Der Rückenwindlauf mobilisiert viele Helfer: Wieder 12 000 Euro für krebskranke Kinder

10 10 2017

Die vor neun Jahren im Business Campus gestartete Aktion ermöglicht der „Initiative krebskranke Kinder München e. V.“ nachhaltige Hilfsprojekte

Gemeinsam kann man mehr bewegen: Das ist die Philosophie des Business Campus München : Garching mit aktuell 110 ansässigen Unternehmen und 5500 Beschäftigten. Und diese Idee prägt auch den alljährlichen Rückenwindlauf. Über 1000 Aktive vom wieselflinken Bambini bis hin zum konditionsstarken Athleten waren im Sommer 2017 wieder auf der beliebten Laufstrecke zum Garchinger Naherholungsgebiet unterwegs und haben danach mit vielen gut gelaunten Gästen in familiärer Atmosphäre am Parkring gefeiert.

Da ein Großteil der Startgebühren ebenso wie Beiträge vieler Sponsoren und die Erlöse aus einer Tombola in eine gemeinsame Spendenkasse fließen, konnten jetzt Organisationsleiterin Simone Schnabrich und Michael Blaschek, Geschäftsführer der Business Campus Management GmbH, einmal mehr ein schönes Ergebnis melden: Sie überreichten einen Scheck über 12 000 Euro an die Initiative krebskranke Kinder München e.V..

Spendenübergabe an Initiative krebskranke Kinder München

Der Vorstandsvorsitzende Hans Kiel, Angelika Andrae und Maria Wolters vom Büro der gemeinnützigen Initiative bedankten sich für die Treue, die nachhaltige soziale Projekte erst möglich macht. Insgesamt sind der Organisation seit 2009 stolze 109 100 Euro zugeflossen und die freiwilligen Helfer freuen sich bereits auf die 10. Runde des Rückenwindlaufs. Der Termin der Jubiläumsveranstaltung steht: Sonntag, 22. Juli 2018.

Dank des Engagements vieler Teilnehmer/-innen und Spender können Projekte zur optimierten stationären Behandlung und Betreuung schwer kranker Kinder, Wohnungen für Angehörige im Umfeld der Kliniken oder auch Förderprogramme für Jugendliche finanziert werden. So hilft beispielsweise das Projekt „Jugend & Zukunft“ Betroffenen nach glücklich überstandenen Krankheitsphasen beim Wiedereinstieg in die Ausbildung oder den Beruf.

Also: Im kommenden Jahr sind wieder viele helfende Hände – bzw. Beine – gefragt: Aktuelle Infos zum Programm, zur Online-Anmeldung und zum Spendenziel gibt es laufend unter: www.rueckenwindlauf.de



Der Künstler Yosef Bakir formt im Donau-Einkaufszentrum fragile Figuren aus Sand

29 08 2017

Kunstvolle Arbeiten aus 28 Tonnen Sand

Rund um den anstehenden 50. Geburtstag des Donau-Einkaufszentrums in Regensburg tut sich viel im größten Shopping Center der Region Ostbayern. Wer im Sommerurlaub Sandburgen gebaut hat, kann jetzt beispielsweise dabei zusehen, was man aus 28 Tonnen Sand sonst noch zaubern kann.

Der Kölner Künstler Yosef Bakir, der sich international mit beeindruckenden Objekten aus Sand einen Namen gemacht hat, formt jetzt im Donau-Einkaufszentrum Regensburg vergängliche Skulpturen. Er beginnt seine Aktion am Glasaufzug (bei der Nordsee-Filiale) und wird in den kommenden Tagen immer wieder auch bei den Brunnen aus Stein und Bronzeaktiv sein  (jeweils 1. Flur). Es ist sicher nicht nur für Kinder faszinierend, ihm bei der Arbeit im „Sandkasten“ zuzusehen.

Bakirs Besuch ist Teil der Aktivitäten rund um den 50. Geburtstag des erfolgreichen Donau-Einkaufszentrums (rund 140 Anbieter auf 80 000 qm). Das Jubiläumsprogramm läuft über mehrere Wochen: So wird eine prominente Besucherin die überdimensionale Geburtstagstorte anschneiden und an die Gäste verteilen, das Team der Gebrüder Weisheit zu schwindelerregenden Balanceakten starten, oder eine Konzertreihe mit bekannten Acts über die Bühne gehen. Wobei vor allem die Tickets für Nena und die Spider Murphy Gang sehr gefragt waren. Die Termine aller Live-Shows findet man unter www.donaueinkaufszentrum.de.



Herzlich willkommen Julia “Jule” Neigel zur Birthday-Party im Donau-Einkaufszentrum

28 07 2017

Bei den Jubiläumsshows in Regensburg überzeugt eine der besten deutschen Sängerinnen bestimmt nicht nur mit „Schatten an der Wand“

