Eine der größten Generalagenturen der “Nürnberger” im Südwestpark

19 11 2008

Wirtschaft in Mittelfranken Ausgabe 11/2008:

KLAMBT & ENDRES

Über 80.000 Kunden mit 150.000 Verträgen betreut die Generalagentur Klambt & Endres mit Sitz in Nürnberg, eine Tochtergesellschaft der Klambt Verlag GmbH. Das 1843 in Schlesien gegründete Verlagshaus hat bereits im 19. Jahrhundert das Versicherungsgeschäft als wichtiges, zusätzliches Standbein entdeckt: Seit 124 Jahren besteht eine enge Kooperation mit der Nürnberger Versicherungsgruppe. Heute gehört die Klambt & Endres OHG zu deren größten und ältesten Generalagenturen.

Die Generaldirektion der auf das Segment „Familienschutz“ spezialisierten Klambt & Endres OHG sitzt im Nürnberger Südwestpark. Bundesweit ist die Generalagentur an 25 Standorten präsent. Zielgruppe sind Privatkunden, denen Vorsorgelösungen von der Lebens- und Rentenversicherung über Unfall- bis hin zu Sach- und Krankenversicherungen angeboten werden. Zur Produktpalette gehört auch die Vermögensberatung; dabei besteht eine Kooperation mit der Fürst Fugger Privatbank sowie anderen Banken. Seit zehn Jahren steuert die Klambt & Endres OHG auf einem kontinuierlichen Expansionskurs, wie Geschäftsführer Dzevad Buzimkic betont. Die wesentlichen Kennzahlen – Umsatz, Anzahl der Verträge und Kunden – hätten sich in diesem Zeitraum mit einem jährlichen Wachstum um sieben Prozent im Branchenvergleich überdurchschnittlich entwickelt. Entsprechend optimistisch sieht Buzimkic die weitere Entwicklung des Unternehmens: Der Markt bietet viele Chancen, weil die Bereitschaft zur privaten Vorsorge zugenommen habe, vor allem bei der Absicherung für das Alter. Den Direktvertrieb von Versicherungen über das Internet sieht Buzimkic nicht als Bedrohung für das Geschäftsmodell der Generalagenturen: „Für eine fundierte Beratung ist der Mensch als Gegenüber nicht zu ersetzen.“ Derzeit beschäftigt die Generalagentur etwa 500 Mitarbeiter, davon rund 150 in Nürnberg. Nächstes Jahr ist die Eröffnung weiterer Niederlassungen geplant.



Medizin, Labor, Forschung:Fruchtbarer Boden für Medizin und Biotech

23 06 2008

Will sich ein Arzt in einem BusinessPark niederlassen? Im Gewerbepark Regensburg lautet die Antwort eindeutig: „Ja“. Die ersten Ärzte, die vor rund 20 Jahren eingezogen sind, hatten sich noch wegen der flexiblen Mietflächen und der guten Erreichbarkeit für den Standort entschieden. Heute ist das medizinische Kompetenzzentrum, das sich im Gewerbepark Regensburg formiert hat, ein weiteres wichtiges Argument. Über 80 Spezialisten vom Facharzt bis hin zum ambulanten OP-Center treten seit dem Jahr 2002 sogar unter dem Logo „MediPark“ (www.medipark-regensburg.de) gemeinsam nach außen hin auf. Die Praxen verteilen sich auf drei Ärztehäuser (C10, C15 und C27) und über das gesamte Areal finden sich Apotheke, zahlreiche Therapeuten sowie Spezialisten aus den Bereichen Gesundheit, Sport und Wellness. Die Bandbreite reicht hier von den Ärzten bis zur Apotheke, von der Krankenkasse bis zur Versicherung, vom baubiologischen Einrichtungszentrum bis zum Sanitätshaus, vom Ergotherapeuten bis zum Fitness-Studio. Und der Patient bzw. Kunde? Er kommt mit hohen Erwartungen und geht rundum versorgt aus dem Gewerbepark Regensburg heraus.Mittlerweile haben sich hier auch Unternehmen aus der Biotechnologie angesiedelt – aus denselben Gründen wie einst die Mediziner. Es sind Labore von internationalem Ruf, die für ihre Arbeit modernste Technik brauchen und am Standort weiter wachsen wollen.

