Universitätsmedaille „Bene Merenti“ für Dr. Lothar Koniarski und Dr. Stefan Scherg

8 12 2017

Neben Wissenschaftlern und Studierenden zeichnete die Universität Regensburg anlässlich ihres 50jährigen Bestehens auch „externe“ Persönlichkeiten aus, die engagiert zur Stärkung der zentralen Bildungseinrichtung Ostbayerns beitragen. Präsident Prof. Dr. Udo Hebel überreichte die Universitätsmedaille „Bene Merenti“  an Dr. Lothar Koniarski und Ministerialrat a. D. Dr. Stefan Scherg, der als Betreuungsreferent im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst für die Universität zuständig war.

Dr. Koniarski, langjähriger Geschäftsführer der DV Immobilien Management GmbH (Regensburg) und inzwischen Beiratsvorsitzender der Gruppe, pflegt neben Christian Bretthauer als Vorstand der Regensburger Universitätsstiftung den Dialog mit den Hochschulgremien und konnte so der Forschung und Lehre Impulse geben. Die Stiftung koordiniert als Dachorganisation die Aktivitäten von 15 verbundenen Fördereinrichtungen (die Mittelbayerische Zeitung/Regensburg berichtet aktuell im Rahmen einer Serie).

Der Dies academicus, gefeiert im Audimax, ist jeweils ein besonderer Tag im akademischen Jahr, an dem heuer an die Aufnahme des Studienbetriebs zum Wintersemester 1967/68 erinnert wurde. Präsident Prof. Dr. Udo Hebel präsentierte den Festband „50 Jahre Universität Regensburg“ und überreichte Dr. Ludwig Spaenle, MdL und Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, das erste Exemplar. Neben Dr. Spaenle gratulierten Peter Küspert, Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und Präsident des Oberlandesgerichts München, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, Axel Bartelt, Regierungspräsident der Oberpfalz, Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Vertreter der internationalen Partneruniversitäten aus China, Mexiko, Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn und den USA sowie Präsidenten der bayerischen Universitäten und Hochschulen der Uni Regensburg zum Jubiläum.



Bayerischer Mittelstandspreis für das Standortmodell der DV Immobilien Gruppe

6 12 2017

Mit flexiblen Immobilien lässt sich viel bewegen: Für das in der Metropolregion München realisierte Business Campus-Konzept, das multifunktionale Raumlösungen und bedarfsgerechte Servicenetzwerke auf kurzen Wegen vereint, wurde kürzlich der DV Immobilien Management GmbH (Regensburg) der Bayerische Mittelstandspreis 2017 in der Rubrik Dienstleistungen zugesprochen.

Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Staatsministerin Ilse Aigner wurden zum elften Mal Unternehmen aus Bayern geehrt. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verbänden und den Medien haben heuer insgesamt 22 preiswürdige Unternehmen nominiert. Die Jury, überwiegend aus bisherigen Preisträgern formiert, prüft die Kandidaten auf herausragende Leistungen (Kundenorientierung, Personalpolitik, Ressourceneinsparung, Innovation und Zukunft, Internationalisierung sowie soziales und gesellschaftliches Engagement).

“Beste Bedingungen für Unternehmen”

Das Urteil der Juroren: „Starke Firmen, motivierte Mitarbeiter, zufriedene Kunden: Mit ihren Business Parks baut die DV Immobilien zukunftsorientierte Erfolgsstandorte für die Dienstleistungs- und Wissenswelt. Aktuell schaffen die Entwickler mit dem Business Campus Modell in Garching und Unterschleißheim beste Standortbedingungen für Unternehmen in der Metropolregion München.“

Gemeinsam mit den Managern Michael Blaschek (Business Campus München : Garching) und Stephan Hof (Business Campus München : Unterschleißheim) nahm Zentralgeschäftsführer Christian Bretthauer die Auszeichnung vor 180 Gästen im Münchener Maximilianeum entgegen. „In unserem Konzept steckt Know-how aus 50jähriger intensiver Arbeit. Unsere Teams freuen sich außerordentlich über die Anerkennung aus berufenem Munde, zumal darin zum Ausdruck kommt, dass wir auch dem Bedarf des innovationsstarken Mittelstands entgegen kommen. Er ist das Rückgrat der Wirtschaft und trägt entscheidend zur Dynamik und Krisenstabilität unserer Standorte bei“, so Christian Bretthauer, der mit Ingrid Zimmerer die DV Immobilien Gruppe führt.

Das Erfolgskonzept schafft zeitgemäße Rahmenbedingungen für insgesamt 12 000 Arbeitsplätze: mit multifunktionalen Mietflächen, großzügigen Grünanlagen und direkter ÖPNV-Anbindung. Mit den Masterplänen für die Projekte zwischen City und Airport brachten die Entwickler all die Erfahrungen auf den Punkt, die sie zuvor beim Aufbau des Gewerbeparks Regensburg (360 Mieter, 5000 Arbeitsplätze) und des Südwestparks Nürnberg (230 Adressen, 8000 Beschäftigte) gesammelt hatten.