Die „Julia“ kennt der eine oder andere vielleicht nicht, die „Jule“ sehr wohl: „Schatten an der Wand“ hieß der erste Ohrwurm von Julia „Jule“ Neigel aus dem Raum Ludwigshafen/Mannheim. Damit rollte sie in den 1980er Jahren die Playlists der Radiostationen ebenso auf wie die Top 30. Insgesamt hat sie mehr als zwei Millionen Platten verkauft und 1000 Konzerte gespielt. Zum Beispiel 1989 bei einem der ersten großen Rockfestivals westlicher Prägung vor 120 000 Besuchern in der nicht mehr ganz real existierenden DDR. Oder bei der vom großen Impresario Fritz Rau geplanten und ausverkauften Stadien-Tournee „Rock Over Germany“. Kein Wunder: Mit ihrer Stimme wie ihrer Persönlichkeit ist die Songwriterin – pardon – eine echte „Rampensau“. Wobei ihre Texte durchaus Tiefgang haben.
Im Rahmen der Jubiläumsshows, mit denen das seit 50 Jahren erfolgreiche Donau-Einkaufszentrum an die legendären „Quelle-Konzerte“ erinnert, kann man am 21. September das Temperament der im kalten Sibirien geborenen Russlanddeutschen in Regensburg live erleben. Tickets gibt es (ohne VV-Gebühr) an der Center-Info und zu üblichen Konditionen bei den bekannten  Vorverkaufsportalen.
Von Szeneblättern wie dem Musikmagazin, von der ECHO-Jury, der GEMA („Fred-Jay-Textpreis“)  oder auch der Schallplattenkritik in Serie zur besten Sängerin des Landes gewählt und dutzendfach ausgezeichnet, schöpft Julia Neigel mit ihrem Stimmumfang von drei Oktaven locker aus dem Vollen. Allein zwischen  1988 und 1998 hat sie sechs Studio-Alben und zwei Best-of-Kompilationen veröffentlicht und mit ihrer erfolgreichsten Produktion „Herzlich willkommen“ wochenlang die „Top 10“ belegt. Diese CD steht exemplarisch für die Bandbreite ihres Könnens: von seelenvollen Balladen über authentisch-intensiven Rhythm` n `Blues bis hin zu gitarrenlastigen Power-Songs hat sie es einfach drauf. Das finden übrigens nicht zuletzt viele Musikerkollegen, darunter Peter Maffay, für den sie „Freiheit,  die ich meine“ oder auch „Siehst Du die Sonne“ geschrieben hat.
Auch in Regensburg ist Julia respektive „Jule“ (aktuelle CD: „Neigelneu“) in illustrer Gesellschaft.  Bei den Birthday-Partys des Einkaufszentrums, das der „Shopping Center Performance Report“ zu den besten in Deutschland zählt, gastieren neben ihr: NENA (15.09.), Stefanie Heinzmann (16.9.), Nazareth (19.9.), Bonnie Tyler (25.9.), die Spider Murphy Gang (28.9.), Django Asül (4.10) und das Symphonie-Orchester der Uni (7.10). Wobei für einige Shows die Tickets bereits knapp werden…

Julia Neigel
www.donaueinkaufszentrum.de



Büros rund um neue pbb-Zentrale im Business Campus stark gefragt

11 07 2017

Im zehnten Jahr nach dem Erstbezug am Garchinger Parkring bleibt die Erfolgsstory spannend / Vom Bankhaus bis hin zum Büroprojekt mit Signalwirkung

Garching b. München. Als im Sommer 2007 das britische Unternehmen Sepura als Mieter der ersten Stunde seine Büros im Business Campus München : Garching bezog, waren sich die Gäste aus der Politik parteiübergreifend einig: „Diese Standortqualität findet man nicht oft“, gratulierte der frühere Garchinger Bürgermeister, Manfred Solbrig (SPD), während Hans Spitzner als damaliger CSU-Staatsekretär im Wirtschaftsministerium vorhersagte: „Ihnen werden noch viele folgen.“

Allerdings waren beim Aufbau des Schlüsselprojekts der DV Immobilien Gruppe langfristig ausgerichtete Business- und Masterpläne ebenso gefragt wie das Wissen um die Potenziale der Universitätsstadt vor Münchens Toren. Schließlich wiesen Analysten 1,7 Millionen qm Leerstand für die Landeshauptstadt aus. Zugleich überschattete ab 2008/09 die globale Finanzkrise die Konjunktur. Doch die Entwickler vertrauten auf ihre spezifischen Erfahrungen und das bewährte, sorgsam an den Münchener Markt angepasste Konzept.

Dies kommt der Stadt- wie der Standortentwicklung bis heute zugute. Schließlich prägen längst andere Trends das Bild der Metropolregion: Tendenziell läuft „der Büromarkt heiß“, wie die „Immobilien-Zeitung“ nach dem 1. Quartal 2017 meldete (Mietflächen-Umsatz: 260 000 qm). Der Bedarf zeigt sich deutlich im Business Campus. Neue Objekte sind schon in der Bauphase gesucht.

Bankhaus optimiert Strukturen

Beispielhaft für diese Dynamik stehen die Planungen der Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb), die 2019 ihre neue Zentrale am Parkring 28 – 32 eröffnen und rund 550 Beschäftigten ebenso wie ihren Besuchern ein ansprechendes Umfeld bieten möchte. Der pbb-Vorstand hat sich für ein „Haus-in-Haus-Konzept“ in einem Flügel des kommenden Business Campus-Quartiers entschieden. Christian Bretthauer, Zentralgeschäftsführer der DV Immobilien Gruppe: „Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Vertrauensbeweis des Instituts, das die Standortqualität mit kritischem Blick geprüft hat. Mit der pbb werden unsere Branchenstrukturen noch differenzierter und zukunftssicherer.“

Während für die künftige Bankzentrale mit direktem Zugang zum Campus-See 14 000 qm reserviert sind, übertreffen die Vormerkungen die verbleibende Flächenkapazität deutlich. Das wurde bei der Grundsteinlegung publik, zu der Michael Blaschek (Geschäftsführer Business Campus Management GmbH) gemeinsam mit Bretthauer und dessen Kollegin im Zentralmanagement, Ingrid Zimmerer, Gäste aus dem Mieterkreis und der Region eingeladen hat. Wobei die Bauarbeiten für das bayerische Büfett nur kurz unterbrochen wurden, um den Flächenbedarf zeitnah decken zu kommen.

