Akamai Technologies GmbH mietet 2.000 qm im Business Campus München : Garching

21 12 2011

Deal-Magazin, Online-Veröffentlichung vom 21.12.2011:

Im Norden Münchens, zwischen Stadtgebiet und dem Münchner Flughafen, hat die Akamai Technologies GmbH auf Vermittlung von Cushman & Wakefield (C&W) im Business Campus München:Garching, Parkring 29-33, 2.000 m² Bürofläche angemietet.

Das IT-Unternehmen ist eine der weltweit führenden Cloud-Plattformen. Akamai hat seinen Firmenhauptsitz in den USA in Cambridge, Massachusetts, und verfügt weltweit über Niederlassungen. Es bezieht sein neues Domizil Mitte 2012 und wird bei seinem technischen Ausbau und Umzug vom Project Management von C&W beraten und begleitet.

Der Business Campus ist ein Projekt der Unternehmensgruppe Dr. Vielberth (Hauptsitz Regensburg).



Business Campus: Weltstadt-Standort mit Steuervorteil

13 12 2011

Aus dem IHK-Magazin für München und Oberbayern, Ausgabe Dezember 2011:

Der Business Campus München : Garching fokussiert vielfältige Qualitäten in Garching

Hier zeigt sich die Dynamik der Metropolregion: Immer mehr renommierte Adressen entdecken die Top-Lage zwischen der international bekannten „AllianzArena“ und der TU München für sich: Dreh- und Angelpunkt ist der Business Campus mit seinen flexiblen Mietflächen. Schon in den ersten Abschnitten haben sich bereits mehr als 70 Unternehmen mit 2000 Beschäftigten angesiedelt: in einem motivierenden Umfeld mit viel Grün, Service-Netzen, 4000 Parkplätzen und direkter U-Bahn zum Marienplatz…

Hohe Flexibilität, niedrige Kosten: Alle Business Campus Immobilien lassen den Mietern viel Freiheit zur Optimierung interner Abläufe

Zukunftsorientierten Branchen bietet der Standort weit mehr als „nur“ m². Auf Cafe-Terrassen an einer zentralen Wasser-Landschaft genießen Beschäftigte ihre Pausen. Andere lassen zwischen Terminen auf der Ufer-Promenade die Beine – und die Seele – baumeln, machen einen Spaziergang vorbei an einer Veranstaltungsfläche am See durch großzügige Grünzonen. Da reicht eine Viertelstunde, um abzuschalten.

Rundum erleichtern durchdachte Strukturen die Balance von Beruf, Familie, Freizeit. Womit sich Firmen im Wettbewerb um kluge Köpfe besser positionieren.
Für diese zeitgemäße Service-Philosophie steht exemplarisch ein großer Edeka-Markt mit Komplettsortimenten vom Backshop über Feinkost und ausgesuchte Frischwaren bis hin zum Tagescafe.
Weitere Serviceeinrichtungen wie eine Postdienststelle, Geldautomat und eine zahnärztliche Praxis bereichern den Standort.

Getragen wird das Großprojekt von der Dr. Vielberth-Gruppe (Regensburg), die seit Jahrzehnten erfolgreiche Büro-, Handels- und Dienstleistungszentren realisiert und im Eigenbestand verwaltet. Dazu zählen der Gewerbepark Regensburg (300 Firmen) oder der Südwestpark Nürnberg (200 Adressen). Christian Bretthauer (Zentralgeschäftsführung der Vielberth-Gruppe) sieht die Analyse bestätigt, dass Garching vor den Toren der Landeshauptstadt kontinuierlich an Attraktivität gewinnt. „Bei einem Gewerbesteuer-Satz von derzeit 330 Punkten bieten wir einen Weltstadt-Standort mit Steuervorteil…“



Ein städtebauliches Scharnier

23 11 2011

Ein Artikel von Ines Alwardt, Süddeutsche Zeitung, 23. November 2011:

Der Business Campus Garching entwickelt sich und lässt die Bereiche Forschung und Gewerbe zusammenwachsen

Garching – Am Anfang war da nur Acker und das schlechte Image vom Industriestandort. Keine Kanalisation, keine Straßen und Häuser – geschweige denn ein Stromnetz. “Im Prinzip gab es hier gar nichts”, sagt Michael Blaschek. Er sitzt im sechsten Stock eines Hauses am Parkring und schaut hinunter auf das, was von oben aussieht wie eine kleine Stadt: ein Edeka-Markt auf der rechten Seite, daneben mehrstöckige Bürogebäude, dierekt vor dem Fenster ein Outlet-Store für Sportbekleidung, nebenan ein Bäcker…..

