Ärzte im MediPark spenden 7250 Euro für die Erforschung seltener Erkrankungen

9 04 2019

Regensburg. Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an seltenen Erkrankungen. Da vom jeweiligen Krankheitsbild nicht mehr als fünf pro 10.000 Einwohner betroffen sind und entsprechend wenige  Erfahrungen vorliegen, vergehen oft Jahre, bis die richtigen Diagnosen gestellt sind und Behandlungen greifen. Zusätzlich erschwert wird die Lage dadurch, dass in diesem Spezialgebiet der Medizin geschätzt etwa 8.000 unterschiedliche Krankheitsformen existieren.
Dieser Hintergrund erklärt, warum es trotz der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems bislang nahezu unmöglich ist, die komplexe Symptomatik im Klinik- oder Praxisalltag schnell und sicher zu differenzieren. Auch im Regensburger MediPark, dem Kompetenz-Netzwerk mit mehr als 20 Praxen am Dienstleistungsplatz GewerbePark, ziehen die Fachärzte  „Lotsen“ und Spezialisten am Uniklinikum mit zu Rate, die seit 2014 am Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSER) arbeiten.

Finanziell engagieren sich die MediPark-Mitglieder jetzt ebenfalls für eine intensive Forschung sowie wirksame Therapien. Anlässlich ihres jüngsten Treffens zur Vertiefung des interdisziplinären Erfahrungsaustauschs haben die Mediziner 7250 Euro gespendet. Der Betrag kommt ungeschmälert dem 2016 gegründeten Förderverein Seltene Erkrankungen (FSEREV) in Regensburg zugute.

Den symbolischen Scheck nahm Prof. Dr. Mark Berneburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Uniklinikum Regensburg, in diesen Tagen aus den Händen der MediPark-Beiräte Dr. Erich Gahleitner und Dr. Richard Häusler entgegen. Das Gremium um Sprecher Dr. Gerhard Ascher koordiniert die Aktivitäten des Netzwerks. Prof. Berneburg wiederum setzt sich als 1. Vorsitzender des Fördervereins ehrenamtlich für Patienten ein, die von den oft genetisch bedingten und in 90 Prozent der Fälle leider nicht komplett heilbaren Krankheitsprozessen betroffen sind.
Umso wichtiger sind angesichts des meist langen Leidenswegs von Kindesbeinen an koordinierte Maßnahmen des Fördervereins:

- Forschung: Aufklärung der Ursachen und des Verlaufs seltenen Erkrankungen;
- Studien: schnellere Erkennung und Therapie;
- Therapie: Finanzierung von Medikamenten und Behandlungsprogrammen;
- Unterstützung im Alltag: Hilfe zur Selbsthilfe, technische Mittel, Selbsthilfegruppen…

Prof. Dr. Berneburg: „Wir wollen  kompetent und menschlich dort helfen, wo die bestehenden Strukturen nicht greifen.“ Ein Kernproblem sei, dass die Abklärung der Historie seltener Erkrankungen, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge einen hohen Aufwand auslösten. Hierfür reichten die von Politik und Kassen bewilligten Budgets für begrenzte Programme nicht aus. Um der oft „siebenjährigen Odyssee“ von Betroffenen entgegen zu wirken, mobilisiert der gemeinnützige Verein in Regensburg private Spenden. Ein Fachgremium prüft und bewilligt Projekte, wobei die Zuschüsse in der Regel von 1.500 bis 15.000 Euro reichten, so Prof. Berneburg. „Dabei steht mit im Fokus: Was ist akut, wo können wir konkret etwas bewirken?

Kompliziert werde die Erforschung und Therapie seltener Krankheitsprozesse dadurch, dass die Pharmaindustrie hier keinen kostendeckenden Markt sehe und mangels neuer Medikamente oft auf die individuelle Anpassung bzw. Anwendung bekannter Wirkstoffe zurückgegriffen werden müsse. Dabei gebe es in der Summe eine hohe Zahl an Betroffenen. Allein in Ostbayern müsse man von mehreren tausend Fällen ausgehen.
Die Erforschung seltener Krankheitsbilder sei jedoch nicht nur mit Blick auf die Einzelschicksale jede Unterstützung wert, betont Prof. Berneburg. Letztlich profitiere auch die Allgemeinheit davon, wenn die Medizin diese Mechanismen besser verstehe und grundlegende  Erkenntnisse übertragen könne.
Mehr über das Wirken der gemeinnützigen Initiative findet man unter www.fser-ev.de.

Spendenkonto:
FSER e.V.
Sparkasse Regensburg
IBAN: DE20 750 500 00 00 268 33 624

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Im Bild v. l.: Prof. Dr. Mark Berneburg, Dr. Erich Gahleitner, Dr. Richard Häusler, Catrin Koch (FSER)    Foto: S. Meßmann



Hornung Confiserie + Feinkost im Donau-Einkaufszentrum Regensburg getestet und vom HBE als „Top-Geschäft“ ausgezeichnet

7 03 2019

Ausgezeichnet - Hornung Confiserie u. Feinkost

Im Bild v. l. n. r.: Thomas Zink, Geschäftsführer im Donau-Einkaufszentrum Regensburg, Marion Hornung-Schuck, HBE-Bezirksgeschäftsführer Josef Kellermann, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Thomas Schuck.