Drei Vertreter aus den Bereichen Gesundheit, Laboranalyse und Forschung stellen sich hier vor: 

Gesundheit – SOK: „Mehrwert für Ihre Gesundheit“ Die Wege im Gewerbepark sind kurz. Nicht nur für Kunden, sondern auch für die Unternehmer, Ärzte, Wissenschaftler und Therapeuten, die sich hier niedergelassen haben. Manchmal entstehen aus Gesprächen auch Kooperationen und eine davon gipfelte  jüngst in  die Gründung des Sportmedizinischen orthopädischen Kompetenzzentrums (SOK). Die Gründungsmitglieder des SOK sind im Gewerbepark längst bekannt: das Institut für Prävention und Sportmedizin (IPS), das RFZ Rückenzentrum, das Physiodrom sowie die orthopädische Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark mit den Doktoren Ascher, Ertelt, Grziwok, Kreuels, Katzhammer und Maluche. Alle Praxen haben sich in den letzten Monaten personell und räumlich deutlich vergrößert. Neu hinzu gekommen ist im Physiodrom der Bereich Krankengymnastik für Kinder und neurologische Patienten sowie die für alle Kassen zugelassene Abteilung Physiotherapie im RFZ. Insgesamt steht im Sportmedizinischen orthopädischen Kompetenzzentrum das vernetzte Know-how von acht Ärzten, neun Sportwissenschaftlern und 20 Physiotherapeuten zur Verfügung.„Wir haben schon oft erfolgreich kooperiert“, so Dr. med. Frank Möckel vom IPS. „Jetzt wächst etwas nur noch enger zusammen, was einfach zusammen gehört.“ Und Orthopäde Dr. med. Gerhard Ascher fügt hinzu: „Ziel ist, unseren Patienten Diagnostik, Therapie und Behandlung auf höchstem Niveau zu bieten.“ Wie das umgesetzt wurde, zeigt das Beispiel der verletzten Fußball-Nationalspielerin Sandra Minnert aus Frankfurt, für die vom SOK ein „Behandlungs- und Therapie-Paket“ geschnürt wurde: Sportphysiotherapie im Physiodrom, Medizinische Trainingstherapie und gezielte Bein-Kräftigungsübungen im RFZ und IPS sowie eine orthopädisch verordnete Spritzentherapie. „Drei Wochen später war ich so fit und beschwerdefrei, dass ich zur Vorbereitung auf die WM ins Trainingslager fahren konnte“, sagte die 140-fache Nationalspielerin und heutige Damen-Fußball-Weltmeisterin.„Die Krankheitsbilder sind oft so kompliziert, dass nur vernetztes, fachübergreifendes Denken und Handeln zum Erfolg führt“, begründet die Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation Dr. med. Marion Lenz (IPS) die Notwendigkeit des Zusammenschlusses. „Auch die Patienten schätzen den Vorteil, nicht nur von einem Spezialisten behandelt zu werden, sondern von einem kompletten Experten-Team.“ Und das SOK-Team bietet sogar Kompetenz von der Prävention über die Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitation. „Wir führen regelmäßig Besprechungen durch, stimmen Untersuchungen aufeinander ab und diskutieren  wichtige Befunde“, so Philipp Weishaupt vom RFZ. Termine werden deshalb so schnell wie möglich realisiert und vermittelt. 