Grundsteinlegung für 11. Bauabschnitt  im Business Campus

Weitere Mietflächen in der Pipeline

Hierfür arbeiten die Geschäftsführer Florian Müller und Alfons Schmaderer mit den Architekten und Ingenieuren der Tochtergesellschaft DV Plan GmbH schon mit Hochdruck an weiteren Projekten:

–              So wurde zum Beispiel ein Investitionsprogramm für einen rund 60 Meter hohen und an der A 9 in Richtung Airport weithin sichtbaren Campus-Komplex aufgelegt. Die prominente Lage nahe der international bekannten Landmark „AllianzArena“ eignet sich ideal für ein Headquarter oder für repräsentative Büroetagen. Zumal in der Nachbarschaft auch ein Business-Hotel vorgesehen ist.

–             Neben neuen Flächen will das Beratungsteam vor Ort auch durch Vertragsausläufe oder interne Umzüge frei werdende Räume rasch zurück in den Markt bringen. Die multifunktionalen Strukturen erleichtern diese nachhaltige Nutzung knapper Ressourcen im großstädtischen Umfeld.

Drittes Parkhaus mit 1000 Plätzen

Bei alledem bleiben die Entwickler dem Erfolgskonzept treu: Nur wenige Schritte von den Neubauten für Büro, Dienstleistung oder F & E werten zusätzliche Serviceeinrichtungen wie ein Medical Fitness Center ebenso wie die mit einem schnelleren U-Bahn-Takt bald noch leistungsfähigere Infrastruktur den Standort weiter auf. Eingeplant ist auch ein drittes Parkhaus (1000 Plätze), wobei Photovoltaik-Module mit regenerativer Energie zu wettbewerbsgerechten Betriebskosten beitragen.

Ein Modell, das doppelt überzeugt

Dem prosperierenden Wirtschaftsraum eröffnet nicht zuletzt der zweite Business Campus auf dem früheren Airbus-Areal in Unterschleißheim Wachstumsspielräume von voraussichtlich 200 000 qm. Dessen Masterplan hat bereits die BMW Group überzeugt. Sie startet Zug um Zug mit 2000 Technikern und Software-Profis auf 47 000 qm eine Innovationsoffensive für „autonome“ E-Mobile.



Neues Photovoltaik-Kraftwerk über dem Donau-Einkaufszentrum Regensburg

2 05 2017

Das Photovoltaik-Kraftwerk über den Dächern des Donau-Einkaufszentrums Regensburg Foto Panasonic

„Es ist wirklich eine herausragende Anlage“, bescheinigt der Samos e. V. Die Fachleute des von der Stadt Regensburg unterstützten Solarfördervereins um den 2. Vorstand Wolfgang Wegmann  gratulierten dem Donau-Einkaufszentrum Regensburg angesichts des neu installierten Photovoltaik-Systems (PV/557 kW) auf der markanten Parkspindel dazu, „dass Sie diesen wirkungsvollen und vorbildlichen Schritt als Beitrag zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung getan haben“.
Diese Anerkennung gilt neben dem Management um Thomas Zink nicht zuletzt dem Leiter der Haustechnik im rund 80 000 qm großen Center, Willi Blößl. Er ist von den Vorteilen der aktuellen PV-Technologie überzeugt – geschäftlich wie privat. Bei durchschnittlich 1030 Sonnenstunden pro Jahr im Regensburger Raum erwartet er, dass die Umwelt ebenso nachhaltig entlastet werden kann wie die interne Kostenbilanz. Der Techniker rechnet mit insgesamt 550 000 kWh für den Eigenverbrauch.
Während der Öffnungszeiten von 9.30 bis 20 Uhr an sechs Tagen pro Woche dürfte der aus der PV-Anlage in das interne Netz fließende Strom praktisch vollständig für Licht, Wärme oder Kühlung verbraucht werden. An betriebsfreien Sonn- und Feiertagen wird die überschüssige Energie über Wechselrichter in die Leitungen des regionalen Versorgers (REWAG) eingespeist und von diesem vergütet. Bereits in der Übergangszeit zum Frühjahr wurden laut Blößl trotz eher ungünstiger Wetter- und Lichtverhältnisse im Mittel Leistungswerte von 240 kW generiert.
Realisiert wurde das PV-System mit integriertem Blitz- bzw. Überspannungsschutz sowie SMA-Wechselrichter hoch über der Stadt. Exakt 2144 Panasonic-Module mit einer Leistung von jeweils 260 Watt montierten Spezialisten auf die neue Überdachung der sechsten Ebene des Center-Parkhauses Nord. Bei 1,66 qm pro PV-Modul ergeben sich Gesamtflächen von 3430 qm.
Dank der Investition von mehr als einer Million Euro können Kunden noch komfortabler shoppen und zugleich davon ausgehen, dass auf den Ladenstraßen zu 140 Shops (indirekt) fast immer die Sonne scheint. Damit schließt sich ein Kreis: Schon bei der erfolgreichen Eröffnung vor 50 Jahren hatte das Pionierprojekt Donau-Einkaufszentrum mit dem Slogan geworben: „Immer Sonnenschein im Laden.

www.donaueinkaufszentrum.de



Donau-Einkaufszentrum feiert Geburtstag: Eine Erfolgsgeschichte – Fortsetzung folgt

3 04 2017

1967 Blick auf das zentrale Bürogebäude

Hier konnte man den Wandel der Handelslandschaft seit der Wirtschaftswunder-Ära „live“ erleben: 1967 eröffnete in Blickweite des Regensburger Welterbes ein innovatives Projekt: das Donau-Einkaufszentrum. Es hat Platz für großflächige Super- oder Fachmärkte in der Nachbarschaft des bunten Mittelstands geschaffen und die Zentralität der einstigen Reichsstadt entscheidend erhöht.  Zugleich entwickelte sich der moderne „Marktplatz“ zum Trendsetter für den Erlebniseinkauf. 50 Jahre nach der Premiere gibt es also gute Gründe zum Feiern, zumal das Haus mit jedem Geburtstag jünger geworden ist. So stuft der deutsche Shopping Center-Report 2016 das Donau-Einkaufszentrum einmal mehr in der Top-Liga ein.

