Uni managt den Studentenansturm auf dem Campus Garching

17 10 2011

Der Münchner Merkur (www.merkur-online.de) schreibt am 11.10.2011:

Garching – Die Technische Universität München (TUM) hat rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn ihre Interimshörsäle am Forschungscampus Garching fertig.

am 11. Oktober wurden die beiden Räume mit 450 und 280 Plätzen ihrer Bestimmung übergeben. Das Gebäude aus Fichtenholz wurde in acht Monaten hochgezogen und steht zentral zwischen den Fakultäten für Mathematik/Informatik und Maschinenbau. Kosten: 3,65 Millionen Euro. Das Geld kommt zu großen Teilen aus der so genannten Hochschulmilliarde des Freistaats für den doppelten Abiturjahrgang 2011 sowie Mitteln des Konjunkturpakets II. Derzeit ist eine Nutzungsdauer von zehn Jahren vorgesehen.

„Das hier ist und bleibt ein Provisorium“, sagte Bürgermeisterin Hannelore Gabor. Auch ein Studentenvertreter wünschte sich langfristige Konzepte für einen Ausbau der Lehrmöglichkeiten in Garching. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass die neuen Gebäude länger als zehn Jahre genutzt werden.

Ministerialdirektor Adalbert Weiß warnte die Planer der Architektenbüros Deubzer, König davor, dass die Eilmaßnahme zum gewünschten Standard werden könnte: „Das ist der Fluch der guten Tat.“ Der doppelte Abiturjahrgang sei für die Unis eine große Herausforderung. „Vor allem aber eine große Chance. Mit entsprechenden Berufsqualifikationen können wir die Basis legen für den zukünftigen Wohlstand in unserem Land.“

Johannes Windmiller sprach für die Studenten, er forderte einen Ausbau der Lehrqualität und kritisierte den MVV, der von steigenden Studentenzahlen profitiere. „Und dafür dürfen die Kunden auch Service erwarten.“ Für die Studenten wäre dies die Einführung des Semestertickets und bessere Fahrfrequenzen der U 6 bis zum Campus. Zu den Stoßzeiten vor großen Vorlesungen seien die Züge überfüllt.

Fakten zum doppelten Abiturjahrgang:

Studentenzahl: Die Vorjahreszahl von 5300 Studenten steigt voraussichtlich um rund 40 Prozent auf gut 7400. Campus Garching: Neubau Interimshörsäle mit 450 und 280 Sitzplätzen für 3,65 Millionen Euro. Business Campus Hochbrück: Von den 12 000 Quadratmetern angemieteter Büroflächen der TU München liegen mehr als 8000 im Business Campus, für den Studiengang Finanzmathematik. Im Frühjahr 2012 werden im Business Campus noch einmal 1500 Quadratmeter mit zwei Hörsälen angemietet. nb



Lehren aus der Leere

6 10 2011

Die SZ schreibt am Donnerstag,  06.10.2011:

Die Beispiele Garching und Hallbergmoos zeigen, warum manche Gewerbegebiete gut angenommen werden und andere nicht

Wer heutzutage ein lukratives Gewerbegebiet haben möchte, braucht mehr als eine Autobahnabfahrt, ein paar Lagerhallen und ein gläsernes Bürohaus. Standortmarketing ist vonnöten, Psychologie, auch allerlei Infrastruktur gerne mit Wellnesscharakter, und eine ausgeklügelte Werbestrategie. Das ist eine der Lehren, welche die Flughafengemeinde Hallbergmoos aus den vergangenen 20 Jahren gezogen hat, in denen ihr riesiges Gewerbegebiet meist halbleer gestanden hat. Und das ist eine der Lehren, die der Regensburger Projektentwickler Vielberth bei seinem florierenden Business Campus von Anfang an befolgt hat, als er 2005 das erste Bürohaus mit See in den Garchinger Westen baute. Im Moment ziehen die letzten Mieter im Gebäude Nummer 3 ein. Nummer 4 ist im Bau, „Vielberth hat bereits in Regensburg und in Nürnberg solche Businessparks, da haben wir viel gelernt“, sagt Michael Blaschek, Geschäftsführer des Garchinger Business Parks.

Auf der einen Seite also, in Garching, ein klarer Plan aus einem Guss mit einem einzigen Investor; auf der anderen Seite, in Hallbergmoos, Gewerbewildwuchs auf der grünen Wiese. Während Vielberth den Business Campus Stück für Stück realisiert- in zehn Jahren soll die maximale Ausbaustufe von 230.000 Quadratmetern erreicht sein, derzeit sind es 100.000-, wurde ein Hallbergmoos auf einen Schlag gebaut. Dort finden sich 280.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Hiervon stecken knapp 30 Prozent leer- das ist zwar immer noch sehr viel, aber ein Erfolg für die Gemeinde, die in den 20 Jahren als Flughafen-Nachbar übrigens trotzdem reich geworden ist.