Laboranalyse – Labor Friedle: Wissen, was dahinter steckt
Erinnern Sie sich noch an den Orangen-Skandal pünktlich vor Weihnachten 2007? Die Zeitschrift Öko-Test warnte vor dem Verzehr der Zitrusfrüchte, da manche weit über dem erlaubten Maß durch Pestizide belastet und somit schädlich für den Verbraucher seien. Besorgte Importeure, Exporteure, Lieferanten, Groß- und Einzelhändler ließen ihre Ware umgehend testen. So landeten tonnenweise Orangen im chemisch-analytischen Labor von Albrecht Friedle (Im Gewerbepark D22, www.labor-friedle.de). „Die von uns getesteten Zitrusfrüchte waren in einem Top-Zustand und absolut unproblematisch für den Verbraucher. Meiner Meinung nach war das ein vollkommen überzogener Fehlalarm.“ Im Labor Friedle wird unter anderem Lebensmittelsicherheit abgeprüft. „Wir untersuchen Dinge, die nicht wünschenswert sind“, fasst es Albrecht Friedle kurz zusammen. „Das sind zum Beispiel Pestizide, Schwermetalle oder Schimmel in Lebensmitteln, Innenräumen oder Baustoffen, aber auch in Blut, Plasma oder an Haaren.“Hier arbeiten  20 Wissenschaftler Hand in Hand im Team, darunter Ökotrophologen, Mikrobiologen, Chemiker und Ingenieure – ein gemischtes Sammelsurium an Experten, das viele Fragen beantworten kann. Wenn beispielsweise Mikrobiologe Dr. Uwe Rauland im Schimmellabor einzelne Sporen bewertet, die Häusern entnommen wurden, befundet er zunächst, ob der Befall einfach sanierbar oder kritisch ist. Und er hilft, die Ursachen für den Befall herauszufinden, denn diese abzustellen ist mindestens ebenso wichtig wie den Schimmel selbst zu bekämpfen. Hier bringt sich auch Albrecht Friedle ein als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für chemische Innenraumschadstoffe ebenso wie Dieter Blank, der als Lebensmittelchemiker auch Sachverständiger zur Untersuchung von Gegenproben ist. „Als analytische Gutachter und Dienstleister sind wir international tätig“, erklärt Albrecht Friedle. „Wenn uns Baubiologen Muster schicken, machen wir dazu jeweils eine quantitative und eine qualitative Aussage. Das heißt wir liefern sowohl die reinen Zahlen zu Inhaltsstoffen als auch eine Einschätzung zur Lösung des Problems.“  

 Forschung – Geneart: Von der Idee zum Weltmarktführer

Alles begann mit einem Problem in der Forschung. Eigentlich benötigte Professor Ralf Wagner von der Universität Regensburg für seine Projekte an HIV-Impfstoffen nur spezielle Gene. Was sich so lapidar anhört entpuppte sich aber als große Herausforderung, denn die Gene waren über die Biotech-Industrie nicht zu beschaffen. Also stellte Wagner sie –  zusammen mit einem Doktoranden – kurzerhand selbst her. Diese künstlich geschaffenen Gene lieferten tatsächlich so gute Ergebnisse, dass die Wissenschaftler die Potenziale für Industrie und Forschung sofort erkannten. So riefen sie im Jahr 1999 die Geneart ins Leben – mit dem Ziel künstliche Gene für die pharmazeutische und biotechnologische Forschung bereitzustellen. Tatsächlich eröffnete die Neusynthese von Genen den Forschern in der Biotechnologie neue, ungeahnte Möglichkeiten zum Beispiel in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen. Seit ihrer Gründung wächst Geneart rasant. Von anfänglich 5 auf inzwischen über 190 Mitarbeiter. 2006 folgte erst die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG), dann der Börsengang. Heute ist die Geneart AG Weltmarktführer für die Produktion synthetischer Gene und einer der führenden Spezialisten in der synthetischen Biologie. Sämtliche große Pharma- und viele Chemie-Unternehmen geben sich bei Geneart die Klinke in die Hand. Aufträge kommen auch von Biotechnologie-Größen wie Qiagen, Invitrogen und Morphosys, dazu von Universitäten, Institutionen und großen Forschungseinrichtungen wie die Max-Planck-Institute, Harvard, MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der US amerikanischen Gesundheitsbehörde (NIH). Insgesamt bedient GENEART jährlich mehr als 500 Kunden weltweit. Die Kunden von Geneart sind auf die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe spezialisiert. Andere nutzen die Geneart Technologie zur Verbesserung von Enzymen z.B. für Waschmittelzusätze und zur Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Im Herbst 2007 ist Geneart mit einem Teil seiner Räumlichkeiten in den Gewerbepark umgezogen (Im Gewerbepark B35, www.geneart.com). Bernd Merkl, Manager Business Development bei Geneart, erklärt die Motivation zu diesem großen Schritt ganz einfach: „Der Gewerbepark Regensburg ist für uns ein moderner Standort, der auch eine weitere Expansion in Zukunft flexibel zulässt.“  



Chinesische Delegation im Gewerbepark Regensburg

25 02 2008

Ärzte im Businesspark? Viele Restaurants statt einer Großkantine? Bowling und Tanzcafé zwischen Lagerhallen und Büros? So viele unbebaute Grünflächen mit Seelandschaft?

