Comneon – Experten für die Handy-Innereien

20 08 2007

Die Fusionswelle rollt auch in der Branche der Handyhersteller. Pleiten tun ihr übriges, dass sich ihre Zahl verringert. Zulieferer wie die Infineon-Tochter Comneon mit einem wichtigen Standort in Nürnberg bringt dies unter Anpassungsdruck. Der Niedergang von “BenQ war hart”, sagt Comneon-Geschäftsführer Christian Mucke. Zum Glück steigen aber auch die Neulinge in den Mobilfunkmarkt ein wie Apple mit dem Verkaufsschlager iPhone.

NÜRNBERG: In Deutschland, und auch nur hier, spricht jeder vom “Handy”. Die Macher jedoch bei Comneon im Nürnberger Süd-West-Park nennen die Geräte, die die Welt der Kommunikation verändern, einfach “Telefone”. Comneon sieht sich als Marktführer für Funk-Software. Ohne sie könnte das Handy gar nicht funktionieren, könnte es weder Sprache noch Daten über die Luft transportieren. Die Tochter des Speicherchip-Herstellers Infineon befindet sich nach Muckes Worten “voll im Trend nach oben, nachdem wir die BenQ-Pleite überwunden haben”. Zwar hatte das “Aus” keine negativen Folgen für den Standort Nürnberg, sagt Mucke. Schwer getroffen hatte es jedoch die Comneon-Dependance in Salzgitter mit rund 90 Mitarbeitern. Sie hatte schließen müssen. Lesen »



Zeitgerechte Raumlösungen für 1250 neue Arbeitsplätze

16 04 2007

Die Wirtschaft expandiert offensiv auf den flexiblen Mietflächen im Süd-West-Park Nürnberg: Seit Anfang `06 rund 30 000 qm angemietet

NÜRNBERG: Die Unternehmen in der Metropolregion investieren wieder deutlich mehr in die Zukunft. Sichtbar wird dies im Süd-West-Park Nürnberg (ca. 190 000 qm Mietfläche für Büro/Dienstleistung). „An unserem Standort wurden von Anfang 2006 bis heute 1250 Jobs angesiedelt“, brachte Thomas Zink, Geschäftsführer der Süd-West-Park-Management GmbH, bei einem Pressegespräch die Effekte der konjunkturellen Wende auf den Punkt. Wobei er – ebenso wie Christian Bretthauer vom Zentralmanagement der Unternehmensgruppe Dr. Vielberth (Regensburg) – optimistisch bleibt: „Weitere Projekte zeichnen sich bereits ab.“

Allein im vergangenen Jahr wurden in Nürnberg-Gebersdorf 50 Verträge über Neuansiedlungen und Erweiterungen auf 18 600 qm abgeschlossen. Das entspricht in etwa dem Durchschnittsvolumen, das bei einer meist zehnjährigen Laufzeit der Mietverträge rein rechnerisch pro Jahr wieder zur Disposition steht. Wobei die Bindung an den Standort offensichtlich stark ist. Denn parallel zum guten Neugeschäft verlängerten 18 bereits im Süd-West-Park ansässige Firmen ihre Mietvereinbarungen über insgesamt 6800 qm.

Nachdem 2005/06 die ING DiBa ein Center mit mehr als 800 Arbeitsplätzen auf 15 000 qm eröffnet hatte, folgte 2006 ein Schlüsselprojekt von O2. Der seit langem im Park verankerte, international aufgestellte Konzern baute seinen Stützpunkt in den Bereichen Kundenbetreuung, Netzbetrieb und Schulung um 5500 qm aus. Wobei angesichts zweistelliger Zuwachsraten am Mobilfunkmarkt vorsorglich Raumreserven für eine weitere Expansion eingeplant wurden.

Eine dritte bedeutende Ansiedlung wurde im 1. Quartal `07  bewältigt. Die Bundesagentur für Arbeit mietete effiziente Büroetagen mit 7500 qm an. Dank dichter Glasfasernetze ist der Datenaustausch mit der Zentrale kein Problem.