…Etwa 70 Unternehmen haben sich in den letzten vier Jahren im sogenannten multifunktionalen Büro- und Dienstleistungspark niedergelassen. Mehr als 2000 Menschen arbeiten hier, in den nächsten sieben Jahren soll ihre Zahl auf 6000 steigen. Die betreibende Dr. Vielberth Verwaltungsgesellschaft will bis dahin 230 000 Quadratmeter Mietfläche bauen – fast die Hälfte steht schon.

Der Business Campus wächst und mit ihm steigen die Gewerbesteuereinnahmen Garchings. Stolz ist die Universitätsstadt auf den neuen Teil des Hochbrücker Gewerbegebiets, denn mit ihm wandelt sich auch das Image der Stadt – vom einst reinen Industrie- zu einem modernen und vielseitigen Gewerbestandort. “Durch die Neubauten hat sich die Wahrnehmung des Wirtschaftsstandortes Garching nachhaltig verändert”, heißt es auf der Homepage. Garching als Wirtschaftsstandort entwickele sich immer mehr zur “Marke”…

…Michael Blaschek sagt: “In Garching hat ein Umdenken stattgefunden: Man hat erkannt, dass Logostik nicht alles ist.” Mit dem Business Campus sollen die bisher getrennten Bereiche der Stadt eins werden.  “Wir verstehen uns als städtebauliches Scharnier, das die sensiblen Bereiche Forschung und Gewerbe zusammenwachsen lässt”, sagt Ralph Kleiner von der Verwaltungsgesellschaft…

…In einem der Gebäude hat die TU Räume für ihren Stiftungslehrstuhl Finanzmathematik angemietet: An der Wand hängt eine elektronische Tafel – in Eichtzeit handeln die Studenten in dem nachgebauten Börsensaal Aktien. “Intelligente Raumlösungen” nennt Geschäftsführer Blaschek dieses Konzept: Für die Bedürfnisse des jeweiligen Mieters passe man die Räume an. Will sich ein Unternehmen erweitern, zeihe es in ein anderes haus um oder miete weitere Flächen. Dass das Konzept funktioniere, zeige die Vielfalt der Branchen…

…Bis dahin werde auch die Infrastruktur auf dem Business Campus weiter wachsen. Erst kürzlich hat der Edeka-Markt eröffnet, einen Zahnarzt gibt es auf dem Gelände bereits – und für die Studenten steht seit einigen Wochen auf dem Parkplatz ein Döner-Stand bereit.

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Amer Sports Outlet Store am Business Campus München : Garching

14 11 2011

Winteraktion vom 14. November bis 30.12.2011: 3 für 2 – das Günstigste ist gratis



Niederbayerisches Gipfeltreffen im neuen Supermarkt

4 11 2011

Der Münchner Merkur schreibt am 04.11.2011:

Garching – Mit einem großen Fest hat am Mittwochabend der Edeka-Markt im Garchinger Business Campus eröffnet.

Supermarkteröffnung im Business Campus Garching: Die Blaskapelle Arnstorf gibt ein Ständchen im neuen Markt. Arnstorf ist der Geburtsort der Garchinger Bürgermeisterin Hannelore Gabor. (Foto: Förtsch)

Dieser dient zur Versorgung der Angestellten, soll aber auch Kunden aus Garching und Hochbrück für sich gewinnen. Die Betreiberin ist Christina Ernst, die bereits in Reisbach und Plattling zwei Edeka-Märkte betreibt. Sie hatte sich bei der Supermarktkette für mehrere potentielle Standorte im Landkreis München beworben.

Garching wird nun mit 1630 Quadratmetern Verkaufsfläche der größte ihrer drei Märkte. Zum Laden kommt noch ein 200 Quadratmeter großes Bistro, in der ein asiatischer und ein bayerischer Koch einen täglich wechselnden Mittagstisch anbieten werden. Das Bistro bekam bei einem humorvollen Brainstorming den Namen „Im Ernst“ verliehen.

Die Besonderheit des Garchinger Edeka-Marktes ist eine neuartige Technik der Firma Carrier für alle Kühltechniken, die besonders umweltfreundlich ist mit rund 25 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlicher Technik. Bürgermeisterin Hannelore Gabor bekam eine besondere Überraschung bei der Eröffnung präsentiert. Christina Ernst brachte zur Feier eine Busladung Stammkunden inklusive Bürgermeister aus Reisbach mit, aber auch eine Abordnung der Blaskapelle Arnstorf, dem Geburtsort der Garchinger Bürgermeisterin.