Es ist eine schöne Premiere in Regensburg: Das seit langem im Donau-Einkaufszentrum etablierte Fachgeschäft Hornung Confiserie + Feinkost kann sich als erste Adresse in der Stadt mit dem neuen Qualitätssiegel „Top-Geschäft“ des Handelsverbands Bayern (HBE) schmücken. Die Auszeichnung für die bekannte Kaufmannsfamilie wurde nach einer Online-Umfrage unter Verbrauchern und einem Check durch neutrale Tester verliehen. Wobei die Stores gute Noten regelmäßig bestätigen müssen, denn im Drei-Jahres-Turnus werden die Ergebnisse überprüft. Kriterien sind u. a.: Atmosphäre, Attraktivität des Sortiments, Ladengestaltung, Merchandising und Service. Nachstehend die Pressemitteilung des HBE:

Der Handelsverband Bayern (HBE) hat der Firma Hornung Confiserie + Feinkost im Donau-Einkaufszentrum in Regensburg das Qualitätszeichen „TOP-Geschäft“ verliehen. Das neue HBE-Siegel zeichnet Betriebe aus, bei denen Kundennähe, Beratungs- und Servicekompetenz sowie kundenorientierte Warenpräsentation herausragend sind.

Das neue Qualitätszeichen bestätigt geprüften Einzelhandelsgeschäften, dass ihnen Service, Beratung und vor allem die Zufriedenheit ihrer Kunden wichtig sind. HBE-Bezirksgeschäftsführer Josef Kellermann: „Das Zertifikat bestätigt, dass die Firma Hornung Confiserie + Feinkost eine Top-Adresse im bayerischen Einzelhandel ist.“ Das Unternehmen mit Geschäftsinhaber/in Marion Hornung-Schuck und Thomas Schuck werde für seine Beratungskompetenz in der ganzen Region geschätzt. Kellermann: „Hornung ist ein herausragendes Fachgeschäft, das durch seine Qualität und seinen Service im wahrsten Sinne des Wortes ein Top-Geschäft ist.“

Regensburgs Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer: „Ich beglückwünsche Frau Hornung-Schuck und Herrn Hornung zu dieser Auszeichnung und freue mich besonders, dass wir in unserer Stadt ein so tolles Fachgeschäft haben. Ich hoffe natürlich, dass noch weitere Händler in Regensburg das neue Qualitätssiegel anstreben.“

Der Geschäftsführer des Donau-Einkaufszentrums, Thomas Zink: „Ich freue mich ebenfalls sehr, dass die Firma Hornung als erstes Geschäft im Donau-Einkaufszentrum diese herausragende Auszeichnung erhalten hat. Es entspricht unserer Philosophie, mit Qualität und Kundenorientierung zu punkten.“
Das neue HBE-Siegel „TOP-Geschäft“ bürgt für Qualität. Die Zertifizierung wird vom HBE in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung durchgeführt. Nach einer Online-Kundenbefragung folgt ein Store-Check durch qualifizierte Tester.

www.top-geschaeft.com | www.donaueinkaufszentrum.de



Dorint kommt mit 4-Sterne-Tagungshotel in den Business Campus

4 02 2019


Gastlichkeit auf den Punkt gebracht: Der Partner für das Haus mit 208 Zimmern am Garchinger Parkring überzeugte mit seinem durchdachten Konzept im Auswahlverfahren

4-Sterne-Tagungshotel im Business Campus GarchingDie Dynamik und die Lage zwischen City und Airport sprechen für sich: Als das Management den Bau eines Hotels am Business Campus München : Garching (derzeit 110 Unternehmen/mehr als 5.500 Arbeitsplätze) avisierte, war das Interesse groß. Aus einer Vielzahl potenzieller Bewerber setzte sich letztlich die Dorint GmbH (Köln) mit ihrem optimal auf die Bedürfnisse des Standorts ausgerichteten Konzept für ein Business- und Tagungshotel durch.

Die Hotel-Gruppe etabliert in dem neu entstehenden Gebäude ein modernes Angebot der Kategorie 4-Sterne-Superior. Auf 13.000 qm finden 208 Zimmer inklusive Longstay-Apartments, eine offene und einladende Lobby, großzügige Konferenzzonen sowie ein Restaurant mit Bar reichlich Platz. Das zeitgemäße Gastronomie-Angebot bis hin zur Außenterrasse soll über den Hotel-Betrieb hinaus auch externe Gäste und die Arbeitnehmer der im Business Campus tätigen Unternehmen ansprechen.

Dorint kommt in den Business CampusStädtebaulich optimal integriert und angebunden wird das Haus im südwestlichen Teil des Business Campus in Blickweite der A 9, der B 471 und des U-Bahnhofs (Linie 6) nur eine Station von dem international bekannten Landmark „AllianzArena“ entfernt.