Zugleich erwies sich erneut die breite Präsenz des Mittelstands als vorteilhaft. Innerhalb der ersten drei Monate `07 haben Firmen und Freiberufler aus verschiedensten Branchen knapp 4000 qm bezogen bzw. neu angemietet.

Im Jahresmittel werden rund drei Millionen investiert

Die Beschäftigungsgewinne zeigen, dass sich die Dynamik zuletzt noch beschleunigt hat: Wurden 2006 rund 600 Jobs etabliert, so sind allein im 1. Halbjahr `07 etwa 650 zusätzliche Stellen absehbar. Die Gesamtzahl dürfte so über 7000 pendeln. Hierzu liegen keine genaueren Daten vor, da ansässige Firmen ihren Personalstand nicht laufend an die Verwaltung weitermelden.

Für Neubauten bzw. Erstvermietungen flossen von 2004 bis 2006 drei Millionen Euro. Auf Umbauten für Folgevermietungen entfielen vier Millionen, während die Instandhaltung zwei Millionen kostete. Zugleich wendeten Mietpartner für eigene Ausbauten eine Million auf. Das Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro bestätigt längerfristige Erfahrungswerte: Im Jahresmittel profitieren regionale Bau- und Handwerksbetriebe im Zuge der Substanzpflege sowie der ständigen technischen Aktualisierung im Süd-West-Park von Auftragsvolumina in der Größenordnung  von drei Millionen Euro.

Bei engen Zeitkorridoren ein bewährtes Netzwerk aktiviert

Bei hartem Wettbewerb und schnellen Innovationszyklen möchten immer mehr Mietinteressenten möglichst kurzfristig expandieren. Nicht nur bei den Arbeiten für ING DiBa oder O2 waren die Architekten der Gewerbeplan GmbH – als Schwesterfirma des Süd-West-Parks vor Ort vertreten – durch enge Zeitkorridore von drei, vier Monaten gefordert. Eine derart rasche Materialdisposition und Abwicklung ist nur mit einem Netzwerk bewährter Bau-Partner zu meistern.

Begünstigt wurde die punktgenaue Bereitstellung großer Flächen in einem frühen Stadium der Konjunkturbelebung zum einen durch die traditionell antizyklische Investitionsstrategie am Standort und zum anderen durch die bekannten  Konzentrationsprozesse bei der Telekom AG. Der Konzern, der 2006 seine letzten Büros im Park räumte, hatte zuvor bis zu 35 000 qm belegt. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurden Zug um Zug größere Einheiten bautechnisch aktualisiert, bedarfsgerecht neu aufgeteilt und vergeben. Wobei sich die nächsten größeren Ansiedlungen bereits abzeichnen.

„Die lebhafte Nachfrage bestätigt ein Mal mehr unser Mehrwert-Konzept und die generellen Potenziale im zweitgrößten Ballungsraum Bayerns“, so Christian Bretthauer, der im Zentralmanagement der Gruppe die Entwicklung des Standorts verantwortet. „Wir freuen uns natürlich, dass wir mit zeitgemäßen Raumlösungen unseren Teil zur Verfestigung des Aufschwungs in Mittelfranken beitragen können und sind für weitere Ansiedlungsprojekte jederzeit offen.“

Mehr Service zur besseren Vereinbarkeit Beruf – Familie

Neben den erwähnten Adressen zählen zum Beispiel der BW Verlag, Comneon, Heumann Pharma, Kabel Deutschland oder die Novina Hotelgesellschaft zu den großen Mietpartnern (insgesamt 200). Mit dem gezielten Ausbau aussichtsreicher Sparten wird das Spektrum immer vielfältiger. Hierfür steht beispielhaft das Themenfeld Medizin/Pharma/Wellness. Ein neu integrierter „MediPark“ erleichtert eine Vernetzung von Fachpraxen sowie qualifizierter Dienstleister von der Apotheke bis hin zur Zahntechnik. So können Synergie-Effekte genutzt und kurze Wege zu einer ganzheitlichen Versorgung geebnet werden.

