Mietfläche) – wird weiter ausgebaut und gezielt im Bewusstsein der Verbraucher verankert. Zuletzt siedelten sich die „Werkzeugprofis“ auf 534 qm sowie der Spezialist „Schrank direkt“ auf 324 qm am Standort an. Auf den Ausstellungs-, Verkaufs-, Kundendienst- und  Verwaltungsflächen quer durch den Park findet man in diesem Bereich einen vielfältigen Mieter-Mix vom Architekten über Büroausstatter oder Finanzierungspartner bis hin zum Zuschnitt-Center. Alles um die Bereiche Hausbau, Renovierung, Modernisierung und Einrichten und Wohnen!