Nachdem der 9.000–Einwohner-Ort jahrelang gegen den neuen Airport gekämpft hatte, gab der damalige Bürgermeister irgendwann die Devise aus: „Wenn wir ihn nicht schon verhindern, wollen wir wenigstens profitieren.“ Das riesige Gewerbegebiet war die Folge; und trotz Mövenpick-Hotel und „Isar Office Park“ des japanischen Stararchitekten Fumihiko Maki, stand 1992, als der Flughafen in Betrieb ging, fast alles leer. Längst waren da die Firmen in den Osten abgewandert. Mitte der neunziger Jahre wurde das Dorf überraschend zum High-Tech-Standort. All die aufstrebenden Dot-Com-Firmen suchten Büros, und zwar schneller, als Projektentwickler sie bauen konnten, und so kamen viele ins Moos, wo schicke Immobilien zu haben waren. Bald aber kam auch die Krise, und flugs stand wieder die Hälfte leer. Als der Leerstand 2008 seinen Höchststand hatte, engagierte Bürgermeister Klaus Stallmeister einen Immobilienprofi und besuchte alle 14 Investoren seines Gewerbegebiets. „Die waren am Anfang ziemlich perplex, wie da so ein Land-Bürgermeister daherkam und sie an ihre leeren Immobilien erinnerte. Aber dann waren alle bereit für ein gemeinsames Standortmarketing auf freiwilliger Basis“, erzählt er. Das Hallbergmooser Gewerbegebiet wurde zum Airport Business Park, der Flughafen beteiligte sich an der Vermarktung, und binnen drei Jahren wurden mehr als 50.000 Quadratmeter neu vermietet; nur noch ein Drittel steht leer.

Ein Manko bleibt für Stallmeister der periphere Standort: „Man sollte schon mit der S-Bahn vom Airport zum Airport-Business-Park fahren können, deshalb bräuchte es einen S-Bahnhalt.“

Solche Probleme hat man im Garchinger Business Campus, einige hundert Meter vom U-Bahnhof Hochbrück entfernt, nicht. Seit diesem Jahr gibt es sogar einen Fußgängertunnel unter der B471. „Außerdem ist es ein Luxus, sich gegen den Strom nach München und heraus zu bewegen“, schwärmt Geschäftsführer Blaschek.

Längst gehört auch die Technische Universität zu den Mietern, die HypoVereinsbank hat einen Stiftungslehrstuhl hier, mit einem Börsensaal, in dem die Studenten üben. Und Bürofläche allein reicht eben nicht: Demnächst zeiht in Gebäude drei ein Supermarkt ein; geplant sind ferner eine gemeinsame Betriebskantine, eine Kinderkrippe, ein Fitnessstudio. Seine Kleider soll der Werktätige künftig beim Hemdendienst abgegeben können – und für den ersehnten Urlaub soll er auf dem Business Campus bald sogar ein Reisebüro vorfinden.



Beim Rückenwindlauf wurden alle Ziele übertroffen: 15000 Euro für die Betreuung krebskranker Kinder

15 09 2011

Spenden-Übergabe nach 3. Benefiz-Aktion rund um den Business Campus

Diese Aktion steht unter einem guten Stern: Bei strahlendem Sonnenschein erreichten am 06. August mehr als 460 Teilnehmer/-innen neue Bestmarken beim Rückenwindlauf 2011 am Garchinger Parkring: Dank der wachsenden Resonanz kann die „Elterninitiative Krebskranke Kinder München e. V.“ betroffenen Familien in ihrer extrem belastenden Situation besser helfen. 15 000 Euro sagten jetzt Geschäftsführer Michael Blaschek und Simone Schnabrich (Organisationsteam) von der Business Campus Management GmbH gemeinsam mit Martin Scheffler, Vertreter und Mitorganisator des Veranstaltungspartners Greenlight Consulting GmbH, offiziell zu. Damit hat sich die Spendensumme gegenüber dem Vorjahr verdreifacht.