Preisverleihung für die Standortkonzepte der DV Immobilien Gruppe im Maximilianeum Foto_Ingrid Grossmann

Sieger in der Kategorie Dienstleistungen: DV Immobilien Management GmbH (v.l.n.r.) mit dem Laudator und Sprecher der Jury, Senator Prof. Dr. h. c. Helmut Schreiner, Geschäftsführer Christian Bretthauer (DV Immobilien Gruppe), Stephan Hof (Business Campus in Unterschleißheim), Michael Blaschek (Business Campus in Garching) und 1. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (Staatsminister a. D.).       Foto: Ingrid Grossmann

Neben der DV Immobilien Gruppe wurden folgende Firmen geehrt: In der Kategorie Handwerk die Mangelberger Elektrotechnik GmbH (Roth); in der Kategorie Handel die Eder GmbH (Tuntenhausen) sowie in der Kategorie Produzierende Unternehmen die Schnupp GmbH & Co. Hydraulik KG (Bogen).

Bei der Gala wurden die Laudationes durch den Jurysprecher, Senator Prof. Dr. h c. Helmut Schreiner, den ersten Landtagsvizepräsidenten Reinhold Bocklet, Hans Spitzner, Staatssekretär a D. und Präsident des EWiF in Bayern, sowie Peter Herreiner, Leiter Unternehmerbank der HVB, gehalten. Neben dem Europäischen Wirtschaftsforum e V. als Veranstalter unterstützen folgende Institutionen die Initiative: Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.; Wirtschaftsbeirat der Union e. V.; Export-Club Bayern e.V.; Landesverband Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistung Bayern e.V.;  Union Mittelständischer Unternehmen e.V. und Bundesverband Deutscher Mittelstand e.V.



Kunst trifft Technik – eine ungewöhnliche Ausstellung im Gewerbepark Regensburg

2 11 2017

dav

Innovationen, einmal anders gesehen und interpretiert: 2011 haben Josef Mittlmeier vom Institut für Kunsterziehung der Uni Regensburg und AVL Software & Functions, ein auf Motormanagement-Systeme spezialisiertes Unternehmen im Gewerbepark Regensburg,  ein ungewöhnliches Projekt gestartet: Kunst trifft Technik. Im Dialog zwischen Studierenden und Ingenieuren entstehende überraschende Kalender-Motive, die auch bei Ausstellungen im „Leeren Beutel“ in Regensburg oder in der österreichischen Botschaft in Budapest viel Aufmerksamkeit fanden.
Seit dem 27. Oktober 2017 sind nun ausgewählte Bilder in der „Rotunde“, dem gläsernen Portal zum Gewerbepark Regensburg (rund 360 ansässige Unternehmen, 5000 Arbeitsplätze) zu sehen. An diesem Standort entwickeln um die 300 AVL-Techniker zukunftsorientierte Antriebssysteme.
„Die Ziele sind neu, die Wege dorthin unbekannt. Kreativität ist die Lösung. Hier sitzen Künstler und Ingenieure in einem Boot… Mit ihren Phantasien haben die Studierenden Ideen sichtbar gemacht, die die Freude am Schaffensprozess erleben lassen. Kunst trifft Technik – ein spannendes Treffen!“



Der Künstler Yosef Bakir formt im Donau-Einkaufszentrum fragile Figuren aus Sand

29 08 2017

Kunstvolle Arbeiten aus 28 Tonnen Sand

Rund um den anstehenden 50. Geburtstag des Donau-Einkaufszentrums in Regensburg tut sich viel im größten Shopping Center der Region Ostbayern. Wer im Sommerurlaub Sandburgen gebaut hat, kann jetzt beispielsweise dabei zusehen, was man aus 28 Tonnen Sand sonst noch zaubern kann.

Der Kölner Künstler Yosef Bakir, der sich international mit beeindruckenden Objekten aus Sand einen Namen gemacht hat, formt jetzt im Donau-Einkaufszentrum Regensburg vergängliche Skulpturen. Er beginnt seine Aktion am Glasaufzug (bei der Nordsee-Filiale) und wird in den kommenden Tagen immer wieder auch bei den Brunnen aus Stein und Bronzeaktiv sein  (jeweils 1. Flur). Es ist sicher nicht nur für Kinder faszinierend, ihm bei der Arbeit im „Sandkasten“ zuzusehen.

Bakirs Besuch ist Teil der Aktivitäten rund um den 50. Geburtstag des erfolgreichen Donau-Einkaufszentrums (rund 140 Anbieter auf 80 000 qm). Das Jubiläumsprogramm läuft über mehrere Wochen: So wird eine prominente Besucherin die überdimensionale Geburtstagstorte anschneiden und an die Gäste verteilen, das Team der Gebrüder Weisheit zu schwindelerregenden Balanceakten starten, oder eine Konzertreihe mit bekannten Acts über die Bühne gehen. Wobei vor allem die Tickets für Nena und die Spider Murphy Gang sehr gefragt waren. Die Termine aller Live-Shows findet man unter www.donaueinkaufszentrum.de.