Schon in den kommenden Wochen bedankt sich das Management mit Aktionen für die Treue der Kunden. Rund um den offiziellen Geburtstag (14. September) sollen dann Legenden wie Nazareth, Bonnie Tyler, Uriah Heep und die Spider Murphy Gang spielen. Hier einige Kapitel der Erfolgsstory:

o Mitte der 1960er Jahre wagte Dr. Johann Vielberth mit dem Donau-Einkaufszentrum ein Pionierprojekt: Das zweigeschossige, klimatisierte Shopping Center in Regensburg (damals 125.300 Bürger) zählte zu den ersten dieser Art in der kontinentaleuropäischen Handelswelt.

o Die Grundstücksverhandlungen mit rund 50 Eigentümern in Regensburg-Weichs dauerten gut ein Jahr. Wobei das Vorhaben Landwirten, Gärtnern und Immobilienbesitzern zusätzliche Perspektiven eröffnete, da sich der traditionelle Rettich-Anbau kaum mehr lohnte.

o Nach dem „Wirtschaftswunder“ kam der zunehmend mobilen Konsumgesellschaft ein zweiter Marktplatz nahe der Altstadt entgegen. Am nördlichen Fuß der Nibelungenbrücke verliefen wichtige Buslinien. Zugleich entstanden Hauptverkehrstrassen zum Autobahn-Netz.

o Anregungen holte sich der Bauherr beim US-Architekten Victor Gruen, der zeitgleich ein (noch bestehendes) Center bei Philadelphia plante. Mit dem Regensburger Architekten Manfred Rappel skizzierte Dr. Vielberth dann sein Modell für den mittelständisch geprägten Handel in Deutschland.

o Ab 15. April 1966 legte die ARGE Aukofer, Klug, Riepl und Tausendpfund die Fundamente. Zur Schonung des Grundwassers verzichtete man auf eine Unterkellerung. Vom 20. Juli an montierten sieben Mann Betonfertigteile von Hochtief für den ersten Bauabschnitt (ca. 24.000 qm).

o Im November 1966 wurde Richtfest gefeiert. Mit regionalen Analysen ermittelte der junge Volkswirt die Umsatzpotenziale für Kernsortimente und leitete anhand branchentypischer Umsätze je qm tragfähige Ladengrößen ab. Daran orientierte er sich konsequent bei der Vermietung.

o Die Ladenstraßen waren anfangs 100 m lang und bis zu 17,5 m breit. Damit boten sie auch für Veranstaltungen reichlich Platz. Alle Geschäfte ordneten ihre Türen und Schaufenster nach innen an. Die wetter- und lärmgeschützte „Mall“ wurde mit Bänken, Brunnen, Pflanzen und Kunst ausgestattet.

o An zentralen Punkten etablierten sich führende Adressen. So sprach ein Quelle-Warenhaus am nördlichen Ende Kunden an, während sich „co op“ (Möbel-Discount) südlich an der „Flanierstraße“ ansiedelte. Auch Woolworth baute auf den Center-Slogan „Immer Sonnenschein im Laden“.

o Neue Handelsformen fanden so außerhalb des Welterbes Platz. Autogerechte Durchbrüche im größten mittelalterlichen Stadtkern Deutschlands – z. B. vom Dom zum Haidplatz – unterblieben. Der frühere Kulturdezernent Dr. Boll: „Das Donau-Einkaufszentrum hat die Altstadt vor zerstörerischen Eingriffen bewahrt.“

o Am 14. September 1967 eroberten Kunden aus ganz Ostbayern die Konsum-Landschaft im Sturm: Auf den weitläufigen Parkplätzen standen Käfer und Kadett dicht an dicht. Der Erfolg vom Start weg führte zur raschen Belegung noch verfügbarer Flächen und permanenter Vollvermietung.

o Mit Ausstellungen uvm. war das Donau-Einkaufszentrum ein Trendsetter für den Erlebniseinkauf, mit dem sich heute der stationäre Handel vom E-Commerce abzuheben sucht. Kunden „näherten sich mit der Einkaufstüte in der Hand der Kunst“: Braque, Dali, Hundertwasser, Munch, Picasso…

o Während Skeptiker dem Projekt noch einen raschen Niedergang prophezeiten, liefen bereits Planungen für die Erweiterung an. Die „heiße” Phase folgte ab Januar 1973: Mit Investitionen von 24 Millionen Euro übertraf der zweite Bauabschnitt den ersten um fast 100 Prozent.

o Die genutzte Grundstücksfläche erreichte 105.000 qm, die vermietete Fläche 49.827 und die reine Verkaufsfläche 31.440 qm. An den Ladenstraßen fanden 25 Adressen zusätzlich Platz. Hinzu kam nicht zuletzt eine Kaufhof-Filiale als weiterer Kunden-Magnet.

o Nach der ersten Ölkrise 1973 mit explodierenden Benzinpreisen, autofreien Sonntagen und leergefegten Autobahnen flossen verstärkt Umweltaspekte ein. Die ohnehin begrünten Parkplätze am Center wurden mit mehr als 150 Alleebäumen (Eichen, Platanen, Linden, Ahorn), Büschen und Blumen weiter aufgewertet.