Das Umfeld gewinnt mit an Attraktivität

Mit dem nächsten Baustein der Infra- und Servicestruktur (Nahversorgung, Gastronomie, Fitness, Kinderbetreuung uvm.) gewinnt der Business Campus erneut an Flexibilität und Attraktivität. Angesichts der anhaltenden Nachfrage planen die Entwickler auch Büros (4.000 qm) im Objekt mit ein. Um das Quartier homogen einzubinden, wird die Fußgänger-Passage zur U-Bahn zum Platz aufgewertet. Auch Radwege und die Buszufahrt werden optimiert. Der Bau soll im Herbst starten.

Aktuell entsteht am Parkring ein weiteres Büro-Ensemble, in dem die Deutsche Pfandbriefbank AG in wenigen Monaten ihre neue Zentrale einrichten wird und sich weitere namhafte Adressen Flächen gesichert haben. Nebenan wächst zudem das dritte Parkhaus (800 Pkw) am Standort heran.

Im Endausbau strebt die DV Immobilien Gruppe (Stammsitz Regensburg/www.dv-gruppe.de) mit nachhaltigen Investitionen in den Business Campus 264.000 qm an multifunktionalen Raumlösungen für rund 8.000 Jobs an. Das Konzept wurde mit dem Bayerischen Mittelstandspreis ausgezeichnet.

Zur Marke Dorint Hotels & Resorts zählen aktuell 46 Häuser. „Rund 3.300 Mitarbeiter/-innen in Deutschland und der Schweiz leben herzliche und natürliche Gastlichkeit“, so die Dorint GmbH.

Ernst & Young Real Estate GmbH hat für die Vermieterin das strukturierte Betreiberauswahlverfahren durchgeführt. Die rechtliche Beratung der Vermieterin übernahm GSK Stockmann Rechtsanwälte, die der Mieterin Kucera Rechtsanwälte.

 



Das globale Team als Leitmotiv für kreative Arbeiten von Studierenden

22 10 2018

Kunst in der Rotunde Motiv 3 Foto Seehofer

Beim Projekt „Kunst trifft Technik“ stehen AVL-Ingenieure und Studierende im kreativen Prozess / Ausstellung in der Rotunde im Gewerbepark Regensburg

Die Glasrotunde im Gewerbepark Regensburg (Zugang C 30) wird zur Galerie: Vom 10. November bis 9. Dezember präsentieren die Automotive-Gruppe AVL Software and Functions GmbH und das Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg im öffentlichen Rahmen eine ungewöhnliche Ausstellung: Studierende visualisieren Themen und Technologien eines Think-Tanks. Funktioniert das?

Im Rahmen der Reihe „Kunst trifft Technik“ arbeiten die ungleichen Partner bereits im achten Jahr zusammen. Künstlerische Arbeiten, die sich heuer um das Leitthema „Das globale Team – ein weltweites Miteinander“ drehen, werden zunächst von der AVL-Geschäftsführung in Regensburg – Anton Angermeier und Dr. Georg Schwab – bei einer internen Vernissage vorgestellt. Danach steht die Ausstellung in Kooperation mit dem Gewerbepark-Management dem breiten Publikum offen. Vom 10. November bis zum 9. Dezember sind nicht nur die rund 6000 Beschäftigten der 380 Unternehmen am Standort, sondern auch kunstinteressierte Besucher aus der Region zum kostenlosen Rundgang eingeladen.

Der Projektleiter zur spannenden Idee: „Jahr für Jahr treten neue Studierende in unsere Zusammenarbeit ein und regelmäßig beweisen die Ergebnisse, dass dieser Austausch eine anregende Quelle für bisher ungesehene Bilder sein kann“, so Josef Mittlmeier (Universität Regensburg). „Am Anfang stand der Gedanke, dass auch die innovative Kraft der Konstrukteure und Ingenieure jenseits der pragmatischen Herausforderungen des Tagesgeschäfts verbindende Utopien braucht.“

Es bietet sich an, 2018 die „grenzenlose“ Teamarbeit in den Fokus zu rücken, da bei der AVL Software and Functions GmbH mit rund 500 qualifizierten Arbeitsplätzen allein im Gewerbepark täglich Menschen aus vielen Nationen und Konfessionen miteinander Lösungen für die Welt von morgen entwickeln. „Ganz in diesem Sinne setzen die Arbeiten – Acryl, Öl, digitale Malerei – auch skeptische und kritische Töne, bedenken die Ambivalenz der Globalisierung, illustrieren aber auch auf überraschende Weise die Hoffnungen, die sich daran knüpfen. Schließlich werden wir für viele weltweite Probleme nicht nur politische, sondern auch technische Lösungen brauchen“, so die Initiatoren.

Über allem steht also die Überzeugung, dass intelligente Innovation nach allen Seiten gedacht werden muss – nicht nur in technischer Hinsicht. Die Gemeinschaft aller Menschen berge, argumentiert Mittlmeier, sowohl Konflikte als auch Chancen in globalen Dimensionen. „Erst, wenn es uns gelingt, Potentiale miteinander konstruktiv zu entwickeln, werden wir eine Zukunft finden, die es wert ist, gelebt zu werden. Unsere Welt ist klein geworden. Wir müssen sie schützen und teilen.“

Alle Mitwirkenden sind offen für diesen Ansatz. Wenn das Bonmot Andy Warhols stimme, dass „die Warenhäuser Museen werden und die Museen Warenhäuser“, dann finde die Präsentation der Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung im richtigen Rahmen statt, begründet Mittlmeier die Wahl des Schauplatzes:  „Mit der Rotunde als Portal zum frequentierten Standort für Dienstleistung sowie Forschung & Entwicklung etabliert sich ein Ausstellungsort, an dem der Dialog über kreative Ausdrucksformen ohne die üblichen Barrieren auf angenehme Weise möglich wird.“

*

Die AVL Software and Functions GmbH
in Regensburg ist ein stark expandierender Think-Tank mit Technikern, die sich international für Energieeinsparung, Leistungssteigerung und Abgasreinheit von Antriebssystemen und in weiteren Forschungsfeldern engagieren. Das Unternehmen ist seit rund zehn Jahren im Gewerbepark ansässig.