Neues Photovoltaik-Kraftwerk über dem Donau-Einkaufszentrum Regensburg

2 05 2017

Das Photovoltaik-Kraftwerk über den Dächern des Donau-Einkaufszentrums Regensburg Foto Panasonic

„Es ist wirklich eine herausragende Anlage“, bescheinigt der Samos e. V. Die Fachleute des von der Stadt Regensburg unterstützten Solarfördervereins um den 2. Vorstand Wolfgang Wegmann  gratulierten dem Donau-Einkaufszentrum Regensburg angesichts des neu installierten Photovoltaik-Systems (PV/557 kW) auf der markanten Parkspindel dazu, „dass Sie diesen wirkungsvollen und vorbildlichen Schritt als Beitrag zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung getan haben“.
Diese Anerkennung gilt neben dem Management um Thomas Zink nicht zuletzt dem Leiter der Haustechnik im rund 80 000 qm großen Center, Willi Blößl. Er ist von den Vorteilen der aktuellen PV-Technologie überzeugt – geschäftlich wie privat. Bei durchschnittlich 1030 Sonnenstunden pro Jahr im Regensburger Raum erwartet er, dass die Umwelt ebenso nachhaltig entlastet werden kann wie die interne Kostenbilanz. Der Techniker rechnet mit insgesamt 550 000 kWh für den Eigenverbrauch.
Während der Öffnungszeiten von 9.30 bis 20 Uhr an sechs Tagen pro Woche dürfte der aus der PV-Anlage in das interne Netz fließende Strom praktisch vollständig für Licht, Wärme oder Kühlung verbraucht werden. An betriebsfreien Sonn- und Feiertagen wird die überschüssige Energie über Wechselrichter in die Leitungen des regionalen Versorgers (REWAG) eingespeist und von diesem vergütet. Bereits in der Übergangszeit zum Frühjahr wurden laut Blößl trotz eher ungünstiger Wetter- und Lichtverhältnisse im Mittel Leistungswerte von 240 kW generiert.
Realisiert wurde das PV-System mit integriertem Blitz- bzw. Überspannungsschutz sowie SMA-Wechselrichter hoch über der Stadt. Exakt 2144 Panasonic-Module mit einer Leistung von jeweils 260 Watt montierten Spezialisten auf die neue Überdachung der sechsten Ebene des Center-Parkhauses Nord. Bei 1,66 qm pro PV-Modul ergeben sich Gesamtflächen von 3430 qm.
Dank der Investition von mehr als einer Million Euro können Kunden noch komfortabler shoppen und zugleich davon ausgehen, dass auf den Ladenstraßen zu 140 Shops (indirekt) fast immer die Sonne scheint. Damit schließt sich ein Kreis: Schon bei der erfolgreichen Eröffnung vor 50 Jahren hatte das Pionierprojekt Donau-Einkaufszentrum mit dem Slogan geworben: „Immer Sonnenschein im Laden.

www.donaueinkaufszentrum.de



Donau-Einkaufszentrum feiert Geburtstag: Eine Erfolgsgeschichte – Fortsetzung folgt

3 04 2017

1967 Blick auf das zentrale Bürogebäude

Hier konnte man den Wandel der Handelslandschaft seit der Wirtschaftswunder-Ära „live“ erleben: 1967 eröffnete in Blickweite des Regensburger Welterbes ein innovatives Projekt: das Donau-Einkaufszentrum. Es hat Platz für großflächige Super- oder Fachmärkte in der Nachbarschaft des bunten Mittelstands geschaffen und die Zentralität der einstigen Reichsstadt entscheidend erhöht.  Zugleich entwickelte sich der moderne „Marktplatz“ zum Trendsetter für den Erlebniseinkauf. 50 Jahre nach der Premiere gibt es also gute Gründe zum Feiern, zumal das Haus mit jedem Geburtstag jünger geworden ist. So stuft der deutsche Shopping Center-Report 2016 das Donau-Einkaufszentrum einmal mehr in der Top-Liga ein.

Schon in den kommenden Wochen bedankt sich das Management mit Aktionen für die Treue der Kunden. Rund um den offiziellen Geburtstag (14. September) sollen dann Legenden wie Nazareth, Bonnie Tyler, Uriah Heep und die Spider Murphy Gang spielen. Hier einige Kapitel der Erfolgsstory:

o Mitte der 1960er Jahre wagte Dr. Johann Vielberth mit dem Donau-Einkaufszentrum ein Pionierprojekt: Das zweigeschossige, klimatisierte Shopping Center in Regensburg (damals 125.300 Bürger) zählte zu den ersten dieser Art in der kontinentaleuropäischen Handelswelt.

o Die Grundstücksverhandlungen mit rund 50 Eigentümern in Regensburg-Weichs dauerten gut ein Jahr. Wobei das Vorhaben Landwirten, Gärtnern und Immobilienbesitzern zusätzliche Perspektiven eröffnete, da sich der traditionelle Rettich-Anbau kaum mehr lohnte.