Die Gäste der chinesischen Delegation aus dem aufstrebenden Gewerbestandort Shandong bei Shanghai, die zu einem Informationsbesuch in den Gewerbepark Regensburg kamen, wunderten sich sehr. Hier war es so anders als in den am Reißbrett entworfenen Industrie- und Logistikparks ihrer Heimat. Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer führte die Vertreter aus Politik und Wirtschaft über das Areal und erklärte das Konzept des aktiven Managements. Der bewusste Mieter-Mix, der für mehr Attraktivität und auch Kundenfrequenz sorgt. Tagsüber und abends Leben im Park, was auch die Sicherheit erhöht. Viel Grün und Angebote des täglichen Bedarfs, um auch den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Größtmögliche Flexibilität der Mietflächen, um den Unternehmern jederzeit Wachstum zu ermöglichen.

Interessant und von vielen Fragen begleitet war für die chinesischen Gäste auch die Herausbildung und gemeinschaftliche Werbung der verschiedenen Kompetenz-Zentren wie Beratung, Gesundheit / Medipark, Handwerk, Dienstleistung und Handel. Den Besuchern wurde vor Ort deutlich, was aktives Management aus einem Standort für Büro, Handel und Service machen kann.



Neue Dienstleistungen auf 23.500 qm

19 02 2008

Vermietvolumen auf Rekordniveau:

Gewerbepark Regensburg nutzt Rückzug von Siemens VDO offensiv für 43 Ansiedlungen

Rund 200 Reihenhäuser – das kommt dem Flächenvolumen nahe,  das 2007 im Gewerbepark vermietet wurde. Mehr als 40 neue Anbieter oder Geschäftskonzepte finden 15 000 Besucher pro Tag jetzt am zentralen Standort für Büro, Handel und Service (ca. 300 Firmen, 155 000 qm Nutzfläche). Die Bandbreite der geschlossenen Mietverträge für Eröffnungen und Erweiterungen auf 23 500 qm reicht vom kompakten Büro für Existenzgründer bis hin zum kompletten Gebäude für gut 100 vernetzte Arbeitsplätze.

Strukturen differenzierter denn je

Mit dieser stärksten Kunden-Resonanz seit der Gründung (1980) bestätigt der Standort seine Alleinstellung im regionalen Immobilienmarkt. „Dank des dynamischen Neugeschäfts 2007 konnten wir den Rückzug der inzwischen zum Conti-Konzern zählenden Siemens VDO bei weitem überkompensieren“, brachte Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer jetzt bei einem Pressegespräch die Bilanz auf den Punkt. Die während ihrer gesamten Expansionsphase vom Gewerbepark aus gesteuerte Automobiltechnik-Gruppe hat im Vorjahr bekanntlich mehrere hundert Beschäftigte aus verschiedenen Stadtteilen in ihrem erweiterten Entwicklungszentrum konzentriert. Im Zuge dieses Prozesses wurden auch 12 500 qm im Park zurückgegeben.

Hier nutzte man den Spielraum offensiv, um das Produkt- und Servicespektrum weiter zu differenzieren und den Standort möglichst unabhängig von Wirtschafts- oder Branchentrends zu machen. Schwerpunkte der vor Ort seit langem lebhaften, im  allgemeinen Aufschwung noch verstärkten Nachfrage lagen bei den Sparten Beratung/Service, Medizin/Labor sowie Groß-/Spezialhandel/Werksverkauf. Hinzu kam eine erhebliche Zahl an Vertragsverlängerungen durch ansässige Unternehmen.