Das Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung
der Universität Regensburg bildet Kunsterzieher für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Realschulen aus und betreut Kunststudierende im Bachelor- und Masterstudiengang.

Der Gewerbepark Regensburg
ist mit multifunktionalen Mietflächen von insgesamt 155 000 qm eine zentrale Plattform für rund 380 Unternehmen bzw. Institutionen in der Region. Bei seiner Gründung zählte der Standort zu den „Prototypen“ in Europa und wirkte bundesweit namensprägend.

 

www.avl-regensburg.de

www.uni-regensburg.de

www.gewerbepark.de



Die Vereinigung deutscher Autohöfe (VEDA) hat einen neu gewählten Vorstand

2 10 2018

VEDA Vorstand neu 1

Johannes Witt von der Regensburger Euro Rastpark-Gruppe ist jetzt Vorsitzender / Sein Vorgänger Alexander Ruscheinsky wurde Ehrenpräsident

Die privaten Autohöfe machen weiter für eine zeitgemäße Servicequalität an den Fernstrecken mobil: Mehr Lkw-Stellplätze zur Einhaltung vorgeschriebener Pausen, höhere Sicherheitsstandards für Fahrer und Fracht und digitale Netze für intelligent koordinierte Angebote von der Parkplatz-Buchung bis zur Wartung sind zentrale Ziele. Verfolgt werden sie künftig von Johannes Witt, der sich bislang im Vorstand der Vereinigung deutscher Autohöfe e. V. (VEDA – insgesamt 73 Betriebe/rund 5000 Arbeitsplätze) engagiert hat und nun bei der Verbandstagung in Salzburg zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Der Geschäftsführer der Euro Rastpark GmbH & Co. KG bringt profunde Erfahrungen mit. Das Regensburger Unternehmen ist mit 18 Autohöfen der bundesweit größte private Entwickler.

Während das langjährige Vorstandsmitglied Patrick Schnell (Total Deutschland GmbH) im Amt bestätigt wurde, wählten die Mitglieder mit breiter Zustimmung Daniel Ruscheinsky, Geschäftsführer der „24 Autohof“-Gruppe, sowie Gerhard Bergler, Eigentümer des Autohofs in Windischeschenbach, neu in das Gremium. Da zugleich Ruth Strohhofer ihre Funktion aufgibt, bleiben Investoren, Autohof-Betreiber und Vertreter der Mineralölwirtschaft ausgewogen im Vorstandskreis repräsentiert.

Konstruktive Konzepte gegen „Problem-Stau“

„Wir wollen gemeinsam die erfolgreiche Arbeit fortsetzen, mit Blick auf die Parkplatz-Not den Finger in die Wunde legen und die Politik für diesen Problem-Stau sensibilisieren, aber auch konstruktive Lösungen anbieten und die Funktion der privaten Autohöfe als unverzichtbare Bausteine der öffentlichen Infrastruktur festigen“, betonte Johannes Witt in seinem ersten Statement nach der Wahl. Auf der Agenda stehen auch folgende Punkte: mehr Sicherheit auf Lkw-Parkplätzen angesichts milliardenteurer Diebstahlsserien organisierter Tätergruppen in Europa und ein Parkplatz-Leitsystem als integrales Instrument der Digitalisierung des Güterverkehrs. Bei alledem setzt sich der Mittelstand im Wettbewerb mit den einst bundeseigenen Monopolbetrieben direkt an der Autobahn mit einem überzeugenden Preis-/Leistungsverhältnis ab. Das belegen Tests von „Mobil in Deutschland e. V.“.

Bedeutung der Autohöfe bewusst gemacht

„Ohne die unermüdliche Arbeit von Alexander Ruscheinsky, der vor rund 25 Jahren die Gründung unseres Verbands mit angestoßen hat, und weiterer engagierter VEDA-Sprecher hätten private Autohöfe heute nicht den Stellenwert im öffentlichen Bewusstsein, der ihnen zukommt“, würdigte Witt den Einsatz seiner Vorgänger. Einstimmig befürworteten die 120 versammelten Mitglieder die Ernennung des bisherigen Vorsitzenden zum Ehrenpräsidenten. Seine Verdienste wurden in einer launig-emotionalen Laudatio vermittelt.