o Nach dem „Wirtschaftswunder“ kam der zunehmend mobilen Konsumgesellschaft ein zweiter Marktplatz nahe der Altstadt entgegen. Am nördlichen Fuß der Nibelungenbrücke verliefen wichtige Buslinien. Zugleich entstanden Hauptverkehrstrassen zum Autobahn-Netz.

o Anregungen holte sich der Bauherr beim US-Architekten Victor Gruen, der zeitgleich ein (noch bestehendes) Center bei Philadelphia plante. Mit dem Regensburger Architekten Manfred Rappel skizzierte Dr. Vielberth dann sein Modell für den mittelständisch geprägten Handel in Deutschland.

o Ab 15. April 1966 legte die ARGE Aukofer, Klug, Riepl und Tausendpfund die Fundamente. Zur Schonung des Grundwassers verzichtete man auf eine Unterkellerung. Vom 20. Juli an montierten sieben Mann Betonfertigteile von Hochtief für den ersten Bauabschnitt (ca. 24.000 qm).

o Im November 1966 wurde Richtfest gefeiert. Mit regionalen Analysen ermittelte der junge Volkswirt die Umsatzpotenziale für Kernsortimente und leitete anhand branchentypischer Umsätze je qm tragfähige Ladengrößen ab. Daran orientierte er sich konsequent bei der Vermietung.

o Die Ladenstraßen waren anfangs 100 m lang und bis zu 17,5 m breit. Damit boten sie auch für Veranstaltungen reichlich Platz. Alle Geschäfte ordneten ihre Türen und Schaufenster nach innen an. Die wetter- und lärmgeschützte „Mall“ wurde mit Bänken, Brunnen, Pflanzen und Kunst ausgestattet.

o An zentralen Punkten etablierten sich führende Adressen. So sprach ein Quelle-Warenhaus am nördlichen Ende Kunden an, während sich „co op“ (Möbel-Discount) südlich an der „Flanierstraße“ ansiedelte. Auch Woolworth baute auf den Center-Slogan „Immer Sonnenschein im Laden“.

o Neue Handelsformen fanden so außerhalb des Welterbes Platz. Autogerechte Durchbrüche im größten mittelalterlichen Stadtkern Deutschlands – z. B. vom Dom zum Haidplatz – unterblieben. Der frühere Kulturdezernent Dr. Boll: „Das Donau-Einkaufszentrum hat die Altstadt vor zerstörerischen Eingriffen bewahrt.“

o Am 14. September 1967 eroberten Kunden aus ganz Ostbayern die Konsum-Landschaft im Sturm: Auf den weitläufigen Parkplätzen standen Käfer und Kadett dicht an dicht. Der Erfolg vom Start weg führte zur raschen Belegung noch verfügbarer Flächen und permanenter Vollvermietung.

o Mit Ausstellungen uvm. war das Donau-Einkaufszentrum ein Trendsetter für den Erlebniseinkauf, mit dem sich heute der stationäre Handel vom E-Commerce abzuheben sucht. Kunden „näherten sich mit der Einkaufstüte in der Hand der Kunst“: Braque, Dali, Hundertwasser, Munch, Picasso…

o Während Skeptiker dem Projekt noch einen raschen Niedergang prophezeiten, liefen bereits Planungen für die Erweiterung an. Die „heiße” Phase folgte ab Januar 1973: Mit Investitionen von 24 Millionen Euro übertraf der zweite Bauabschnitt den ersten um fast 100 Prozent.

o Die genutzte Grundstücksfläche erreichte 105.000 qm, die vermietete Fläche 49.827 und die reine Verkaufsfläche 31.440 qm. An den Ladenstraßen fanden 25 Adressen zusätzlich Platz. Hinzu kam nicht zuletzt eine Kaufhof-Filiale als weiterer Kunden-Magnet.

o Nach der ersten Ölkrise 1973 mit explodierenden Benzinpreisen, autofreien Sonntagen und leergefegten Autobahnen flossen verstärkt Umweltaspekte ein. Die ohnehin begrünten Parkplätze am Center wurden mit mehr als 150 Alleebäumen (Eichen, Platanen, Linden, Ahorn), Büschen und Blumen weiter aufgewertet.

o Von 1978 bis 1980 entstand die „Dominante“ mit getönter Spiegelglasfassade zur Nordgaustraße hin (7930 qm für Verkauf und 3850 qm für Büros/Praxen). Die erstmals dreigeschossige Mall aus Stahl und Glas erlaubte einen Bummel über 500 Meter. 1983 folgte das Parkdeck Süd (1200 Pkw).

o In den 80er Jahren gewann die alte Stadt weiter an Dynamik. Die Uni, qualifizierte Arbeitskräfte, der Wohn-/Freizeitwert und die aufgewertete Infrastruktur überzeugten Weltfirmen wie BMW und Siemens. Die Stadt zählte nun  140.000 Bürger; im engeren Einzugsgebiet lebten 750.000.