o Von 1978 bis 1980 entstand die „Dominante“ mit getönter Spiegelglasfassade zur Nordgaustraße hin (7930 qm für Verkauf und 3850 qm für Büros/Praxen). Die erstmals dreigeschossige Mall aus Stahl und Glas erlaubte einen Bummel über 500 Meter. 1983 folgte das Parkdeck Süd (1200 Pkw).

o In den 80er Jahren gewann die alte Stadt weiter an Dynamik. Die Uni, qualifizierte Arbeitskräfte, der Wohn-/Freizeitwert und die aufgewertete Infrastruktur überzeugten Weltfirmen wie BMW und Siemens. Die Stadt zählte nun  140.000 Bürger; im engeren Einzugsgebiet lebten 750.000.

o 1990 umfasste die Gesamtfläche 63.000 qm. C & A bereicherte den Mix und die Zahl der Beschäftigten reichte je nach Saison bis zu 2000. Zukunftsanalysen mündeten 1997/98 in neuerliche Investitionen, wobei sich mit dem Ende des Hertie-Vertrags ein neues Gesamtkonzept anbot.

o Vier Warenhaus-Etagen wurden in differenzierte Ladenstraßen umgebaut (Märkte, Shops, Gastro). Parallel erfolgte im laufenden Betrieb und in Nachtschichten die durchgehende Renovierung. Geschliffene Granitböden, Lichteffekte, Edelstahl, Holz und Glas erzeugten einen frischen Look.

o Im Nordwesten dockte ein Neubau (13.000 qm) mit drei Verkaufs- unter drei Parkebenen an. Über eine Parkspindel konnten Autos die Decks (600 Pkw-Stellplätze) begegnungsfrei erreichen bzw. verlassen. Durch ein großzügiges Atrium führten Rolltreppen und ein Panorama-Lift zur Mall.

o Das International Council of Shopping Centers prämierte die Entwicklungsstrategie als vorbildlich. Dass es nie nur um Quantität ging, hatten zuvor bereits der Jean-Louis Solal Award (1992/93) zum 25-jährigen und 1995 der European Marketing Award (für den regionalen Malwettbewerb) belegt.

o Um im dritten Jahrtausend auf Erfolgskurs zu bleiben, nutzte man die Spielräume im kommunalen „Rahmenkonzept für die Entwicklung des Einzelhandels” (1997). Das Szenario sah für das Center mit seiner überregionalen Strahlkraft bis 2005 Verkaufsflächen von rund 55.000 qm vor.

o Im Dialog mit der Stadt (heute 163.000 Bürger) entstanden Ausbaupläne für den Südbereich. Ein mit einem Lichthof angebundener Neubau (7000 qm) bot ab 2003 Platz für Güter des langfristigen Bedarfs mit überregionaler Attraktivität. Über „Saturn“ (Elektronik) startete der Fitness-Club „Die Insel“.

o Am Schnittpunkt mit der neuen Nibelungenbrücke/Nordgaustraße führten die Center-Betreiber den Verkehr nun kreuzungsfrei durch eine Untertunnelung. Zugleich wurde die Holzgartenstraße zur Donau hin verlagert und mit breiten Grünzügen (bis 30 m) abgeschirmt.

o Die Ladenstraßen im Inneren wurden laufend gezielt aufgewertet: mit aktualisierten Sortimenten, attraktiven Portalen und Schaufensterfronten sowie energiesparenden Lichtkonzepten. Die Zahl der Magneten auf insgesamt 80.000 qm für um die 40.000 Besucher an frequentierten Tagen ist größer denn je.

o Praktisch alle Angebote waren barrierefrei erreichbar. Als erstes Haus in Bayern wurde das Donau-Einkaufszentrum Regensburg 2011 mit dem vom Handelsverband Deutschland (HDE) geschaffenen Gütesiegel „Generationenfreundliches Einkaufen“ ausgezeichnet.

o 2016 wurden die Plätze auf der Ebene 6 der Parkspindel überdacht, um Kunden einen noch komfortableren Zugang zu ermöglichen. Neu installierte Photovoltaik-Module (ca. 570 kW) speisten regenerative Energie ins Center-Netz ein und trugen zu überschaubaren Betriebskosten bei.

o Die nachhaltige Philosophie der Gründergeneration wird vom heutigen Management der DV Immobilien Gruppe – Christian Bretthauer, Dr. Lothar Koniarski und Ingrid Zimmerer – ebenso gelebt wie vom Center-Team um Geschäftsführer Thomas Zink und Katharina Spitzner.

o Trotz des vom E-Commerce verschärften Wettbewerbs konnte das Donau-Einkaufszentrum seine Position festigen: Im Vergleich von 400 Häusern („Immobilien-Zeitung“) platzierten Handelsketten das Haus 2016 einmal mehr in der „Bundesliga“. Note: 1,95.

2016 Überdachung der 6. Parkebene



Damit sich „Herzenswünsche“ krebskranker Kinder erfüllen: MediPark-Spende für VKKK

24 03 2017

Die Fachärzte im MediPark Regensburg (insgesamt 90 Praxen, Institute, Therapeuten am zentralen Dienstleistungsstandort Gewerbepark) engagieren sich über ihre ambulante Arbeit hinaus regelmäßig für soziale oder gesundheitliche Ziele in der Region: Nachdem in den Vorjahren beispielsweise „Mütter in Not“, ein Nachsorge-Projekt der Initiative „Zweites Leben“ sowie die Leukämiehilfe Ostbayern e. V. unterstützt wurden, flossen nun 5355 Euro an den VKKK. Der 1989 von engagierten Bürgern in Lappersdorf ins Leben gerufene „Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kindern Ostbayern e. V.“ finanziert sich aus privaten Spenden sowie Beiträgen von 1200 Mitgliedern.