Angesichts der steigenden Zahl von Beschäftigten und Besuchern verfeinern die Immobilien-Spezialisten parallel den Service. Die Strukturen, die zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit beitragen, reichen bis zur Kinderkrippe inmitten großzügiger Grünzonen. Sie startete 2005 mit 24 Betreuungsplätzen und wurde rasch auf 36 erweitert. Damit auch die Unternehmer/-innen von morgen im Süd-West-Park attraktive Spielräume finden.



Gut verbunden

16 04 2007

Das neue Center von O2 im Süd-West-Park:
Motivierendes Umfeld für Kundenbetreuer

Transparent, offen und mit einem futuristischen Touch – die Atmosphäre im neuen Center von O2 passt zur Corporate Identity. In einem ungewöhnlich schnellen Zeittakt entstanden im Süd-West-Park moderne Strukturen für 550 Mitarbeiter.

220 Kilometer lange Datenleitungen vernetzen die mit modernster Technik bestückten Arbeitsplätze in Call Centern, Einzelbüros und einem Schulungszentrum. Der Erweiterungstrakt ist angebunden an Server-Linien in einem gegenüber liegenden Multifunktionsgebäude, das O2 seit Jahren nutzt. Wobei alle Kapazitäten so ausgelegt wurden, dass weitere 150 bis 200 Kollegen andocken können, um am zweitgrößten Stützpunkt noch mehr Kunden zu betreuen.

„Wir fühlen uns hier sehr wohl”

Mehr als elf Millionen Menschen haben sich schon überzeugen lassen, mit O2 zu telefonieren oder zu surfen. Damit die Kundenbetreuung und die Back-Office-Abteilungen des mit der spanischen Telefonica verbundenen und auch in Osteuropa engagierten Unternehmens mitwachsen können, vergingen keine vier Monate vom ersten Vermietkontakt bis zur Freigabe der bedarfsgerecht neu gegliederten Raumlösungen im ehemaligen Fashion-Forum-Komplex. Er dient jetzt nur noch zum kleineren Teil als Plattform für Mode-Präsentationen und den Zwischenhandel.

„Unsere Mitarbeiter fühlen sich hier sehr wohl”, sagt Herbert Hutfles, bei O2 zuständig für Facilities, zur Akzeptanz der über drei Etagen verteilten Büro- und Schulungsflächen. Mit Glas und Sonnenschutzanlagen überdachte Atrien bringen viel Licht und Luft auch zu innen liegenden Räumen an den Galerie-Umgängen. Während das integrierte Schulungscenter – das zweite neben Berlin – mit klassischer Klimatisierungstechnik bestückt wurde, koppelten die Architekten die übrigen Räume über Belüftungsflügel in den Glasfronten und andere mechanische Komponenten an das Zuluftsystem der Atrien an.

Angesichts des extrem engen Zeitkorridors setzten die Facility-Fachleute bei O2, das Managementteam im Süd-West-Park, das Ingenieurbüro Wolf+Albrecht (Elektro u. Daten/Nürnberg), sowie die vor Ort vertretene Gewerbeplan GmbH die ambitionierten Pläne zum Teil in Wochenendarbeit um.

Viel in Sicherheit investiert

Hohe Standards wurden bei der Schallabsorption, bei der Absicherung der Energieversorgung und beim Brandschutz erfüllt. Während eine Brandmeldeanlage im Notfall automatisch die Lüftungsflügel zum Atrium schließt, um eine Ausbreitung von Rauch oder Feuer zu verhindern, wurde auf den komplett mit Löschsystemen ausgestatteten Etagen vorsorglich die Zahl der Sprinkler an den ausgedehnten Glasfronten über das übliche Maß hinaus verdichtet. Zugleich widmete man allen Flucht- und Rettungswegen eine besondere Aufmerksamkeit.

Unabhängige Stromaggregate (USV) mit Batterien hoher Speicherfähigkeit im Untergeschoss sowie in einem Nebengebäude sichern bei etwaigen Ausfällen den Weiterbetrieb der Datennetze oder der Energiesäulen in den Call Center-Zonen ebenso wie die Funktion der PC und der Beleuchtung an allen anderen Arbeitsplätzen im Haus.

