Ein städtebauliches Scharnier

23 11 2011

Ein Artikel von Ines Alwardt, Süddeutsche Zeitung, 23. November 2011:

Der Business Campus Garching entwickelt sich und lässt die Bereiche Forschung und Gewerbe zusammenwachsen

Garching – Am Anfang war da nur Acker und das schlechte Image vom Industriestandort. Keine Kanalisation, keine Straßen und Häuser – geschweige denn ein Stromnetz. “Im Prinzip gab es hier gar nichts”, sagt Michael Blaschek. Er sitzt im sechsten Stock eines Hauses am Parkring und schaut hinunter auf das, was von oben aussieht wie eine kleine Stadt: ein Edeka-Markt auf der rechten Seite, daneben mehrstöckige Bürogebäude, dierekt vor dem Fenster ein Outlet-Store für Sportbekleidung, nebenan ein Bäcker…..

…Etwa 70 Unternehmen haben sich in den letzten vier Jahren im sogenannten multifunktionalen Büro- und Dienstleistungspark niedergelassen. Mehr als 2000 Menschen arbeiten hier, in den nächsten sieben Jahren soll ihre Zahl auf 6000 steigen. Die betreibende Dr. Vielberth Verwaltungsgesellschaft will bis dahin 230 000 Quadratmeter Mietfläche bauen – fast die Hälfte steht schon.

Der Business Campus wächst und mit ihm steigen die Gewerbesteuereinnahmen Garchings. Stolz ist die Universitätsstadt auf den neuen Teil des Hochbrücker Gewerbegebiets, denn mit ihm wandelt sich auch das Image der Stadt – vom einst reinen Industrie- zu einem modernen und vielseitigen Gewerbestandort. “Durch die Neubauten hat sich die Wahrnehmung des Wirtschaftsstandortes Garching nachhaltig verändert”, heißt es auf der Homepage. Garching als Wirtschaftsstandort entwickele sich immer mehr zur “Marke”…

…Michael Blaschek sagt: “In Garching hat ein Umdenken stattgefunden: Man hat erkannt, dass Logostik nicht alles ist.” Mit dem Business Campus sollen die bisher getrennten Bereiche der Stadt eins werden.  “Wir verstehen uns als städtebauliches Scharnier, das die sensiblen Bereiche Forschung und Gewerbe zusammenwachsen lässt”, sagt Ralph Kleiner von der Verwaltungsgesellschaft…

…In einem der Gebäude hat die TU Räume für ihren Stiftungslehrstuhl Finanzmathematik angemietet: An der Wand hängt eine elektronische Tafel – in Eichtzeit handeln die Studenten in dem nachgebauten Börsensaal Aktien. “Intelligente Raumlösungen” nennt Geschäftsführer Blaschek dieses Konzept: Für die Bedürfnisse des jeweiligen Mieters passe man die Räume an. Will sich ein Unternehmen erweitern, zeihe es in ein anderes haus um oder miete weitere Flächen. Dass das Konzept funktioniere, zeige die Vielfalt der Branchen…

…Bis dahin werde auch die Infrastruktur auf dem Business Campus weiter wachsen. Erst kürzlich hat der Edeka-Markt eröffnet, einen Zahnarzt gibt es auf dem Gelände bereits – und für die Studenten steht seit einigen Wochen auf dem Parkplatz ein Döner-Stand bereit.

>>> hier den vollständigen Artikel lesen <<<



Amer Sports Outlet Store am Business Campus München : Garching

14 11 2011

Winteraktion vom 14. November bis 30.12.2011: 3 für 2 – das Günstigste ist gratis



Niederbayerisches Gipfeltreffen im neuen Supermarkt

4 11 2011

Der Münchner Merkur schreibt am 04.11.2011:

Garching – Mit einem großen Fest hat am Mittwochabend der Edeka-Markt im Garchinger Business Campus eröffnet.

Supermarkteröffnung im Business Campus Garching: Die Blaskapelle Arnstorf gibt ein Ständchen im neuen Markt. Arnstorf ist der Geburtsort der Garchinger Bürgermeisterin Hannelore Gabor. (Foto: Förtsch)

Dieser dient zur Versorgung der Angestellten, soll aber auch Kunden aus Garching und Hochbrück für sich gewinnen. Die Betreiberin ist Christina Ernst, die bereits in Reisbach und Plattling zwei Edeka-Märkte betreibt. Sie hatte sich bei der Supermarktkette für mehrere potentielle Standorte im Landkreis München beworben.

Garching wird nun mit 1630 Quadratmetern Verkaufsfläche der größte ihrer drei Märkte. Zum Laden kommt noch ein 200 Quadratmeter großes Bistro, in der ein asiatischer und ein bayerischer Koch einen täglich wechselnden Mittagstisch anbieten werden. Das Bistro bekam bei einem humorvollen Brainstorming den Namen „Im Ernst“ verliehen.

Die Besonderheit des Garchinger Edeka-Marktes ist eine neuartige Technik der Firma Carrier für alle Kühltechniken, die besonders umweltfreundlich ist mit rund 25 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlicher Technik. Bürgermeisterin Hannelore Gabor bekam eine besondere Überraschung bei der Eröffnung präsentiert. Christina Ernst brachte zur Feier eine Busladung Stammkunden inklusive Bürgermeister aus Reisbach mit, aber auch eine Abordnung der Blaskapelle Arnstorf, dem Geburtsort der Garchinger Bürgermeisterin.

Hannelore Gabor hatte gleich ein breites Grinsen im Gesicht beim Blick zu den Musikern: „Klar kenne ich den Hofbauer. Perfekt!“ Auch Christina Ernst ist eine Arnstorferin. Die Rathauschefin wertete die zahlreich anwesenden Stadträte für das große Interesse der Garchinger an dem neuen Markt. Christina Ernst attestierte sie, „dass sie dem Einkaufszentrum eine Seele eingehaucht haben, wie nur eine Frau das kann“.

Neben dem Supermarkt wird noch ein Lokal entstehen, mit dem dann den Beschäftigten des Business Campus eine vielfältige Versorgung garantiert ist. „Garching und der Business Campus gehören zusammen“, sagt Gabor. Die Investoren hätten „ein millionenschweres Zeichen“ im Standort nördlich von München gesetzt. Der Büropark zwischen Garching und dem Hochbrücker Gewerbegebiet setze neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch städtebauliche Akzente.



Business Campus München : Garching startet Nahversorgung

3 11 2011

Business Campus München : Garching - Eröffnung des Edeka-Marktes

Mehr als 100 geladene Gäste kamen am 2. November zur abendlichen Präsentation des neuen Edeka-Marktes am Standort Garching. Damit steht für die wachsende Zahl an Beschäftigten im Business Campus, Besucher ansässiger Firmen sowie Konsumenten aus dem Umfeld das Herzstück der integrierten Nahversorgung bereit.

Edeka bietet am Fußweg zum benachbarten U-Bahnhof neben umfassenden Lebensmittel-Sortimenten eine Gastronomiezone (rund 60 Plätze) mit Backshop. Schon am ersten offiziellen Verkaufstag nutzten dann zahlreiche Kunden attraktive Eröffnungsangebote.

Der Markt mit zugeordneten Parkplätzen ist über die Nordtrasse auch vom Forschungsgelände der Universitätsstadt, vom Industriegebiet Hochbrück und aus anderen Vierteln gut zu erreichen. Erste Bürgermeisterin Hannelore Gabor begrüßte anlässlich des Empfangs die Aufwertung der Infrastruktur.