Der Sprecher des MediPark-Netzwerks im Gewerbepark Regensburg, Dr. Gerhard Ascher (Orthopädie), sowie die Beiräte Dr. Erich Gahleitner (HNO) und Dr. Richard Häusler (Gynäkologie) überreichten dem VKKK-Vorsitzenden Prof. Dr. med. Franz-Josef Helmig den Scheck. Ausgewählt wurde die Initiative anlässlich des jüngsten Treffens der Ärzteschaft (www.medipark-regensburg.de). Dieser Dialog wird seit langem von Gerhard Bosch (Apotheke im Gewerbepark) koordiniert.

Dank der Zuwendung kann der VKKK mehr „Herzenswünsche“ kranker Kinder erfüllen. So ermöglicht der gemeinnützige Verein zum einen mit jährlich 11 000 Übernachtungen im 2010 realisierten Elternhaus am KUNO-Trakt des Universitätsklinikums Regensburg die in Akutphasen unverzichtbare Nähe zu Eltern oder Geschwistern. In den Gebäudeunterhalt, die Verwaltung der 26 Apartments sowie die Verpflegung der Gäste fließen erhebliche Teile des VKKK-Budgets, da die Kassen nur pauschal Kosten erstatten. Zum anderen bezuschusst der VKKK Musik- und Spieltherapien, Besuche der Klinik-Clowns, Familientage, Faschingsfeiern oder beispielsweise auch medizinisch angeratene Umgestaltungen von Kinderzimmern nach oft langen Klinikaufenthalten. Zur Abwechslung im Klinikalltag werden zudem gemeinsame Theater- oder Zoobesuche der kleinen Patienten arrangiert. Prof. Helmig: „Die Kinder brauchen diese private Zuwendung abseits aller Kassenregelungen.“

Auf den Krebsstationen der zentralen Einrichtung KUNO (Kinder-Universitätsklinik für Ostbayern / höchste medizinische Versorgungsstufe) werden, so verdeutlichte er,  Jahr für Jahr 65 bis 70 neue Fälle aufgenommen. Deshalb müssen von der onkologischen Ambulanz bis hin zu Sozialfonds für Familien nachhaltige Begleitprogramme gewährleistet sein. 65 Prozent der Betroffenen nehmen diese ehrenamtliche Hilfe dankbar an. Insgesamt betreut der VKKK derzeit etwa 350 Familien.

Wer sich persönlich mit engagieren will, findet Kontakte und Infos unter www.vkkk-ostbayern.de. Die Spendenkonten:
Sparkasse Regensburg DE49 7505 0000 0051 1046 36
Volksbank Regensburg DE59 7509 0000 0000 0500 40



Business Campus Unterschleißheim fördert mehrere Sozialprojekte

23 02 2017

Gemeinsam aktiv. (v. r.): Astrid Herrmann, Fachdienstleitung Caritas-Alveni-Flüchtlingssozialdienste, Kirsten Josefczak (Projektleitung) sowie Ingeborg Hilger vom Unterschleißheimer Tisch mit Stephan Hof, Geschäftsführer Business Campus Management GmbH. Foto: honorarfrei/S. Schnabrich

Mieteinnahmen aus Container-Unterkünften für Flüchtlinge fließen an Unterschleißheimer Tisch und weitere Organisationen

Der Business Campus in Unterschleißheim spendet die sechsstelligen Einnahmen aus der Vermietung von Containern für die Flüchtlingsunterkunft in der Kommune an soziale Einrichtungen. „Als der Flüchtlingszustrom 2015/16 besonders stark war, haben der Landkreis München und die Stadt Unterschleißheim angeklopft, ob wir nicht Büro-Container auf dem früheren Airbus-Areal als Flüchtlingsunterkunft bereitstellen könnten. Und wir haben gern geholfen, weil wir langfristig investieren und uns an allen Standorten der DV Immobilien Gruppe auch gesellschaftlich einbringen möchten“, erklärte jetzt Stephan Hof, Geschäftsführer der Business Campus Management GmbH rückblickend bei einer Gesprächsrunde mit Fachkräften sozialer Institutionen. „Allerdings wollten wir davon nicht profitieren, sondern vielmehr gemeinnützige Organisationen stärken.“ Zugute kommt dies der Arbeit der Caritas-Sozialdienste für Flüchtlinge, der Blindenschule, dem Jugendsport vor Ort und nicht zuletzt dem „Tisch“, der Mitbürger mit Lebensmitteln unterstützt.

Insgesamt kamen bis zur mehrmals aufgeschobenen Schließung der provisorischen Unterkunft sechsstellige Einnahmen – sprich: Spendengelder – zusammen. „Wir haben die Mieten für die Flüchtlingsunterkunft dem Staat bewusst nicht einfach geschenkt, sondern wollten sicherstellen, dass diese Gelder letztlich sozialen Initiativen in der Region zu Gute kommen“, betonte Hof.
Jetzt allerdings müssen die Bürocontainer abgebaut werden, um Platz zu schaffen für die Entwicklung des Business Campus München: Unterschleißheim. An dem komplett neu überplanten Standort sollen unter anderem ab 2017/18 um die 2000 BMW-Ingenieure auf Nutzflächen von 47 000 m2 elektrisch angetriebene, autonom fahrende und komplett vernetzte Modelle entwickeln.