Gemeinsames Gedenken an einen Visionär

Überschattet wurde das von einem starken Zusammenhalt geprägte Treffen der „Autohof-Familie“ dagegen durch den plötzlichen Tod von Toni Strohhofer (Geiselwind). Er hatte sich als Vordenker umfassender Servicestrukturen profiliert und nicht nur einen der international bekanntesten und größten Autohöfe, sondern auch beliebte Events für Trucker und Country-Music-Freunde etabliert.

www.autohof.de

 



Furioses Finale des Piazza-Festivals im GewerbePark mit der „Spider Murphy Gang“

8 08 2018

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“Der Stimmungsknaller kommt immer zum Schluss…“, schrieb Angelika Lukesch in ihrer MZ-Kritik „Der Zauber wirkt und wirkt“ (8. August 2018). Die Rede war vom furiosen Finale des Piazza-Festivals im Gewerbepark Regensburg, wo die „Spider Murphy Gang“ im Rahmen ihrer Tour zum 40jährigen Bühnen-Jubiläum ein Hit-Feuerwerk zündete und es – wohlgemerkt an einem Montagabend! – vor mindestens 1700 singenden und tanzenden Fans krachen ließ. Mit „Rock´n´Roll-Schuah“, „Autostopp nach Schwabing“, „Wo bist Du?“, „Schickeria“, „Skandal im Sperrbezirk“ uvm.
Gut eingestimmt hatten das Publikum zuvor die „Kickstarters“ aus Augsburg. Mit Zugaben der „Gang“ bis hin zur Hymne „Bayrische Band“ endete dann die von Power-Concerts organisierte Open-Air-Serie, die mit mehreren ausverkauften Abenden insgesamt um die 13 000 Gäste anzog. Schon früh am Morgen nach der gut zweistündigen SMG-Show war die Bühne vor der Glasrotunde abgebaut und der großzügige Platz für die rund 6000 Mitarbeiter/-innen und täglich 16 000 Besucher am zentralen Regensburger Standort für Büro, Dienstleistung und F&E (380 ansässige Firmen/Institutionen) wieder frei. Bis zum nächsten Highlight…



Zehn Jahre AVL im Gewerbepark – von 0 auf mehr als 400 qualifizierte Jobs

23 07 2018

AVL-Gründer Prof. Dr. H. List (Mitte) mit den Regensburger Managern A. Angermaier (l.) und Dr. G. Schwab

Mit Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und weiteren Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft, Unternehmensgründer Prof. Dr. Hans List und nicht zuletzt mit vielen Gästen aus den Reihen der Belegschaft feierte die AVL Software & Functions GmbH unlängst ihr zehnjähriges Bestehen in Regensburg. Die Jubiläumsveranstaltung in einem festlich geschmückten Zelt beim Technologiezentrum im Gewerbepark Regensburg stand unter dem Firmenmotto: Why not! Move different. Und es gibt gute Gründe zum Feiern: Innerhalb von nur zehn Jahren wurde die Zahl der Arbeitsplätze von Null auf mehr als 400 hochgefahren. Wobei das stetig expandierende Automotive-Unternehmen praktisch durchweg hochqualifizierte Ingenieure und Techniker einstellt.

Anfangs nur ein Tisch und zwei Stühle

Die erfolgreiche Regensburger Tochter der AVL List GmbH (Stammsitz Graz/Österreich) ist Teil des weltweit größten, unabhängigen Unternehmens für die Simulation und Prüftechnik von Antriebssystemen und wurde im Juni 2008 unter der Leitung von Dr. Georg Schwab und Dr. Wolfgang Schelter gestartet. Diese Anfänge in Ostbayern waren noch von einer sehr bescheidenen Ausstattung geprägt: Für die ersten Vorstellunggespräche hatte man lediglich ein kleines Büro im Gewerbepark angemietet, schlicht möbliert mit einem Tisch und zwei Stühlen. „Es wehte ein Start up-Spirit in den Räumen der AVL Software & Functions“, erinnert sich Dr. Georg Schwab, Geschäftsführer der AVL SFR. Dank der hohen Einsatzbereitschaft und Kreativität der Mitarbeiter/-innen sei das Unternehmen aber zügig zu dem geworden, was es heute ist: Ein erfolgreicher Entwicklungspartner, der hohes Ansehen in der Industrie genießt.

Projekte entwickeln immer mehr Schub

Vor allem im Zuge der technologischen Transformationsprozesse in der Automobilindustrie ist in den zurückliegenden drei Jahren mächtig Schub in die Projekte der AVL gekommen, womit selbst das erst 2015 eingeweihte Entwicklungscenter nahe der Grün- und Wasser-Landschaft im Gewerbepark unerwartet schnell wieder zu klein wurde. Inzwischen arbeiten mehr als 400 Mitarbeiter aus 35 Nationen mit Hochdruck an innovativen Lösungen und es werden laufend neue, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Der Fokus liegt auf technologisch führenden Software- und Systemlösungen für eine intelligente, umweltverträgliche Mobilität sowie der Entwicklung und Integration intelligenter Elektronikkomponenten und -systeme. „Letztlich ist ein so enormes Wachstum nur durch das hohe Vertrauen seitens unserer Kunden möglich“, so das Management. „Über diese Anerkennung der gemeinsamen Arbeit freuen sich unsere Teams sehr.“

www.avl.com

 

Im Bild: AVL-Gründer Prof. Dr. Helmut List (Mitte) mit den Regensburger Managern Anton Angermaier (l.) und Dr. Georg Schwab