Rund um die Uhr für Kunden da

Während die Beschäftigten darauf mit hoher Sicherheit nie angewiesen sein dürften, kommen ihnen die zeitgemäßen Arbeits- und Sozialräume sowie das angrenzende Parkhaus sieben Tage die Woche rund um die Uhr zugute. So wurde etwa die Pausen-Lounge mit Cafe-Bar, Sitznischen aus Leder, Plasma-Displays und LED-Licht so komfortabel wie interessant gestaltet. Damit auch außerhalb gängiger Bürozeiten immer freundliche Ansprechpartner/-innen für die Kunden da sind…



“Focus Money” bestätigt: Die TK ist “Deutschlands beste Krankenkasse”

22 01 2007

“Focus-Money” und das Deutsche Institut für Servicequalität haben in einem großen Vergleich Deutschlands beste Krankenkasse ermittelt. Der klare Sieger heißt: Techniker Krankenkasse!  

Die Techniker Krankenkasse (TK), die auch mit einem großen Kundencenter im Süd-West-Park Nürnberg ansässig ist, ist Deutschlands Spitzenkasse. So lautet das im Dezember 2006 veröffentlichte Ergebnis eines bundesweiten Preis-Leistungs-Checks des Finanzmagazins “Focus-Money”.  

TK hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis  

Die Studie bewertet neben Service, Erreichbarkeit, Beratung und Preisen auch die Angebote der Krankenkassen zu Integrierter Versorgung, Alternativmedizin sowie Disease Management Programmen für chronisch Erkrankte. Zusätzlich führte “Focus-Money” eine umfassende Ärztebefragung durch.  

Das Gesamtergebnis der Studie bestätigt: Die TK bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller Krankenkassen Deutschlands. “Kennzeichend für die TK ist  ein gutes bis sehr gutes Abschneiden in allen untersuchten Leistungsbereichen, von der Erreichbarkeit der Service-Hotlines bis zum Umfang spezieller Behandlungsprogramme für chronisch Kranke”, so “Focus-Money”. Dementsprechend eindeutig fällt das Resümee des Finanzmagazins aus: “Die TK hält, was sie ihren Kunden verspricht.”  

“Doktors Liebling”  

Auch bei den Ärzten steht die TK hoch im Kurs. Das belegt eine eigens von “Focus-Money” durchgeführte Umfrage. Die Bilanz des Wirtschaftsmagazins: “Auch aus Sicht der Ärzteschaft, die ihren Kassen-Favoriten in puncto Leistungen und Service für Mediziner und Patienten kürte, schafft es die TK in die Top-Liste ‘Doktors Liebling’.” Die Ärzte bewerteten dabei vor allem, wie unbürokratisch und schnell die jeweiligen Krankenkassen auf Anfragen reagieren und Serviceleistungen gewähren.  

All diese Vorteile wissen auch die Versicherten der TK zu schätzen. Sie gaben der Techniker Krankenkasse bei deren größter eigener Kundenbefragung erneut Bestnoten. Im Jahr 2006 gewann keine andere Kasse so viele neue Mitglieder wie die TK.

Weitere Infos über die Techniker Krankenkasse und einen Aufnahmeantrag erhalten Sie unter 0911-2425-500.



Kongress “KMU meet Students”

17 01 2007

Am Montag, 05. Februar 2007 veranstalten die Wirtschaftsjunioren Nürnberg und die studentische Initiative VisionAhead im Süd-West-Park Nürnberg den ganztägigen Kongress “KMU meet Students”. Er gibt Entscheidern aus dem Mittelstand und hoch qualifizierten Studenten einen Tag lang die Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen. Vorgesehen sind Workshops und Vorträge u. a. zu folgenden Themen: Rating im Mittelstand, Wissensbilanzen, IT im Mittelstand, aktuelle Trends im Mittelstand und Hochschulmarketing. Den Eröffnungsvortrag wird der frühere Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr. Helmut Haussmann halten. Die Vorträge sollen Anlass bieten für fachliche und persönliche Gespräche zwischen den Unternehmensvertretern und den Studenten. Unterstützt wird das Projekt laut Vision Ahead von Staatsminister Erwin Huber, IHK-Präsident Prof. Dr. Klaus. L. Wübbenhorst sowie den Rektoren der Universität Erlangen-Nürnberg und der Fachhochschule Nürnberg. Weitere Informationen unter http://www.kmumeetstudents.de.