Hannelore Gabor hatte gleich ein breites Grinsen im Gesicht beim Blick zu den Musikern: „Klar kenne ich den Hofbauer. Perfekt!“ Auch Christina Ernst ist eine Arnstorferin. Die Rathauschefin wertete die zahlreich anwesenden Stadträte für das große Interesse der Garchinger an dem neuen Markt. Christina Ernst attestierte sie, „dass sie dem Einkaufszentrum eine Seele eingehaucht haben, wie nur eine Frau das kann“.

Neben dem Supermarkt wird noch ein Lokal entstehen, mit dem dann den Beschäftigten des Business Campus eine vielfältige Versorgung garantiert ist. „Garching und der Business Campus gehören zusammen“, sagt Gabor. Die Investoren hätten „ein millionenschweres Zeichen“ im Standort nördlich von München gesetzt. Der Büropark zwischen Garching und dem Hochbrücker Gewerbegebiet setze neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch städtebauliche Akzente.



Business Campus München : Garching startet Nahversorgung

3 11 2011

Business Campus München : Garching - Eröffnung des Edeka-Marktes

Mehr als 100 geladene Gäste kamen am 2. November zur abendlichen Präsentation des neuen Edeka-Marktes am Standort Garching. Damit steht für die wachsende Zahl an Beschäftigten im Business Campus, Besucher ansässiger Firmen sowie Konsumenten aus dem Umfeld das Herzstück der integrierten Nahversorgung bereit.

Edeka bietet am Fußweg zum benachbarten U-Bahnhof neben umfassenden Lebensmittel-Sortimenten eine Gastronomiezone (rund 60 Plätze) mit Backshop. Schon am ersten offiziellen Verkaufstag nutzten dann zahlreiche Kunden attraktive Eröffnungsangebote.

Der Markt mit zugeordneten Parkplätzen ist über die Nordtrasse auch vom Forschungsgelände der Universitätsstadt, vom Industriegebiet Hochbrück und aus anderen Vierteln gut zu erreichen. Erste Bürgermeisterin Hannelore Gabor begrüßte anlässlich des Empfangs die Aufwertung der Infrastruktur.



Insight investiert in deutsche Niederlassung – Softwarehändler bezieht neue Geschäftsräume am Business Campus in Garching bei München

18 10 2011

Pressemeldung, veröffentlicht über www.ffpress.net am 17.10.2011:

Garching, 17. Oktober 2011 – - – Der Softwarehändler Insight Technology Solutions möchte sein Deutschlandgeschäft weiter ausbauen. Das Unternehmen, das unter anderem der größte Microsoft-Reseller der Welt ist, verlegt daher seinen deutschen Firmensitz von Ismaning nach Garching bei München. Im Business Campus, in der Nähe des Forschungszentrums und der Technischen Universität München, mietet Insight insgesamt 2.600 Quadratmeter Bürofläche.

Insight möchte von hier aus das Deutschlandgeschäft weiter vorantreiben. Neben Vertrieb, Services und Support plant das Unternehmen sein Portfolio um neue Produktangebote wie Hardware und hardwarebezogene Dienstleistungen zu ergänzen. Die Ausweitung auf die neuen Geschäftsfelder ist allerdings kein Indikator für sinkende Softwarelizenzerlöse: „Unser Softwarelizenzgeschäft in Deutschland wächst konstant”, sagt Kim Vahsen, Vertriebsdirektor von Insight. „Hinzu kommt, dass es in Deutschland etwa 6.700 mittelständische Unternehmen gibt, die bislang auf Software- und Lizenzmanagement verzichtet haben – hier möchten wir unterstützen, hier besteht Potenzial für weiteres Neugeschäft”, ergänzt Kim Vahsen.

Der Erstbezug der neuen Bürofläche bei München ist daher auch erst der Anfang: Langfristig beabsichtigt Insight auch in weitere Regionen Deutschlands zu investieren und entsprechende Niederlassungen zu eröffnen. Hintergrund ist Insights Servicegedanke: „Wir möchten auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner bestmöglich eingehen. Lokale, schnell erreichbare Anlaufstellen sind daher die logische Konsequenz für noch besseren Service und Support direkt vor Ort”, sagt David Gould, Geschäftsführer von Insight in Deutschland.