Für Betroffene verändern 30 Euro pro Woche viel
„Wir waren sprachlos angesichts der großzügigen Spende“, sagte Kirsten Josefczak, Projektleitung des Unterschleißheimer Tischs, den die Caritas-Dienste im Landkreis München organisieren. Mit ihrer Kollegin Ingeborg Hilger verdeutlichte die Sozialpädagogin, wie wichtig private Hilfen sind. Beim Aufbau des Tisches im Jahr 2005 wurden 30 Haushalte in der größten Landkreis-Kommune mit Lebensmitteln versorgt. Inzwischen holen 125 Haushalte mit 150 Erwachsenen und 60 Kindern jeweils freitags Brot, Obst, Gemüse und andere Waren ab. Der Einsatz von 40 Freiwilligen, wöchentliche Zulieferungen durch 26 Firmen sowie vieler Geldspenden machen es möglich, dass Bedürftige oft nur Grundnahrungsmittel wie Milch, Mehl oder Nudeln zukaufen müssen. Die Ersparnis von durchschnittlich 30 Euro pro Woche schafft bescheidene Spielräume für Strom, Handy, Schuldentilgung, eine kulturelle Teilhabe…

Speziell zu Ostern, zum Schuljahresbeginn oder vor Weihnachten gingen zwar ausreichend Spenden ein, doch auch zwischen diesen Schwerpunkten „benötigen wir Zuwendungen für bedürftige Menschen, die nicht zum Tisch kommen: für Fahrkarten, Medikamente, Anschaffungen, die Sicherung von Wohnraum oder kleine Extras für Kinder“, appelliert die Caritas. Besonders bedroht bleiben Familien mit mehr als drei Kindern, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, Senioren, Beschäftigte in Niedriglohngruppen und Menschen mit Migrationshintergrund oder Bildungsdefiziten. Selbst das soziale Netz sichere oft ein normales Leben nicht mehr: Es fehle einfach an Geld für Kleidung, Zahnersatz, Brillen, auch für gelegentliche Café- oder Kino-Besuche. Ein Negativ-Beispiel: Obwohl Bildung vor Arbeitslosigkeit und Altersarmut schützt, deckelt die Politik den entsprechenden Anteil am Hartz-IV-Regelsatz (404 Euro) bei 1,54 Euro – im Monat.

„Es ist toll, dass wir die Spenden des Business Campus flexibel einsetzen können und nicht innerhalb eines Jahresbudgets ausgeben müssen“, freuen sich die Vertreterinnen des Unterschleißheimer Tisches ebenso wie Astrid Herrmann, Fachdienstleitung bei den Caritas-Alveni-Flüchtlingssozialdiensten. Herrmann vertraut auf situationsbezogene, pragmatische Ansätze in der Flüchtlingsberatung und -begleitung. „Im Vordergrund stehen die Integration der Menschen und die Kommunikation.“ So seien vom Business Campus rückerstattete Mieten zum Beispiel für Medikamente, Schulungsräume, Schulbücher, Dolmetscher oder als Unterstützung der Ratenzahlungen an Verkehrsbetriebe genutzt worden. Zugleich entstanden Gruppen- und Schulungsräume in der Gemeinschaftsunterkunft in der Siemensstraße, wo nun die meisten Flüchtlinge in Unterschleißheim leben.
Dort wurde unter anderem ein Fest arrangiert, damit sich Bewohner und Nachbarn kennenlernen und Verständnis füreinander entwickeln. Ein weiteres Beispiel: Auf dem früheren Airbus-Areal hatten die Helfer ein W-LAN-Netz organisiert. „Das ist für die Jobsuche anerkannter Flüchtlinge wichtig.“ Astrid Herrmann wirbt für diese Idee: „Ideal wären Hotspots, die für alle nutzbar sind – natürlich auch für alle Bürger.“

230 Flüchtlinge sind mittlerweile umgezogen
Da die Container-Lösung von Anfang an befristet war, hat das Landratsamt im Januar 180 Bewohner nach Unterhaching umgesiedelt, während 59 weitere Betroffene in Unterschleißheim bleiben. Sie zeigten eine besondere Integrationsbereitschaft oder sind auf kontinuierliche medizinische Hilfe vor Ort angewiesen.
Viele Flüchtlinge haben schon ihre Sprachprüfung bestanden, wobei in einem Fall sogar die Kenntnisse für ein Studium bestätigt wurden. Einige Familien haben regulären Wohnraum bezogen, andere Jobs oder Ausbildungsplätze gefunden und dabei teils lange Wege akzeptiert. Das Problem kenne jeder, der in der Metropolregion Wohnraum suche. „Es gibt einfach zu wenig.“ Zumindest der Landkreis halte aber feste Flüchtlingsunterkünfte für zehn Jahre vor, so könne der Engpass etwas abgefedert werden.

Die Hilfsorganisationen arbeiten daran, keine neuen Rivalitäten aufbrechen zu lassen: etwa zwischen anerkannten und nicht anerkannten Flüchtlingen, wobei der unklare Status oft quer durch die Familien Probleme auslöst. Zugleich muss jenen, die am Rand unserer Gesellschaft leben, glaubhaft vermittelt werden, dass niemand benachteiligt wird. Umso mehr hoffen die Caritas-Teams, dass die Aktion des Business Campus weitere Spender in ihrem sozialen Engagement bestärkt.