o 1990 umfasste die Gesamtfläche 63.000 qm. C & A bereicherte den Mix und die Zahl der Beschäftigten reichte je nach Saison bis zu 2000. Zukunftsanalysen mündeten 1997/98 in neuerliche Investitionen, wobei sich mit dem Ende des Hertie-Vertrags ein neues Gesamtkonzept anbot.

o Vier Warenhaus-Etagen wurden in differenzierte Ladenstraßen umgebaut (Märkte, Shops, Gastro). Parallel erfolgte im laufenden Betrieb und in Nachtschichten die durchgehende Renovierung. Geschliffene Granitböden, Lichteffekte, Edelstahl, Holz und Glas erzeugten einen frischen Look.

o Im Nordwesten dockte ein Neubau (13.000 qm) mit drei Verkaufs- unter drei Parkebenen an. Über eine Parkspindel konnten Autos die Decks (600 Pkw-Stellplätze) begegnungsfrei erreichen bzw. verlassen. Durch ein großzügiges Atrium führten Rolltreppen und ein Panorama-Lift zur Mall.

o Das International Council of Shopping Centers prämierte die Entwicklungsstrategie als vorbildlich. Dass es nie nur um Quantität ging, hatten zuvor bereits der Jean-Louis Solal Award (1992/93) zum 25-jährigen und 1995 der European Marketing Award (für den regionalen Malwettbewerb) belegt.

o Um im dritten Jahrtausend auf Erfolgskurs zu bleiben, nutzte man die Spielräume im kommunalen „Rahmenkonzept für die Entwicklung des Einzelhandels” (1997). Das Szenario sah für das Center mit seiner überregionalen Strahlkraft bis 2005 Verkaufsflächen von rund 55.000 qm vor.

o Im Dialog mit der Stadt (heute 163.000 Bürger) entstanden Ausbaupläne für den Südbereich. Ein mit einem Lichthof angebundener Neubau (7000 qm) bot ab 2003 Platz für Güter des langfristigen Bedarfs mit überregionaler Attraktivität. Über „Saturn“ (Elektronik) startete der Fitness-Club „Die Insel“.

o Am Schnittpunkt mit der neuen Nibelungenbrücke/Nordgaustraße führten die Center-Betreiber den Verkehr nun kreuzungsfrei durch eine Untertunnelung. Zugleich wurde die Holzgartenstraße zur Donau hin verlagert und mit breiten Grünzügen (bis 30 m) abgeschirmt.

o Die Ladenstraßen im Inneren wurden laufend gezielt aufgewertet: mit aktualisierten Sortimenten, attraktiven Portalen und Schaufensterfronten sowie energiesparenden Lichtkonzepten. Die Zahl der Magneten auf insgesamt 80.000 qm für um die 40.000 Besucher an frequentierten Tagen ist größer denn je.

o Praktisch alle Angebote waren barrierefrei erreichbar. Als erstes Haus in Bayern wurde das Donau-Einkaufszentrum Regensburg 2011 mit dem vom Handelsverband Deutschland (HDE) geschaffenen Gütesiegel „Generationenfreundliches Einkaufen“ ausgezeichnet.

o 2016 wurden die Plätze auf der Ebene 6 der Parkspindel überdacht, um Kunden einen noch komfortableren Zugang zu ermöglichen. Neu installierte Photovoltaik-Module (ca. 570 kW) speisten regenerative Energie ins Center-Netz ein und trugen zu überschaubaren Betriebskosten bei.

o Die nachhaltige Philosophie der Gründergeneration wird vom heutigen Management der DV Immobilien Gruppe – Christian Bretthauer, Dr. Lothar Koniarski und Ingrid Zimmerer – ebenso gelebt wie vom Center-Team um Geschäftsführer Thomas Zink und Katharina Spitzner.

o Trotz des vom E-Commerce verschärften Wettbewerbs konnte das Donau-Einkaufszentrum seine Position festigen: Im Vergleich von 400 Häusern („Immobilien-Zeitung“) platzierten Handelsketten das Haus 2016 einmal mehr in der „Bundesliga“. Note: 1,95.

2016 Überdachung der 6. Parkebene



Damit sich „Herzenswünsche“ krebskranker Kinder erfüllen: MediPark-Spende für VKKK

24 03 2017

Die Fachärzte im MediPark Regensburg (insgesamt 90 Praxen, Institute, Therapeuten am zentralen Dienstleistungsstandort Gewerbepark) engagieren sich über ihre ambulante Arbeit hinaus regelmäßig für soziale oder gesundheitliche Ziele in der Region: Nachdem in den Vorjahren beispielsweise „Mütter in Not“, ein Nachsorge-Projekt der Initiative „Zweites Leben“ sowie die Leukämiehilfe Ostbayern e. V. unterstützt wurden, flossen nun 5355 Euro an den VKKK. Der 1989 von engagierten Bürgern in Lappersdorf ins Leben gerufene „Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kindern Ostbayern e. V.“ finanziert sich aus privaten Spenden sowie Beiträgen von 1200 Mitgliedern.