„Diese und kommende Investitionen sind ein Zeichen des Vertrauens in unsere weitere Entwicklung. Ein langfristiges Engagement wird es uns ermöglichen, in Deutschland mit Produkt- und Dienstleistungsangeboten dauerhaft zu wachsen”, so David Gould.

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Über Insight Technology Solutions GmbH

Die Insight Technology Solutions GmbH (www.insight.de) mit Sitz in Garching bei München wurde 1988 als eigenständiges Unternehmen (damals: Corporate Software GmbH) gegründet. Die Muttergesellschaft, das seit 1988 bestehende weltweit tätige Unternehmen Insight Enterprises, Inc. mit Hauptsitz in Tempe (Arizona, USA) gehört zu den führenden Komplettanbietern von Business-to-Business IT-Lösungen namhafter Hersteller und hochqualitativer Dienstleistungen. Es erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 4,8 Milliarden US-Dollar und beschäftigt derzeit mehr als 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insight hilft Unternehmen bei Auswahl, Beschaffung und Management ihrer Softwarebestände während des gesamten Lebenszyklus. Dies wird erreicht durch Software Asset Management (SAM) sowie Technology Services mit Schwerpunkt auf Betriebssystemmigration, Virtualisierung, Client Management, Inventarisierung und Softwareverteilung, Collaboration & Communication sowie Cloud Solutions. Zu den Kunden zählen große, multinationale Konzerne der Fortune- und Global 500-Liste, kleine und mittelständische Unternehmen verschiedenster Branchen sowie öffentliche Einrichtungen.

http://www.ffpress.net/Kunde/INS/PM/12592383/



Uni managt den Studentenansturm auf dem Campus Garching

17 10 2011

Der Münchner Merkur (www.merkur-online.de) schreibt am 11.10.2011:

Garching – Die Technische Universität München (TUM) hat rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn ihre Interimshörsäle am Forschungscampus Garching fertig.

am 11. Oktober wurden die beiden Räume mit 450 und 280 Plätzen ihrer Bestimmung übergeben. Das Gebäude aus Fichtenholz wurde in acht Monaten hochgezogen und steht zentral zwischen den Fakultäten für Mathematik/Informatik und Maschinenbau. Kosten: 3,65 Millionen Euro. Das Geld kommt zu großen Teilen aus der so genannten Hochschulmilliarde des Freistaats für den doppelten Abiturjahrgang 2011 sowie Mitteln des Konjunkturpakets II. Derzeit ist eine Nutzungsdauer von zehn Jahren vorgesehen.

„Das hier ist und bleibt ein Provisorium“, sagte Bürgermeisterin Hannelore Gabor. Auch ein Studentenvertreter wünschte sich langfristige Konzepte für einen Ausbau der Lehrmöglichkeiten in Garching. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass die neuen Gebäude länger als zehn Jahre genutzt werden.

Ministerialdirektor Adalbert Weiß warnte die Planer der Architektenbüros Deubzer, König davor, dass die Eilmaßnahme zum gewünschten Standard werden könnte: „Das ist der Fluch der guten Tat.“ Der doppelte Abiturjahrgang sei für die Unis eine große Herausforderung. „Vor allem aber eine große Chance. Mit entsprechenden Berufsqualifikationen können wir die Basis legen für den zukünftigen Wohlstand in unserem Land.“

Johannes Windmiller sprach für die Studenten, er forderte einen Ausbau der Lehrqualität und kritisierte den MVV, der von steigenden Studentenzahlen profitiere. „Und dafür dürfen die Kunden auch Service erwarten.“ Für die Studenten wäre dies die Einführung des Semestertickets und bessere Fahrfrequenzen der U 6 bis zum Campus. Zu den Stoßzeiten vor großen Vorlesungen seien die Züge überfüllt.

Fakten zum doppelten Abiturjahrgang:

Studentenzahl: Die Vorjahreszahl von 5300 Studenten steigt voraussichtlich um rund 40 Prozent auf gut 7400. Campus Garching: Neubau Interimshörsäle mit 450 und 280 Sitzplätzen für 3,65 Millionen Euro. Business Campus Hochbrück: Von den 12 000 Quadratmetern angemieteter Büroflächen der TU München liegen mehr als 8000 im Business Campus, für den Studiengang Finanzmathematik. Im Frühjahr 2012 werden im Business Campus noch einmal 1500 Quadratmeter mit zwei Hörsälen angemietet. nb