ING-Diba: 500 Mio. Euro KfW-Mittel

16 01 2007

Für den Bereich private Immobilienfinanzierung haben die ING-Diba und die KfW einen Vertrag über ein Globaldarlehen in Höhe von 500 Mio. Euro unterzeichnet. Mit dem “Globaldarlehen Wohnungswirtschaft” erhält die ING-Diba von der KfW zinsgünstige Finanzierungsmittel, die sie an ihre Baufinanzierungskunden weitergeben kann. Die Mittel aus dem Globaldarlehen werden Privatpersonen für den Erwerb sowie für Baumaßnahmen an selbst genutztem Wohneigentum zur Verfügung stehen. Bei der ING-DiBa wird die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer klassischen Filialbank geboten, wobei die Kunden gleichzeitig von den Kostenvorteilen als Direktbank ohne Filialen profitieren. Die ING-Diba ist mit drei großen Niederlassungen in Deutschland vertreten. Neben Frankfurt und Hannover befindet sich eine Geschäftsstelle im Süd-West-Park Nürnberg. Dort sind in einem Gebäude mit mehr als 13.000 m² Mietfläche fast 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, die sich hauptsächlich um die Kundenbetreuung kümmern.



CSU-Neujahrsempfang im Süd-West-Park Nürnberg

9 01 2007

Am Montag, 08.01.07, fand der Neujahrsempfang des CSU-Ortsvereins Nürnberg-Gebersdorf schon traditionell im Multi-Media-Raum des Süd-West-Parks statt. Mehr als 200 geladene Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sozialem kamen zu dieser Veranstaltung. Beherrschendes Thema unter den Gästen war die Diskussion um die von Landrätin Pauli ausgelöste Diskussion um die Kandidatur von Edmund Stoiber zum Ministerpräsidenten bei der nächsten Landtagswahl. 

64 Mitglieder hat der CSU-Ortsverein Nürnberg-Gebersdorf, doch ob die Mehrheit für oder gegen eine erneute Spitzenkandidatur von Parteichef und Ministerpräsident Edmund Stoiber stimmen würde, vermag der Vorsitzende Stefan Kraus derzeit nicht abzuschätzen. «Das ist sicher eine heikle Sache», meint er auf die Frage, ob eine Mitgliederbefragung, die die Fürther Landrätin Gabriele Pauli fordert, sinnvoll wäre. Denn bei solchen Befragungen bestünde die Gefahr, dass man über Dinge abstimmt, die eigentlich gar nicht zur Abstimmung stehen.
Ein eindeutiges Meinungsbild – pro oder kontra Stoiber oder Pauli – gibt es beim Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbandes Nürnberg-West im Süd-West-Park jedenfalls nicht. Doch die von Pauli angestoßene Debatte um Stoibers politische Zukunft ist Gesprächsthema an den Tischen. Chef des Kreisverbandes ist CSU-Generalsekretär Markus Söder. Und als solcher, der Stoiber nahe ist, vermied Söder es, das alles beherrschende Thema anzusprechen – außer, dass einige Gäste aus Fürth besonders süffisant begrüßt wurden.
Söders Gast, CSU-Landtagsfraktionschef Joachim Herrmann, konzentrierte sich auf die wieder anziehende Konjunktur, die sinkende Arbeitslosigkeit und dass Bayern «unter Führung unseres Ministerpräsidenten» keine neuen Schulden mehr mache – Themen, die die Leute sicher mehr interessieren würden als manch anderes oberflächlich Diskutiertes. Allerdings sagte Herrmann: «Wieder mehr miteinander, statt übereinander zu reden, das sollten wir alle beherzigen.» Und ein Geschenk für Söder hatte Hermann auch dabei: Das Buch «Besonder Land» von Godehard Schramm. Es handelt vom Landkreis Fürth . 