Zukunftsbranchen gezielt integriert

Die Steuerkanzlei SH+C, Geneart als internationale Adresse für synthetische Biologie, die internistisch-kardiologische Gemeinschaftspraxis Dr. Kösler & Kollegen, der Wein-Markt VINO, die Bundesagentur für Arbeit oder erfolgreiche Fachhändler wie Nerlich & Lesser (Sanitärtechnik, Bäder-Lounge) stehen beispielhaft für die Vielfalt der realisierten Raumlösungen. Wobei die erfahrenen Planungsteams auch bei schmalen Zeitfenstern individuelle Grundriss-Wünsche termingetreu umsetzten, damit Mieter Marktpotenziale „just in time“ abschöpfen konnten. „Besonders freut uns, dass wir mit Geneart ein expansives Biotechnologie-Unternehmen gewinnen und zugleich das Großlabor Friedle aufnehmen konnten. Damit wächst ein weiteres interessantes Segment heran“, unterstreicht Seehofer.

Heute sind die Gewerbepark-Strukturen mehr denn je durch überschaubare Dimensionen und den beweglichen Mittelstand   geprägt. „Dieser gesunde Mix verspricht anhaltende Impulse und Stabilität“, zeigen sich Seehofer und Prokuristin Maria Eichhammer angesichts der gelungenen Weiterentwicklung optimistisch. „Wir schreiben unsere Strategie zur Formierung leistungsfähiger Kompetenz-Schwerpunkte konsequent fort.“

Immer mehr konzentrierte Kompetenz

So gewinnt der integrierte MediPark (rund 80 Fachärzte, Therapeuten, Dienstleister) stetig an Profil. Zuletzt wurden beispielsweise zusätzliche Physiotherapie-Einrichtungen sowie das Sportmedizinisch-orthopädische Kompetenzzentrum (SOK) etabliert. Parallel dazu entwickelt der an diesem Erfolgsmodell orientierte, ebenfalls gezielt ausgebaute „BeraterPark“ immer mehr Dynamik. In diesem Bereich vereint der Standort ebenfalls gut 80 qualifizierte Adressen: Anlageberater, Ingenieurbüros, kaufmännische Dienste, Steuerkanzleien… Und zumindest nach den ersten Wochen `08 deutet nichts darauf hin, dass der positive Trend abrupt kippen könnte. Im Januar haben sich bereits vier weitere Mieter für den Gewerbepark Regensburg entschieden.



Wirtschaftsdialog im Süd-West-Park mit “Wirtschaftsweise” Prof. Dr. Wolfgang Wiegard

12 12 2007

Wachstum auch 2008

Gute Entwicklung der Weltwirtschaft und Arbeitsmarktreformen: Das sind nach Auffassung des “Wirtschaftsweisen” Professor Dr. Wolfgang Wiegard die beiden Triebfedern des Aufschwungs in Deutschland.

Wiegard ist Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland (sogenannte “Fünf Weise”) und referierte vor Kurzem beim “Wirtschaftsdialog im Süd-West-Park” über den aktuellen Sachverständigenbericht. Diesen hatte der fünfköpfige Expertenkreis wenige Tage vor dem Vortrag in dem Nürnberger Businesspark an die Bundesregierung überreicht. Der Bericht stand in diesem Jahr unter dem Titel “Das Erreichte nicht verspielen”.

Wiegard, Volkswirtschaftler und Inhaber eines Lehrstuhls an der Universität Regensburg, erklärte in Nürnberg: “Die Konjunktur unterliegt stets Zyklen. Nach einem Hoch kommt irgendwann wieder ein Tief. Das ist einfach eine unveränderliche Tatsache in der Volkswirtschaft.” Der von Süd-West-Park-Geschäftsführer Thomas Zink eingeladene Wissenschaftler unterstrich jedoch, dass der jetzige Aufschwung eine Besonderheit aufweise: Parallel zum Anstieg des Bruttoinlandprodukts sei das Arbeitsvolumen, also die Dauer der Arbeitsstunden, angestiegen. Dies sei ein deutliches Indiz dafür, dass die schon unter der rot-grünen Regierung begonnenen Reformen auf dem Arbeitsmarkt gegriffen hätten.