Lehren aus der Leere

6 10 2011

Die SZ schreibt am Donnerstag,  06.10.2011:

Die Beispiele Garching und Hallbergmoos zeigen, warum manche Gewerbegebiete gut angenommen werden und andere nicht

Wer heutzutage ein lukratives Gewerbegebiet haben möchte, braucht mehr als eine Autobahnabfahrt, ein paar Lagerhallen und ein gläsernes Bürohaus. Standortmarketing ist vonnöten, Psychologie, auch allerlei Infrastruktur gerne mit Wellnesscharakter, und eine ausgeklügelte Werbestrategie. Das ist eine der Lehren, welche die Flughafengemeinde Hallbergmoos aus den vergangenen 20 Jahren gezogen hat, in denen ihr riesiges Gewerbegebiet meist halbleer gestanden hat. Und das ist eine der Lehren, die der Regensburger Projektentwickler Vielberth bei seinem florierenden Business Campus von Anfang an befolgt hat, als er 2005 das erste Bürohaus mit See in den Garchinger Westen baute. Im Moment ziehen die letzten Mieter im Gebäude Nummer 3 ein. Nummer 4 ist im Bau, „Vielberth hat bereits in Regensburg und in Nürnberg solche Businessparks, da haben wir viel gelernt“, sagt Michael Blaschek, Geschäftsführer des Garchinger Business Parks.

Auf der einen Seite also, in Garching, ein klarer Plan aus einem Guss mit einem einzigen Investor; auf der anderen Seite, in Hallbergmoos, Gewerbewildwuchs auf der grünen Wiese. Während Vielberth den Business Campus Stück für Stück realisiert- in zehn Jahren soll die maximale Ausbaustufe von 230.000 Quadratmetern erreicht sein, derzeit sind es 100.000-, wurde ein Hallbergmoos auf einen Schlag gebaut. Dort finden sich 280.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Hiervon stecken knapp 30 Prozent leer- das ist zwar immer noch sehr viel, aber ein Erfolg für die Gemeinde, die in den 20 Jahren als Flughafen-Nachbar übrigens trotzdem reich geworden ist.

Nachdem der 9.000–Einwohner-Ort jahrelang gegen den neuen Airport gekämpft hatte, gab der damalige Bürgermeister irgendwann die Devise aus: „Wenn wir ihn nicht schon verhindern, wollen wir wenigstens profitieren.“ Das riesige Gewerbegebiet war die Folge; und trotz Mövenpick-Hotel und „Isar Office Park“ des japanischen Stararchitekten Fumihiko Maki, stand 1992, als der Flughafen in Betrieb ging, fast alles leer. Längst waren da die Firmen in den Osten abgewandert. Mitte der neunziger Jahre wurde das Dorf überraschend zum High-Tech-Standort. All die aufstrebenden Dot-Com-Firmen suchten Büros, und zwar schneller, als Projektentwickler sie bauen konnten, und so kamen viele ins Moos, wo schicke Immobilien zu haben waren. Bald aber kam auch die Krise, und flugs stand wieder die Hälfte leer. Als der Leerstand 2008 seinen Höchststand hatte, engagierte Bürgermeister Klaus Stallmeister einen Immobilienprofi und besuchte alle 14 Investoren seines Gewerbegebiets. „Die waren am Anfang ziemlich perplex, wie da so ein Land-Bürgermeister daherkam und sie an ihre leeren Immobilien erinnerte. Aber dann waren alle bereit für ein gemeinsames Standortmarketing auf freiwilliger Basis“, erzählt er. Das Hallbergmooser Gewerbegebiet wurde zum Airport Business Park, der Flughafen beteiligte sich an der Vermarktung, und binnen drei Jahren wurden mehr als 50.000 Quadratmeter neu vermietet; nur noch ein Drittel steht leer.

Ein Manko bleibt für Stallmeister der periphere Standort: „Man sollte schon mit der S-Bahn vom Airport zum Airport-Business-Park fahren können, deshalb bräuchte es einen S-Bahnhalt.“

Solche Probleme hat man im Garchinger Business Campus, einige hundert Meter vom U-Bahnhof Hochbrück entfernt, nicht. Seit diesem Jahr gibt es sogar einen Fußgängertunnel unter der B471. „Außerdem ist es ein Luxus, sich gegen den Strom nach München und heraus zu bewegen“, schwärmt Geschäftsführer Blaschek.