Jazzweekend startet mit Trip zwischen erdigen Klangfarben und stellarem Jazz

10 07 2018

Markus Schieferdecker_Asteroid7881


Interpreten aus
Schweden, Deutschland, dem Iran und weiteren Ländern spielen beim Opening auf der Piazza im Gewerbepark Regensburg

Die Tage alter Musik und das Bayerische Jazzweekend – damit punktet Regensburg nachhaltig bei Zehntausenden von Besuchern, fasziniert von Musik mit Anspruch und der Atmosphäre der Welterbe-Stadt. Den Auftakt des viertägigen Fests kann man auch heuer wieder auf der Piazza im Gewerbepark Regensburg kostenlos miterleben. Am Donnerstag, 19. Juli, ab 17.30 Uhr stimmt das Jazzinstitut gemeinsam mit dem Management des Standorts (rund 380 Unternehmen/6000 Arbeitsplätze) das Publikum mit ausgewählten Interpreten auf das extralange Musikwochenende ein.

The Freedoms Trio, Schweden
Steinar Aadnekvam, 1984 im norwegischen Bergen geboren, gilt als einer der spannendsten Gitarristen der skandinavischen Jazzszene. Er stammt aus einer Familie fahrender Händler und hielt sein erstes Instrument mit vier Jahren in Händen. Viel unterwegs im Norden, aber auch in Italien oder Luxemburg, wurde das Instrument zum Begleiter in einsamen Stunden. Meist greift er zur Akustik-, gern aber auch zur E-Gitarre. Schon als Neunjähriger begann er zu komponieren, wobei die anfänglichen Vorbilder Presley, Prince oder Jackson bald durch Charlie Parker, John McLaughlin, Miles Davis oder Egberto Gismondi abgelöst wurden. Heute überlagern sich Jazz, Rock, Funk und orientalische Fragmente, konstruiert oder „verkopft“ wirken die Songs aber nie.
Aadnekvam hat seine Technik – oder besser: sein Feeling – am Royal College of Music in Stockholm mit renommierten Lehrern verfeinert. Zugleich prägten Weltmusik-Einflüsse von Asien bis Südamerika sein Spiel. 2009 wurde Steinar für den „Young Nordic Guitarist Award“ nominiert und 2010 erschien „Simple Things“ – von schwedischen Kritikern zu den Jazz-Alben des Jahres gezählt. Mit seinen Freunden – Bassist Rubem Farias (Brasilien) und Schlagzeuger/Sänger Deodato Siquir (Mosambik) – steht er in Clubs ebenso auf den Bühnen wie bei großen Festivals in Nordeuropa. Sein aktuelles Set „Freedoms Trio II“ präsentiert Aadnekvam auch in Deutschland und Österreich.

Markus Schieferdecker: Asteroid 7881
Was ist schon ein Pflasterstein auf einem Boulevard in Los Angeles gegen einen Himmelskörper?  Markus Schieferdecker kann auf einen Urahn verweisen, nach dem ein Asteroid getauft wurde. Der  Planetoid 7881, der auf keplerschen Bahnen die Sonne umkreist, ist benannt nach dem Barock-Kirchenmusiker, Organisten und Komponisten Johann Christian Schieferdecker (1679 -1732), Zeitgenosse von Bach und Nachfolger von Dietrich Buxtehude. Markus Schieferdeckers Projekt Asteroid 7881 „spielt“ mit diesem fernen Bezugspunkt. Mit auf den musikalischen Trip gehen Pianist Victor Gould, Trompeter Julian Wasserfuhr und der Schweizer Drummer Joris Dudli.
Der gebürtige Nürnberger Schieferdecker, der in Köln lebt, begann seine „Laufbahn“ als Student am Meistersinger Konservatorium. Weitere Stationen waren die Musikhochschulen Würzburg und Köln. Sein Debüt „Stereo Society“ (Kevin Hays, Klavier, und Bill Stewart, Schlagzeug) erhielt viel Beifall.
Klassische Musik, „stellarer“ Jazz und ein fiktiver „Dialog“: Die Weekend-Gäste erleben eine  spannend-unterhaltsame Reise zwischen zeitgenössischen Klangwelten und dem Kosmos barocker Musik. Neben Eigenkompositionen prägen thematisch passende Standards wie „Moon and Sand“, „Solar“ (Miles Davis) oder „The Red Planet“ (Eric Dolphy) die Auftritte der Formation.