Business Campus München : Garching wächst – pbb ab 2019 als neuer Mieter

8 02 2017
Die pbb Deutsche Pfandbriefbank (pbb) wird ihre Zentrale künftig am Parkring im Business Campus ansiedeln

Die pbb Deutsche Pfandbriefbank (pbb) wird ihre Zentrale künftig am Parkring im Business Campus ansiedeln

Der zur DV Immobilien Gruppe gehörende Standort in der Universitätsstadt Garching bei München begrüßt ein weiteres erfolgreiches Unternehmen: Die pbb Deutsche Pfandbriefbank (pbb) wird ihre Zentrale künftig am Parkring ansiedeln. Der Vertrag zur Anmietung von ca. 14.000 m² wurde gestern unterzeichnet. Die Räume für rund 550 Mitarbeiter/-innen der pbb sollen im Sommer 2019 bezugsreif sein. Die Deutsche Pfandbriefbank AG ist eine führende europäische Spezialbank für die Immobilien- sowie die öffentliche Investitionsfinanzierung.

Das Institut hat sich für ein „Haus-in-Haus-Konzept“ im Komplex Parkring 28 – 32 entschieden, der ab dem Frühjahr 2017 entsteht. Die multifunktionalen Flächen in einem eigenen Gebäudeflügel, die zeitgemäßen Bürolösungen entgegen kommen, werden individuell gestaltet.

Weitere Aufwertung des Standorts
Im Business Campus haben bereits mehr als 110 Unternehmen/Institutionen über 5.500 Arbeitsplätze eingerichtet. Die jüngste Entscheidung des Garchinger Stadtrats zur Arrondierung des Business Campus-Areals mit der Ausweitung der Baurechte auf 264 000 m2 ermöglichen weitere Zukunftsinvestitionen. So wird die Ansiedlung eines Business-Hotels zwischen der Münchener City und dem Airport sondiert. Nach den Planungen der DV Immobilien Gruppe soll zudem ein 60 Meter hoher Büroturm als Blickpunkt für die vorteilhafte Lage vor Münchens Toren stehen.



Euro Rastparks: Das an VEDA-Standards orientierte Sicherheitskonzept greift

17 01 2017

Der Terroranschlag in Berlin mit einem geraubten Sattelzug hat die Öffentlichkeit auf erschütternde Weise dafür sensibilisiert, dass über die Sicherheit im Transportgewerbe nachgedacht werden muss. Die Todesfahrt über einen Weihnachtsmarkt ist fraglos ein Extrembeispiel, doch mehr Schutz für Fahrer und Fracht scheint generell geboten. Zumal sich an Europas Autobahnen eine spezielle Form der Kriminalität breit macht: der Diebstahl wertvoller Lkw bzw. Ladung. Durchschnittlich eine Million Euro pro Arbeitstag bezahlen deutsche Versicherer allein für verschwundene Fracht. Hinzu kommen Sachschäden sowie nicht zuletzt die Gefährdung und Verunsicherung vieler Berufskraftfahrer.

„Der Effekt gibt uns recht“

Dieser teils organisierten Kriminalität setzen wichtige Mitglieder der VEDA (Vereinigung Deutscher Autohöfe e. V.) wie die Euro Rastpark-Gruppe (derzeit 18 Standorte) eine neue Sicherheitsstrategie entgegen: „Premium“-Parkplätze mit bezahlbarer Überwachungstechnik. „Seit dem Start dieser Initiative hat sich die Zahl der Übergriffe massiv verringert“, berichtet Johannes Witt, Geschäftsführer der Euro Rastpark GmbH & Co. KG (Regensburg) in einer ersten Zwischenbilanz. „Während zum Beispiel an unserem Autohof Theeßen an der Osteuropa-Route A 2 früher bis zu neun Delikte pro Woche von der Polizei erfasst wurden, geht seit der Umrüstung des Parkplatzes im April 2016 die Zahl der Delikte gegen Null.“ Ähnliche Trends zeigten sich an weiteren Euro Rastparks.

An diesen sieben Standorten haben die Regensburger Autohof-Entwickler bereits investiert:

Achern (A 5), Guxhagen (A 7), Himmelkron (A 9),
Schweitenkirchen (A 9), Theeßen (A 2), Waldlaubersheim (A 61) und Werneck (A 70).

In der Folge ist etwa am Euro Rastpark Schweitenkirchen an der stark frequentierten Autobahn München-Nürnberg kein einziger Diebstahlsversuch mehr aufgefallen. Witt: „Wir setzen nicht auf teure Bauten, sondern auf pragmatische, kurzfristig wirkende Aufklärungs- und Abschreckungsmaßnahmen wie beschrankte Zufahrten, optimale Beleuchtung und lückenlose Dokumentation aller Fahrzeug- oder Personen-Bewegungen. Und der Effekt gibt uns recht.“

Kein Kraftstoff-Diebstahl mehr

„Ich möchte die Premium-Plätze nicht mehr missen“, bestätigte Björn Lang, Betreiber des Autohofs in Achern, aus seiner täglichen Praxis gegenüber „baden online“. Es habe zuletzt keinen einzigen Fall von Kraftstoff-Diebstahl mehr gegeben. Der mittelständische Unternehmer: „Heutzutage ist die Straße das Lager.“ Permanent sei wertvolle Ware auf Achse. Irgendwann allerdings müssten die Fahrer zwangsläufig Pausen einlegen – und dann sei die Fracht potenziell gefährdet.
Während namhafte Logistiker vor „gefährlichen“ Routen lange nur warnen konnten, steuern sie nun aktiv „Premium“-Parkplätze an. „Manche Speditionen erstatten ihren Fahrern die Gebühr von vier Euro pro Tag zwar noch nicht, aber auch das wird sich ändern“, ist Witt überzeugt, „sobald sich die Einsicht durchsetzt, dass mehr Schutz und Komfort für Fahrer und Fracht zum Standard im Transportgewerbe gehören und auch die allgemeine Verkehrssicherheit deutlich erhöhen.“