Längst gehört auch die Technische Universität zu den Mietern, die HypoVereinsbank hat einen Stiftungslehrstuhl hier, mit einem Börsensaal, in dem die Studenten üben. Und Bürofläche allein reicht eben nicht: Demnächst zeiht in Gebäude drei ein Supermarkt ein; geplant sind ferner eine gemeinsame Betriebskantine, eine Kinderkrippe, ein Fitnessstudio. Seine Kleider soll der Werktätige künftig beim Hemdendienst abgegeben können – und für den ersehnten Urlaub soll er auf dem Business Campus bald sogar ein Reisebüro vorfinden.



Beim Rückenwindlauf wurden alle Ziele übertroffen: 15000 Euro für die Betreuung krebskranker Kinder

15 09 2011

Spenden-Übergabe nach 3. Benefiz-Aktion rund um den Business Campus

Diese Aktion steht unter einem guten Stern: Bei strahlendem Sonnenschein erreichten am 06. August mehr als 460 Teilnehmer/-innen neue Bestmarken beim Rückenwindlauf 2011 am Garchinger Parkring: Dank der wachsenden Resonanz kann die „Elterninitiative Krebskranke Kinder München e. V.“ betroffenen Familien in ihrer extrem belastenden Situation besser helfen. 15 000 Euro sagten jetzt Geschäftsführer Michael Blaschek und Simone Schnabrich (Organisationsteam) von der Business Campus Management GmbH gemeinsam mit Martin Scheffler, Vertreter und Mitorganisator des Veranstaltungspartners Greenlight Consulting GmbH, offiziell zu. Damit hat sich die Spendensumme gegenüber dem Vorjahr verdreifacht.

Positiv überrascht zeigten sich Carlotta Diekmann, Christa Sauer und Gerda Zizek von der Elterninitiative, die sich auch über die erneute Spendenzusage für das kommende Jahr freuten. „Immer mehr Zuschauer und Helfer machen ebenso begeistert mit wie die Aktiven. Zudem engagieren sich am Standort ansässige Adressen als Sponsoren großzügig“, erklärt Blaschek. „Dazu trägt sicher die familiäre Atmosphäre der bewusst überschaubar gehaltenen Veranstaltung bei. Hier ist der Spendenfluss und -effekt noch nachvollziehbar.“ Diese Akzeptanz will die Initiative mit verstärkter Präsenz und Information vor Ort weiter festigen.

Mit gutem Beispiel voran
Jeweils zehn Euro zahlen alle Läufer/-innen mit ihrer Startgebühr auf das Spendenkonto ein. Weiter gefüllt bzw. aufgerundet wird es mit Zuwendungen von Firmen, Erträgen aus dem Begleitprogramm mit Tombola und durch die Initiatoren Business Campus und Greenlight.

Mit gutem Beispiel voran „laufen“ die jüngsten Talente (5 – 10 Jahre) auf dem „Bambini-Kurs“. Sie setzen so ein besonderes Zeichen für all jene Kinder, die im Schwabinger Krankenhaus oft lange Therapien durchstehen müssen. In der Kooperation mit den Ärzten dieser Poliklinik liegt ein Schwerpunkt der ehrenamtlichen Initiative, der seit 2009 alle Erlöse aus dem Lauf zufließen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen haben meist im persönlichen Umfeld erfahren, wie Krebs gerade das Leben von Kindern verändert. Spielzeug, Bücher, Kinderfeste und vieles mehr machen den Stationsalltag erträglicher. Hinzu kommen Kunst- und Ernährungstherapien, die Geschwisterbetreuung, Übergangswohnungen in Kliniknähe und nicht zuletzt eine qualifizierte Nachsorge für all jene, die akute Krisen glücklich bewältigen.

Neue Runde folgt 2012
Nachhaltigen Einsatz verlangt beispielsweise das KONA-Programm „Koordinationsstelle psychosoziale Nachsorge“), das auch junge Erwachsene einbezieht. Damit deren berufliche Biographie möglichst wenig beeinträchtigt wird, versucht man die stationären Behandlungsintervalle zu verkürzen, Betroffene vermehrt zu Hause zu betreuen und Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung oder die Arbeitswelt zu begleiten. Hierzu werden auch Kontakte zu Unternehmen / Institutionen gepflegt bzw. gesucht.

Neben dem Spaß am gemeinsamen Sport gibt es also weitere gewichtige Gründe, beim Lauf mitzumachen. Viele trainieren in den von Salomon gesponserten Rückenwindlauf-Shirts schon für den nächsten Start: 

Sonntag, 5. August 2012.