Rouzbeh Asgarian Band
Seine Ausbildung begann im Alter von 13 Jahren an der klassischen Gitarre. „Own Style“ hieß dann programmatisch die erste Band. Mit zunächst regionalen Gigs schaffte er es ins Vorprogramm von „Halloween“. 2004 stand dann seine Rouzbeh Asgarian Band, die nur Songs des Gründers spielt. Dabei verschmelzen seine Riffs auf der E-Gitarre und der Trompeter-Sound von Florian Esch mit den Farbtupfern von Arman Sigarchi, der mit dem Hackbrett-ähnlichen Santoor sowie seiner Oud authentische Melodien einbindet. Die rhythmische Struktur prägen Bassist Stefan Rey, Schlagzeuger Richard Münchhof und Percussionist Memet VefaYamalaki.
Parallel wirkt der Gitarrist international in vielen Bands und Projekten mit. So trat er beispielsweise mit der persischen Musiklegende „Mansour“ auf allen Kontinenten in ausverkauften Stadien auf. Auch mit Joe Cocker, David Bisbal oder „Outlandish“ (Nr. 1-Hit „Aicha“) hat er gearbeitet.
Rouzbeh Asgarian „baute“ seinen Bachelor of Music (Hauptfach Jazzgitarre) am Konservatorium Maastrich, lernte bei Jan Formanoy, Norbert Scholly, Prof. Frank Haunschild, Adam Nussbaum, Frank Wingold, Dave Liebman, John Abercrombie und Mike Stern (beide New York). Mit den Produktionen „In Between“ (2006, David Records) und „Waiting“ (2014, Neuklang) tourte die Band intensiv: USA, Canada, Australien, Dubai, Schweden, Holland, Österreich, Dänemark, Norwegen, Irland, England…

Am zentralen Dienstleistungsplatz der Region mit täglich 16 000 Besuchern kann man diese Bands,  ausgewählt mit dem Jazzinstitut (Sylke Merbold, Uli Schwarz) als Weekend-Intendanz, live erleben. Die Piazza am Schnittpunkt Donaustaufer/Lechstraße ist problemlos zu erreichen und im Umfeld stehen 3500 kostenlose Parkplätze bereit (Anfahrts- und Lageplan unter: www.gewerbepark.de).



Der Malwettbewerb entdeckt und motiviert seit 50 Jahren junge Talente an Schulen

13 06 2018

Eröffnung Malwettberwerb 1978

 

Mit der Preisverleihung am 13. Juni begann die Jubiläumsausstellung im Donau-Einkaufszentrum Regensburg / Ein eigenes Logo zum Geburtstag

1968 trieb die Polizei in Berlin protestierende Studenten auseinander, während in Vietnam Napalm-Bomben fielen. Die dramatischen Bilder wurden in der Bonner Republik erstmals in Farbe ausgestrahlt, als Kanzler Willy Brandt mit einem symbolischen Knopfdruck die neue TV-Ära startete…

Während die meisten Deutschen zunächst allerdings noch in Schwarzweiß-Röhren schauten, überraschten die Teilnehmer/-innen beim ersten Wettbewerb „Regensburger Jugend malt und zeichnet“ das regionale Publikum mit einer Fülle an Kreativität und Farben. Die europaweit einmalige Aktion, von den damaligen Geschäftsführern im Donau-Einkaufszentrum Regensburg, Dr. Johann und Max Vielberth, ein Jahr nach der Eröffnung des Shopping Centers gemeinsam mit Rupert D. Preißl (Vorsitzender Berufsverband Bildender Künstler/BBK), dem Kulturamt der Stadt, kunstsinnigen Kaufleuten und engagierten Pädagogen ins Leben gerufen, entfaltete eine nachhaltige Wirkung.

„Damals waren keineswegs alle Schulen sofort begeistert“, erinnerte sich Mentor Max Vielberth bei einem Interview für den kommenden „Regensburger Almanach“. „Es hat natürlich einen gewissen Druck auf die Kunsterzieher erzeugt, die Ergebnisse aus ihrem Unterricht gegenüberzustellen.“ Doch die positiven Stimmen und Effekte überwogen bei weitem. Im Rückblick ist Vielberth stolz auf die Qualität und Vielfalt, die der Wettbewerb seit Jahrzehnten offenbart. Es sei schön, dass er – oft spontan – immer wieder von ehemaligen Teilnehmern und Gewinnern  angesprochen werde.

Unzählige Schüler wurden aktiv in das kulturelle Leben eingebunden, Generationen von Eltern für den Wert der Kunsterziehung sensibilisiert, Millionen von Ausstellungsbesuchern angesprochen. „Es gab und gibt immer wieder Versuche, ähnliche Veranstaltungen ins Leben zu rufen, aber die Konstanz und breite Resonanz des Wettbewerbs wurden nie erreicht“, resümierte der frühere Center-Manager Gerd Temporale, der die Aktion Jahrzehnte lang begleitet hat, während Claudia Graf als engagiertes Jurymitglied in der Doku Kunst im DonauEinkaufsZentrum 1967 – 2017 “ schrieb: „Unumstritten ist der positive Einfluss des künstlerischen Gestaltens auf die seelische und geistige Entwicklung. Die Teilnahme am Wettbewerb motiviert zu einer eigenständigen künstlerischen Tätigkeit ab dem Grundschulalter, in dem die Chancen für die kreative Entfaltung besonders groß sind. Er bietet jedem Jugendlichen die Möglichkeit, seine Arbeit öffentlich dort zu präsentieren, wo schon Werke weltberühmter Künstler wie Picasso, Munch, Barlach oder Flora gezeigt wurden – ein Erfolgserlebnis, welches Ansporn ist und zur Steigerung des Selbstbewusstseins wie des Interesses an der Kunst beiträgt…“