Der Sprecher des MediPark-Netzwerks im Gewerbepark Regensburg, Dr. Gerhard Ascher (Orthopädie), sowie die Beiräte Dr. Erich Gahleitner (HNO) und Dr. Richard Häusler (Gynäkologie) überreichten dem VKKK-Vorsitzenden Prof. Dr. med. Franz-Josef Helmig den Scheck. Ausgewählt wurde die Initiative anlässlich des jüngsten Treffens der Ärzteschaft (www.medipark-regensburg.de). Dieser Dialog wird seit langem von Gerhard Bosch (Apotheke im Gewerbepark) koordiniert.

Dank der Zuwendung kann der VKKK mehr „Herzenswünsche“ kranker Kinder erfüllen. So ermöglicht der gemeinnützige Verein zum einen mit jährlich 11 000 Übernachtungen im 2010 realisierten Elternhaus am KUNO-Trakt des Universitätsklinikums Regensburg die in Akutphasen unverzichtbare Nähe zu Eltern oder Geschwistern. In den Gebäudeunterhalt, die Verwaltung der 26 Apartments sowie die Verpflegung der Gäste fließen erhebliche Teile des VKKK-Budgets, da die Kassen nur pauschal Kosten erstatten. Zum anderen bezuschusst der VKKK Musik- und Spieltherapien, Besuche der Klinik-Clowns, Familientage, Faschingsfeiern oder beispielsweise auch medizinisch angeratene Umgestaltungen von Kinderzimmern nach oft langen Klinikaufenthalten. Zur Abwechslung im Klinikalltag werden zudem gemeinsame Theater- oder Zoobesuche der kleinen Patienten arrangiert. Prof. Helmig: „Die Kinder brauchen diese private Zuwendung abseits aller Kassenregelungen.“

Auf den Krebsstationen der zentralen Einrichtung KUNO (Kinder-Universitätsklinik für Ostbayern / höchste medizinische Versorgungsstufe) werden, so verdeutlichte er,  Jahr für Jahr 65 bis 70 neue Fälle aufgenommen. Deshalb müssen von der onkologischen Ambulanz bis hin zu Sozialfonds für Familien nachhaltige Begleitprogramme gewährleistet sein. 65 Prozent der Betroffenen nehmen diese ehrenamtliche Hilfe dankbar an. Insgesamt betreut der VKKK derzeit etwa 350 Familien.

Wer sich persönlich mit engagieren will, findet Kontakte und Infos unter www.vkkk-ostbayern.de. Die Spendenkonten:
Sparkasse Regensburg DE49 7505 0000 0051 1046 36
Volksbank Regensburg DE59 7509 0000 0000 0500 40



Euro Rastparks: Das an VEDA-Standards orientierte Sicherheitskonzept greift

17 01 2017

Der Terroranschlag in Berlin mit einem geraubten Sattelzug hat die Öffentlichkeit auf erschütternde Weise dafür sensibilisiert, dass über die Sicherheit im Transportgewerbe nachgedacht werden muss. Die Todesfahrt über einen Weihnachtsmarkt ist fraglos ein Extrembeispiel, doch mehr Schutz für Fahrer und Fracht scheint generell geboten. Zumal sich an Europas Autobahnen eine spezielle Form der Kriminalität breit macht: der Diebstahl wertvoller Lkw bzw. Ladung. Durchschnittlich eine Million Euro pro Arbeitstag bezahlen deutsche Versicherer allein für verschwundene Fracht. Hinzu kommen Sachschäden sowie nicht zuletzt die Gefährdung und Verunsicherung vieler Berufskraftfahrer.

„Der Effekt gibt uns recht“

Dieser teils organisierten Kriminalität setzen wichtige Mitglieder der VEDA (Vereinigung Deutscher Autohöfe e. V.) wie die Euro Rastpark-Gruppe (derzeit 18 Standorte) eine neue Sicherheitsstrategie entgegen: „Premium“-Parkplätze mit bezahlbarer Überwachungstechnik. „Seit dem Start dieser Initiative hat sich die Zahl der Übergriffe massiv verringert“, berichtet Johannes Witt, Geschäftsführer der Euro Rastpark GmbH & Co. KG (Regensburg) in einer ersten Zwischenbilanz. „Während zum Beispiel an unserem Autohof Theeßen an der Osteuropa-Route A 2 früher bis zu neun Delikte pro Woche von der Polizei erfasst wurden, geht seit der Umrüstung des Parkplatzes im April 2016 die Zahl der Delikte gegen Null.“ Ähnliche Trends zeigten sich an weiteren Euro Rastparks.

An diesen sieben Standorten haben die Regensburger Autohof-Entwickler bereits investiert:

Achern (A 5), Guxhagen (A 7), Himmelkron (A 9),
Schweitenkirchen (A 9), Theeßen (A 2), Waldlaubersheim (A 61) und Werneck (A 70).