Beim anschließenden Beisammensein im Atrium wurde bei Brezeln und Getränken weiter diskutiert. 

Diese Veranstaltung des CSU-Ortsvereins findet schon seit mehreren Jahren im Multi-Media-Raum des Süd-West-Parks statt. Neben diesem größten Raum mit Unterbringungsmöglichkeit für bis zu 200 Personen stehen in diesem Veranstaltungszentrum weitere Räumlichkeiten für Schulungen, Vorträge, Hausmessen etc. zur Verfügung, die gerne von den Mietern im Süd-West-Park (mehr als 200 Firmen mit über 6.500 Beschäftigten) genutzt werden. Diese stehen jedoch auch Nutzern von außerhalb des Parks zur Verfügung und können temporär angemietet werden. 



Süd-West-Park schafft Spielräume für Wachstum

11 12 2006

Mit antizyklisch bereitgestellten Mietflächen ermöglicht der Süd-West-Park (rund 230 Firmen mit 6500 Beschäftigten auf 190 000 qm) in der Metropolregion Nürnberg eine rasche Reaktion auf Marktchancen. 

Derzeit expandiert der Kommunikationskonzern O2 auf Zusatzflächen von 7800 qm. Diese Raumlösungen bieten Platz für etwa 250 neue Jobs. Damit können künftig am zweitgrößten bayerischen O2-Standort rund 1250 Beschäftigte Kunden betreuen, Netze überwachen und Wissen in einem Trainingscenter vermitteln. Der zeitlose Komplex mit Atrien und Parkhaus wurden innerhalb weniger Monate bedarfsgerecht gegliedert und ausgestattet. 

Damit wird im Süd-West-Park das zweite Großprojekt innerhalb eines Jahres bewältigt. Zum Jahreswechsel 2005/06 hatte bereits die Online-Bank ING DiBa ein Kundencenter mit mehr als 800 qualifizierten Arbeitsplätzen auf gut 15 000 qm bezogen. Von der Planungsphase bis zum Hochfahren der PC-Systeme vergingen dabei keine vier Monate. 

Auch der Mittelstand nutzt die Wachstumsspielräume im Süd-West-Park, nur rund 15 Auto-Minuten vom Messegelände entfernt. Weiter verstärkt wird diese Dynamik durch die gezielte Ausprägung chancenreicher Kompetenz-Schwerpunkte. Exemplarisch steht hierfür der integrierte MediPark als Netzwerk von Fachärzten, Therapeuten und Dienstleistern mit dem Vorteil kürzester Wege in einem Gebäude. 

Im Süd-West-Park wird bereits seit 1990 in flexible und entsprechend wirtschaftliche Flächen für Büro/Dienstleistung inmitten gepflegter Grünzonen investiert. Zugleich profitieren Mieter vom serviceorientierten Mehrwert-Konzept (mehr als 4000 Parkplätze, Hotel/Gastronomie, Tagungscenter, Einkaufspassage, Kinderkrippe…). Auch die Direktanbindung an das Autobahn-Netz, Stadtbuslinien, der nahe Bahnhof und der rasch erreichbare Airport begünstigen reibungslose Abläufe. Am Standort findet man entsprechend viele bekannte Adressen: adidas, BW-Verlag, Carrera, Comneon, EMC, Freenet, Fujitsu Ten, ING DiBa, Jaeger LeCoultre, Kabel Deutschland, Keller & Kalmbach, O2, RTL Franken Life, SAT 1 oder beispielsweise auch Sun. 

Bei Ansiedlungen setzt das Management-Team vor Ort mit den Geschäftsführern Thomas Zink und Christian Bretthauer das vielfältige Know-how des Unternehmensverbunds Dr. Vielberth in der Entwicklung erfolgreicher Gewerbestandorte um. So können bei der Beratung von Mietinteressenten erfahrene Architekten und Ingenieure der Schwesterfirma Gewerbeplan zugezogen werden. Deren Spezialisten koordinieren auf Wunsch auch technisch komplexe Ausbauprojekte.