„Das Niveau der künstlerischen Arbeiten ist immer wieder frappierend und beweist, dass es nicht an Talenten an unseren Schulen mangelt. Wohl aber an einem ausreichenden zeitlichen Rahmen für die musische Bildung“, bringt Center-Geschäftsführer Thomas Zink ein zentrales, heute eher noch dringlicheres  Anliegen der Initiative auf den Punkt.  „Umso mehr müssen wir uns für den Einsatz der Kulturpolitik, der Kunsterzieher quer durch unsere Schullandschaft und nicht zuletzt der ehrenamtlichen Jury bedanken. Dies gilt ebenso für die Vereinigung der Kaufleute im Donau-Einkaufszentrum e. V. Sie hat – über das ideelle Engagement hinaus – die Veranstaltung über ein halbes Jahrhundert hinweg mit rund 750 000 Euro gefördert.“

Höchste Zeit also für ein eigenes Logo: Bei dem hierfür ausgeschriebenen Wettbewerb sicherten sich Annastasia Hochmuth (Q 12 am Albertus-Magnus-Gymnasium), Cleo Fleischer (Q 12 am Von-Müller-Gymnasium) und Emily Thürmel (8. Klasse der Montessori-Schule Regensburg) die ersten drei Plätze.

Insgesamt wurden 2018 rund 5000 Beiträge eingereicht. 1200 Arbeiten wählte die Jury bei mehreren Bewertungsrunden für die Präsentation vom 13. bis 30. Juni vor großem Publikum im Donau-Einkaufszentrum Regensburg aus. Besonders freuen können sich 163 Preisträger/-innen, deren Können mit Einkaufsgutscheinen und erstmals auch mit persönlichen Urkunden belohnt wird.

Mit welcher Energie und Phantasie viele ans Werk gehen, zeigt das für das Jubiläumsplakat ausgewählte Motiv von Johanna Mirl. Sie besucht die Klasse 1 c der Hermann-Zierer-Grundschule (Obertraubling), holte sich also schon im ersten Schuljahr diese besondere Anerkennung. Das passt ins Gesamtbild, denn die meisten ausgezeichneten Beiträge kommen aus den Klassen 1 – 4.

Zur Preisverleihung mit Rundgang durch die Ausstellung sprach Bürgermeister Jürgen Huber das Grußwort. Untermalt wurde das Finale von der Bigband des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums (Regensburg) und des Regental-Gymnasiums (Nittenau) unter Leitung von Barbara Vielberth-Bär.

 

Die Jury 2018:

Ludwig Bäuml, Vorsitzender Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Niederbayern/Oberpfalz Karin Cabarth, Kunsterzieherin, Staatliche Realschule Neutraubling Gisela Conrad, BBK Claudia Graf, Kunsterzieherin Verena Graf, Lehrerin, Mittelschule a. d. Weinbergstraße, Neumarkt Ulrike Heß, Kunsterzieherin, Von-Müller-Gymnasium Rosa Hutterer, StRin, Konrad-Mittelschule Julia Knorr, Fotografin Helmut Knyrim, Kunsterzieher, Galerist Franz Kreuzer, Kunsterzieher Ingrid Lachauer, StRin, Albert-Schweitzer-Realschule Maria Lindner, OstRätin, Gymnasium Neutraubling Maresa Müller, Kunstgeschichtlerin/Kunsterzieherin Elisabeth Neft, Kunsterzieherin Margaritha Ruckdäschel, Kunsterzieherin Dr. Herbert Schneidler Georg Tassev, BBK Gerd Temporale Peter Tezzele, Kunsterzieher Uta Weidinger Julia Wolff, Kunsterzieherin, Realschule Obertraubling Renate Zimmerer, Kunsterzieherin



Beim Nürnberger FunRun bleibt der Spaß am Sport nie auf der Strecke

8 06 2018

Die Resonanz wächst von Jahr zu Jahr und die Organisation läuft perfekt: Nur eines liegt nicht in der Macht des Teams um Südwestpark-Geschäftsführer Daniel Pfaller: das Wetter. Heuer hatten die FunRunner richtig Glück: Während es andernorts schüttete und auch über Nürnberger Stadtteilen Gewitter aufzogen, fielen beim Start im Südwestpark gegen 18 Uhr nur harmlose Tropfen. Doch egal, ob die Sonne glüht oder Petrus grollt – nass werden die Aktiven sowieso.

Mit rund 2400 Teilnehmer/-innen vom dreijährigen Marathon-Anwärter bis zum austrainierten Profi war der FunRun am Donnerstag, 7. Juni, im grünen Nürnberger Business Park ausgebucht. Damit stand schon vorab ein neuer Rekord fest, obwohl bei dem beliebten Lauftreff nicht Höchstleistungen, sondern der gemeinsame Spaß am Sport, die Kontaktpflege und die Unterstützung sozialer Initiativen die Hauptziele sind.

Foto: Juergen Friedrich, Germany,   Motiv:                Beschreibung:

Diese gute Stimmung prägt alljährlich auch das Sommerfest unter Baumkronen rund um Start und Ziel mit Gästen aus der gesamten Region: Da es abends trocken blieb, brachten die „Motor City Monkey Hunters“ auch viele auf die Beine, die anderen auf der Strecke souverän den Vortritt ließen… (alle Teilnehmer- und Platzierungslisten unter www.funrunsuedwest.de).