In der Folge ist etwa am Euro Rastpark Schweitenkirchen an der stark frequentierten Autobahn München-Nürnberg kein einziger Diebstahlsversuch mehr aufgefallen. Witt: „Wir setzen nicht auf teure Bauten, sondern auf pragmatische, kurzfristig wirkende Aufklärungs- und Abschreckungsmaßnahmen wie beschrankte Zufahrten, optimale Beleuchtung und lückenlose Dokumentation aller Fahrzeug- oder Personen-Bewegungen. Und der Effekt gibt uns recht.“

Kein Kraftstoff-Diebstahl mehr

„Ich möchte die Premium-Plätze nicht mehr missen“, bestätigte Björn Lang, Betreiber des Autohofs in Achern, aus seiner täglichen Praxis gegenüber „baden online“. Es habe zuletzt keinen einzigen Fall von Kraftstoff-Diebstahl mehr gegeben. Der mittelständische Unternehmer: „Heutzutage ist die Straße das Lager.“ Permanent sei wertvolle Ware auf Achse. Irgendwann allerdings müssten die Fahrer zwangsläufig Pausen einlegen – und dann sei die Fracht potenziell gefährdet.
Während namhafte Logistiker vor „gefährlichen“ Routen lange nur warnen konnten, steuern sie nun aktiv „Premium“-Parkplätze an. „Manche Speditionen erstatten ihren Fahrern die Gebühr von vier Euro pro Tag zwar noch nicht, aber auch das wird sich ändern“, ist Witt überzeugt, „sobald sich die Einsicht durchsetzt, dass mehr Schutz und Komfort für Fahrer und Fracht zum Standard im Transportgewerbe gehören und auch die allgemeine Verkehrssicherheit deutlich erhöhen.“



Mehr Sicherheit für Fahrer und Fracht an immer mehr Euro Rastparks

8 12 2016

VEDA-Konzept gegen Ladungsdiebstahl: Standorte des privaten Marktführers bei der Autohof-Entwicklung werden Zug um Zug in das neue Netz „Premium Truck-Parking“ eingebunden

Durchschnittlich eine Million Euro pro Arbeitstag bezahlen deutsche Versicherer für verschwundene Lkw-Ladungen. Sogar 1,5 Milliarden sind jährlich fällig, rechnet man Sachschäden sowie von ausländischen Gesellschaften ersetzte Verluste mit ein. Europaweit sind es alarmierende acht Milliarden – bei hohen Dunkelziffern. Um diese teils organisierte Kriminalität einzudämmen, entwickeln die privaten Autohöfe jetzt ein Netz an Premium-Parkplätzen. In diese Initiative sind aktuell sechs Euro Rastparks eingebunden: Achern (A 5), Guxhagen (A 7), Himmelkron (A 9), Schweitenkirchen (A 9), Theeßen (A 2) und Waldlaubersheim (A 61). Weitere Standorte sollen folgen.

Gut ausgeleuchtete Stellplätze, lückenlose Video-Aufzeichnung mit Speicherung für sieben Tage, Registrierung aller Bewegungen an den Schranken, Dokumentation der Zu- und Abfahrtszeiten, rund um die Uhr Ansprechpartner im Autohof-Shop… Das sind einige der Sicherheitsmerkmale, auf die Berufskraftfahrer künftig an immer mehr internationalen Fernverkehrsrouten vertrauen können.

„Jeder Täter wird gesehen und erkannt“

„Wir setzen nicht auf kostspielige Hochsicherheitszonen, sondern vor allem auf Abschreckung und Aufklärungshilfe“, erklärt Johannes Witt, Geschäftsführer der Euro Rastpark-Gruppe mit derzeit 18 Standorten, das Konzept (Premium bzw. Quality Parking). „Dazu leuchten wir alle Ecken und Zugangswege aus. Jeder, der Fracht oder Trucks entwenden will, muss davon ausgehen, dass er anhand der Aufzeichnungen identifizierbar ist. Auch Kennzeichen lassen sich ablesen. So konnten schon Täter an der Grenze gestoppt werden, die LED-Monitore im Wert von mehr als 100 000 Euro auf Sprinter umgeladen hatten und schnell außer Landes schaffen wollten.“ Das Beispiel ist typisch: Geklaut wird teure, leicht absetzbare Ware: TV, PC, Handys… Teils „bestellen“ Hehler die heiße Ware.
Deshalb setzt die VEDA (Vereinigung Deutscher Autohöfe e. V.) neue Standards mit dem Premium-Zertifikat. Schon 2017 soll es etwa 20 entsprechende Parkplätze geben, neben Euro Rastparks beispielsweise Autohof24-Stationen. Sechs Rastparks sind bzw. werden bereits umgerüstet. Auch Betriebe, die nicht VEDA-Mitglied sind, sind willkommen. Das bietet sich besonders in Bundesländern mit vielen Tatorten an: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt…