Für 2008 rechnet Wiegard mit weiterem Wachstum, das jedoch nicht mehr so stark wie in den vergangenen beiden Jahren ausfallen werde. Optimistisch zeigte er sich auch bezüglich des Arbeitsmarktes: Die Zahl der Erwerbstätigen werde wohl weiter zunehmen und über der Marke von 40 Mio. bleiben. Das Fazit des Wirtschaftsweisen: “Nur Reformen auf dem Arbeitsmarkt schaffen mehr Beschäftigung”.



Umzug in den Süd-West-Park

8 10 2007

Von ihrem bisherigen Standort im Osten Nürnbergs zog die Curacon GmbH, deren Hauptsitz sich in Münster befindet, in den Nürnberger Süd-West-Park. Ein Grund sei die gute Lage des Businessparks mit direkter Autobahnanbindung.

Zudem sind im Süd-West-Park bereits 230 Firmen mit 6500 Beschäftigten tätig. Ein optimales Umfeld für Curacon, welches die Dienstleistungen Wirtschaftsprüfung, IT-Revision, Steuerberatung und Rechtsberatung anbietet.

Curacon selbst beschäftigt in Nürnberg bislang 13 Mitarbeiter. Zwei neue Beschäftigte sollen in Kürze hinzukommen. Besondere Erfahrung hat das Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen, in der öffentlichen Verwaltung sowie bei kirchlichen Einrichtungen vorzuweisen. Ergänzt wird dieses Leistungsangebot durch das Tochterunternehmen von Curacon, die Adveris Unternehmensberatung GmbH.



Neue Produktlinie für die Marktforschung

6 09 2007

Das Software-Haus Xparo GmbH ist 2005 als Ausgründung (Spin-off) des IT-Dienstleisters Axeneon entstanden. Beide Unternehmen sind im Nürnberger Süd-West-Park ansässig. Nach Aussage von Xparo-Gesellschafter und Geschäftsführer Mario Jakob startete das Unternehmen mit vier Mitarbeitern, heute sind es schon elf. Bis Ende 2007 soll das Team auf 16 wachsen. Spezialität des Unternehmens, dessen Gründung durch Mittel aus dem Existenzgründungsprogramm der LfA Förderbank Bayern unterstützt worden war, sind laut Jakob Web-Portale und kundenspezifische Software-Anwendungen. “Unsere gesamte Software wird browserbasiert entwickelt, um unseren Kunden alle Vorteile internetfähiger Software verfügbar zu machen.”

Xparo ist seit 2006 als “Microsoft Certified Partner” zertifiziert und konzentriert sich auf die “Microsoft .Net”-Technologie. Weiterer Kooperationspartner ist das Nürnberger Software-Unternehmen contentXXL International GmbH, mit dessen Content Management System “contentXXL” Xparo professionelle Web-Portale realisiert. Zu seinen Kunden zählt das Software-Haus ausschließlich mittelständische Unternehmen. Nach Worten Jakobs bieten die kundenspezifischen Lösungen für Firmen ab 100 Mitarbeiter das größte Rationalisierungspotenzial.

Gemeinsam mit Soziologen und IT-Spezialisten hat Xparo unter dem Namen “XpertSuite” eine neue Produktlinie für die Markt- und Unternehmensforschung entwickelt. “Wir können damit die Effizienz bei Markt- und Meinungsforschungsprozessen sowie beim internen Reporting beträchtlich steigern”, erklärte Jakob. Durch eine gemeinsame Plattform werden Erhebung, Auswertung und Aufbereitung von Meinungsforschungsprojekten weitgehend automatisiert und mit wenigen Arbeitsschritten in Powerpoint-Präsentationen und ExcelTabellen umgesetzt.



IT-Schulungen im Süd-West-Park

6 09 2007

Die qSkills GmbH & Co. KG bietet in ihren Schulungs- und Büroräumen, die insgesamt 2 000 Quadratmeter umfassen, IT-Workshops an. Das Trainingsunternehmen, für das sechs Mitarbeiter tätig sind, kann dabei auf 18 Schulungsräume samt Hochleistungscomputern und Gigabyte-Netzwerk für jeden Arbeitsplatz und ein hausinternes Rechenzentrum zurückzugreifen. 170 Dozenten sind für das Unternehmen tätig, bei dem das “q” im Firmennamen für Qualität steht.

