Unternehmen positionieren sich bewusster denn je im Wettbewerb um Kunden und kluge Köpfe

28 10 2014

Geschäftsführer Daniel Pfaller skizziert im Kurzinterview mit Metropol-news einige „Treiber“ der anhaltenden Dynamik im Südwestpark Nürnberg

Die Flächennachfrage an ihrem Standort ist ein zuverlässiger Indikator der wirtschaftlichen Entwicklung in Mittelfranken. Wie geht es denn dem Südwestpark – also unserer Region?

Unsere Beratungsteams registrieren bei einer ohnehin erfreulichen Belegung ein anhaltendes Interesse an zeitgemäßen Raumlösungen für Büro, Dienstleistung, Kommunikation oder Forschung & Entwicklung. Aktuell bieten rund 230 Unternehmen im Südwestpark 7500 Arbeitsplätze an. Wobei sich nicht zuletzt unsere These bestätigt, dass die Wirtschaft spätestens durch den zunehmenden Mangel an Fachkräften für integrierte Standortkonzepte sensibilisiert wird. Es gibt sicherlich keinen Krieg, wohl aber einen Kampf um kluge Köpfe. Ein ansprechendes Arbeitsumfeld vom Büro bis hin zu Serviceangeboten für eine vernünftige Work-Life-Balance ist da ein echter Erfolgsfaktor. Wir erfahren das regelmäßig bei Vertragsabschlüssen. Entscheider positionieren ihre Unternehmen bewusster denn je im Wettbewerb.

Welche Standortfaktoren rücken in den Fokus?

Ganz oben im Pflichtenheft stehen natürlich multifunktionale, kompetent geplante Grundrisse mit einem belastbaren Background bis hin zum Glasfaser-Netz. Auch eine gute Lage und Verkehrsanbindung sowie aufnahmefähige Parkplätze bleiben fraglos wichtig – daran ändern Online-Prozesse wenig. Allerdings beobachten wir schon ein Umdenken: Immer mehr Beschäftigte steigen angesichts teurer Treibstoffe auf Busse und Bahnen um. Über den modernisierten S-Bahnhof Südwestpark/Stein kommen inzwischen Tag für Tag um die 2000 Mitarbeiter/-innen hier an. Die Züge pendeln ja nur sechs Minuten vom Hauptbahnhof. Auch Bike-Stationen oder neue Mobilitätsformen wie Carsharing sind gefragt.

Mit einem grünen Image schmücken sich viele. Bestätigen sich diese Vorleistungen denn auch in der Praxis, im wirtschaftlichen Härtetest?

Nachhaltige Konzepte, Technologien und Services, die wir konsequent nutzen, sobald sie praxisreif sind, werden von Mietinteressenten tatsächlich honoriert. Schließlich sprechen gute Argumente für professionelle Business-Landschaften, die vom geringeren Bodenverbrauch bis hin zur Verkehrsvermeidung durch konzentrierte Dienstleistungen zur Schonung der Ressourcen beitragen. Was wiederum mehr Grün rund um den Arbeitsplatz erlaubt. Auch aufwendige Maßnahmen zur Reduzierung der Nebenkosten und vieles mehr rechnen sich bei Standorten ab einer bestimmten Dimension einfach besser.

In diese Strukturen investieren Sie verstärkt, wie zu erfahren ist?

Richtig: Heuer sind auf zwei Gebäuden im Südwestpark neue Photovoltaikanlagen mit einer Maximalleistung von 200 Kilowatt-Peak angelaufen. Die Sonnenenergie fließt als Allgemeinstrom direkt in den Betrieb der Immobilien. Entlastet wird die Kostenrechnung auch durch preisgünstige Fernwärme, effizientere Armaturen und Reinigungsmethoden, eine strikte Müllvermeidung bzw. -trennung und Sorgfalt im Detail bei allen alltäglichen Arbeiten.
Ein „Highlight“ im Wortsinn ist die Umstellung der gesamten Außenbeleuchtung des 14 Hektar großen Parks auf LED-Technik. Nach Analysen unseres Facility Managements entfällt dank der neuen Photovoltaik-Komponenten pro Jahr ein CO2-Ausstoß von 106.000 Kilogramm. Bezieht man optimierte Dämmungen und Pumpen mit ein, so bleiben der Umwelt 271 Tonnen CO2 erspart.
Erlebbar wird die langfristig ausgerichtete Philosophie durch die Aufenthaltsqualität im Südwestpark: mit Hotel-, Konferenz- und Veranstaltungsräumen, preiswerten Menüs im Betriebscasino und weiteren Gastronomie-Adressen, Einkaufspassage, Fitness-Club oder einer Kinderbetreuung wenige Schritte vom Büro. Und damit man bei flexiblen Arbeitszeiten zwischendrin abschalten kann, haben wir in den Sommermonaten noch mehr Bänke und Sonnenliegen in unseren Grünzonen aufgestellt.

Können weitere Unternehmen bzw. Mitarbeiter/-innen von diesem Umfeld profitieren?

Ja – bei Kapazitäten von fast 190 000 m2 ergeben sich laufend Spielräume. Wir bringen frei werdende Räume grundsätzlich auf Neubau-Standards und gehen von einer dauerhaft wachsenden Nachfrage aus. Weil Mietflächen die Wirtschaft einfach unabhängiger machen von kapitalbindenden, im Unterhalt meist aufwendigen Eigenobjekten und Liquidität für eine rasche Marktanpassung freisetzen. Dieses Prinzip setzt sich – wie bereits in den USA – auch in unserer Volkswirtschaft endgültig durch.

Mehr unter: www.suedwestpark.de


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