Qualitätsbewusste Spediteure ziehen mit

Manche Trucker mit knappen Budgets lehnen Sicherheitszuschläge zwar ab, doch grundsätzlich kommt die Aktion internationalen Logistikern wie Kühne + Nagel genauso entgegen wie nationalen oder regionalen Spediteuren. Die Resonanz in der Transportbranche und bei Versicherern ist generell gut. Schließlich ist der Präventionsaufwand gemessen am potenziellen Schaden gering: Vier Euro pro Nacht sind ein tragbarer Betrag für mehr Sicherheit und Komfort.
Verantwortungsbewussten Transportunternehmen geht es nicht zuletzt um den Schutz und die Gesundheit ihres Personals, zumal ohnehin zuverlässige Fahrer fehlen. Studien deuten darauf hin, dass seit 2006  jeder sechste Trucker unliebsame Erfahrungen mit organisierten Banden machen musste. Nun können sich Fahrer/-innen bei Pausen bzw. Übernachtungen ein Stück sicherer fühlen.

Autohöfe ebnen auch Wege für E-Mobilität

Nicht nur mit dieser Kriminalitätsvorbeugung löst die Euro Rastpark-Gruppe ihr Versprechen ein: „Wir sind Dein guter Stern an der Autobahn.“ Ein flächendeckendes Netz an Schnellade-Stationen für alle Elektroautos ist bereits installiert. „Während an den Raststationen der Ausbau sehr langsam vorangeht und unverhältnismäßig teuer ist, sind wir als Euro Rastpark Gruppe mit anderen  Autohöfen in Deutschland vorangegangen und haben umgesetzt, wovon andere nur sprechen. Für Schnellade-Einrichtungen eignen sich die Autohöfe ohnehin besser als die vom Steuerzahler subventionierten Raststätten.“
Aktiv im Lärm- und Umweltschutz werden die Euro Rastparks zudem mit Stromanschlüssen für Kühltransporter. „Damit die Diesel nicht dauernd laufen.“
www.eurorastpark.de

www.truck-parking.com



Eine Eins vor dem Komma für das Brücken-Center und das Donau-Einkaufszentrum

3 11 2016

Zum sechsten Mal ist im Herbst 2016 der „Shopping Center Performance Report (SCPR)“ erschienen. Das Ranking der „Immobilien-Zeitung“ (IZ) und der Consulting-Gesellschaft „Ecostra“ bezieht immer mehr Einkaufszentren in Deutschland ein. Diesmal wurden rund 400 gelistet. Basis sind Angaben von Handelsketten, die an mehreren Standorten vertreten sind und so deren Attraktivität objektiver vergleichen können als Einzelmieter.  Zwar war erstmals auch die architektonische Qualität ein Thema, doch für die Platzierung der Häuser wurden nur Frequenz- und Umsatzdaten berücksichtigt.

Aus Sicht der DV Immobilien Gruppe (Hauptsitz Regensburg), die im Eigenstand große Business Parks, Einkaufszentren und Rastparks entwickelt, war die Tendenz wieder durchweg positiv: Sowohl das Brücken-Center Ansbach als auch das Donau-Einkaufszentrum Regensburg, das 2017 sein 50-jähriges Jubiläum feiern kann und damit zu den Pionierprojekten in Europas Handelslandschaft zählt, halten sich seit Jahren in der deutschen Spitzengruppe.

Ebenso gute wie aussagekräftige Noten

Das BCA hat sich heuer sogar sprunghaft auf den 19. Platz (1,92) verbessert, wobei mit zwölf Beurteilungen eine solide Datenbasis gegeben war. Offensichtlich lohnen sich die nachhaltigen Investitionen in die Qualität, beispielsweise die Integration des neuen Modehauses TC Buckenmaier, das mit seiner anspruchsvollen Marken-Präsentation zusätzliche Kunden anzieht. Eine weiter steigende Akzeptanz verspricht zudem die aktuelle Aufwertung der jetzt mit einem lichten Glasdach weitgehend wettergeschützten Außenpassage mit Fachgeschäften bzw. -märkten, neuen Gastronomie- sowie Kinderspiel-Zonen.

Mit einer ebenso überdurchschnittlichen Bewertung von 1,95 Punkten folgt dichtauf das Donau-Einkaufszentrum Regensburg auf Rang 21, wobei eine weitere Passage aus dem „Report 2016“ interessant ist:  Mit Blick auf die oftmals nur einstellige Zahl an Bewertungen argumentieren die Analysten: „Wem fünf Mieter-Noten zu wenig sind, um die Performance eines Einkaufszentrums zu beurteilen, der sollte sich jene Center ansehen, die von mindestens 20 Mietern bewertet wurden. Hier steht das „breuningerland“  (Sindelfingen) oben – gefolgt vom Donau-Einkaufszentrum…“

Mehr Neueröffnungen als Schließungen geplant

Bemerkenswert ist nicht zuletzt folgende Feststellung der „Immobilien-.Zeitung“: „Es zeigte sich auch, dass der filialisierte Handel trotz der Herausforderung durch den E-Commerce unverändert expansiv eingestellt ist. Die SCPR-Teilnehmer wollen innerhalb der kommenden zwölf Monate 1084 Geschäfte eröffnen, aber nur 474 schließen…“

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