In den Räumlichkeiten des Unternehmens im Süd-West-Park in Nürnberg finden rund 200 Teilnehmer Platz. Angeboten werden klassische IT-Workshops für Betriebssysteme, Datenbanken und Programmiersprachen, aber auch Managementkurse, Service-Management-Schulungen und Security-Trainings gemäß der Norm ISO 27001. Bei sogenannten “Brücken- oder Kombinations-Workshops” verbindet qSkills die Produkte unterschiedlicher Hardware- und Software-Hersteller. So werden nach dem Baukastensystem Workshops angeboten, die individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Mit diesen IT-Spezialschulungen realisiert das Unternehmen ein systemübergreifendes und ineinander verzahntes Angebot an praxisorienterten Trainings. “Wir sind mit diesem Konzept seit unserer Firmengründung im Mai 2002 stetig gewachsen”, erklärt Gründer und Geschäftsführer Kurt Jürgen Jacobs. 



Nur mit der Stimme die Technik steuern

21 08 2007

Die Firma VoiceCom im Süd-West-Park setzt auf spezielle Kommunikationssysteme.

Klaus Schimmer bringt die Sache auf den Punkt: “Das natürlichste Kommunikationsmittel, um Anwendungen zu steuern, ist die Sprache.” Genau damit hat der Geschäftsführer der VoiceCom solutions GmbH tagtäglich zu tun: Sind doch die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von modernen Sprachsteuerungssystemen die Spezialität der Firma aus dem Nürnberger Süd-West-Park.

Gegründet wurde VoiceCom im März 2000 von Experten aus der IT- und Telekommunikationsbranche. Heute beschäftigt die Firma 18 Mitarbeiter an den Standorten Nürnberg, Frankfurt und Köln. Sie erwirtschafteten 2006 einen Umsatz von 1,3 Mio €. Forschung und Entwicklung, Marketing und Vertrieb erfolgen am Stammsitz in Nürnberg. Die Auftragsfertigung der Sprachsteuerungssysteme übernimmt ein Betrieb in Röthenbach/Pegnitz. Von dort gehen die Bestellungen direkt an die Kunden. Dazu zählen die großen Telekommunikationshersteller. Sie verkaufen die Produkte von VoiceCom als Teil ihrer Systeme an Endkunden weiter – vor allem an mittelständische Firmen. Lesen »



Comneon – Experten für die Handy-Innereien

20 08 2007

Die Fusionswelle rollt auch in der Branche der Handyhersteller. Pleiten tun ihr übriges, dass sich ihre Zahl verringert. Zulieferer wie die Infineon-Tochter Comneon mit einem wichtigen Standort in Nürnberg bringt dies unter Anpassungsdruck. Der Niedergang von “BenQ war hart”, sagt Comneon-Geschäftsführer Christian Mucke. Zum Glück steigen aber auch die Neulinge in den Mobilfunkmarkt ein wie Apple mit dem Verkaufsschlager iPhone.

NÜRNBERG: In Deutschland, und auch nur hier, spricht jeder vom “Handy”. Die Macher jedoch bei Comneon im Nürnberger Süd-West-Park nennen die Geräte, die die Welt der Kommunikation verändern, einfach “Telefone”. Comneon sieht sich als Marktführer für Funk-Software. Ohne sie könnte das Handy gar nicht funktionieren, könnte es weder Sprache noch Daten über die Luft transportieren. Die Tochter des Speicherchip-Herstellers Infineon befindet sich nach Muckes Worten “voll im Trend nach oben, nachdem wir die BenQ-Pleite überwunden haben”. Zwar hatte das “Aus” keine negativen Folgen für den Standort Nürnberg, sagt Mucke. Schwer getroffen hatte es jedoch die Comneon-Dependance in Salzgitter mit rund 90 Mitarbeitern. Sie hatte schließen müssen. Lesen »