Positiv überrascht zeigten sich Carlotta Diekmann, Christa Sauer und Gerda Zizek von der Elterninitiative, die sich auch über die erneute Spendenzusage für das kommende Jahr freuten. „Immer mehr Zuschauer und Helfer machen ebenso begeistert mit wie die Aktiven. Zudem engagieren sich am Standort ansässige Adressen als Sponsoren großzügig“, erklärt Blaschek. „Dazu trägt sicher die familiäre Atmosphäre der bewusst überschaubar gehaltenen Veranstaltung bei. Hier ist der Spendenfluss und -effekt noch nachvollziehbar.“ Diese Akzeptanz will die Initiative mit verstärkter Präsenz und Information vor Ort weiter festigen.

Mit gutem Beispiel voran
Jeweils zehn Euro zahlen alle Läufer/-innen mit ihrer Startgebühr auf das Spendenkonto ein. Weiter gefüllt bzw. aufgerundet wird es mit Zuwendungen von Firmen, Erträgen aus dem Begleitprogramm mit Tombola und durch die Initiatoren Business Campus und Greenlight.

Mit gutem Beispiel voran „laufen“ die jüngsten Talente (5 – 10 Jahre) auf dem „Bambini-Kurs“. Sie setzen so ein besonderes Zeichen für all jene Kinder, die im Schwabinger Krankenhaus oft lange Therapien durchstehen müssen. In der Kooperation mit den Ärzten dieser Poliklinik liegt ein Schwerpunkt der ehrenamtlichen Initiative, der seit 2009 alle Erlöse aus dem Lauf zufließen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen haben meist im persönlichen Umfeld erfahren, wie Krebs gerade das Leben von Kindern verändert. Spielzeug, Bücher, Kinderfeste und vieles mehr machen den Stationsalltag erträglicher. Hinzu kommen Kunst- und Ernährungstherapien, die Geschwisterbetreuung, Übergangswohnungen in Kliniknähe und nicht zuletzt eine qualifizierte Nachsorge für all jene, die akute Krisen glücklich bewältigen.

Neue Runde folgt 2012
Nachhaltigen Einsatz verlangt beispielsweise das KONA-Programm „Koordinationsstelle psychosoziale Nachsorge“), das auch junge Erwachsene einbezieht. Damit deren berufliche Biographie möglichst wenig beeinträchtigt wird, versucht man die stationären Behandlungsintervalle zu verkürzen, Betroffene vermehrt zu Hause zu betreuen und Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung oder die Arbeitswelt zu begleiten. Hierzu werden auch Kontakte zu Unternehmen / Institutionen gepflegt bzw. gesucht.

Neben dem Spaß am gemeinsamen Sport gibt es also weitere gewichtige Gründe, beim Lauf mitzumachen. Viele trainieren in den von Salomon gesponserten Rückenwindlauf-Shirts schon für den nächsten Start: 

Sonntag, 5. August 2012.



Business Campus vermietet

7 09 2011

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 07.09.2011:

Management plant in Garching Ausbau auf 230 000 Quadratmeter

Garching – Die bestehenden Flächen im Büro- und Dienstleistungspark Business Campus sind nach Angaben des Managements alle vermietet. “Frei haben wir so gut wie gar nichts mehr”, sagt Geschäftsführer Michael Blaschek. Neu angesiedelt haben sich am Garchinger Standort unter anderem die Ismaninger IT-Firma “Insight” mit 200 Arbeitsplätzen und “Garmin Deutschland”, die Niederlassung des US-amerikanischen Herstellers von Navigationsgeräten. Einziehen soll auch eine BMW-Abteilung mit 940 Ingenieuren.

Auf spezifische Branchen sei man im Business Campus nicht festgelegt, sagt Blaschek. Die etwa 60 Unternehmen, die derzeit auf den 70 000 Quadratmetern Flächen mieten, kämen aus den verschiedensten Bereichen – unter anderem High-Tech, Sport- und Freiezit sowie Forschung- und Entwicklung.
Da wegen des doppelten Studienjahrgangs Platzmangel an der TU herrscht, nutzen derzeit auch die Studenten des Maschinenwesens den Business Campus: Die Universität hat 3500 Quadratmeter angemietet – für Seminarräume, Büros und Vorlesungssäle.
Von November an wird es im Gewerbegebiet einen Supermarkt geben; ein Edeka-Vollsortimenter eröffnet auf 2000 Quadratmetern. Zusätzlich soll es eine Poststelle, einen Backshop und ein Restaurant geben.

Zwar sind die bestehenden Flächen ausgelastet; am Ziel ist Geschäftsführer Blaschek damit aber noch nicht. Vor sieben Jahren begann die Vermietung im Business Campus, der von einem Unternehmensverbund geführt wird. In den kommenden acht Jahren wolle man die Baumöglichkeiten am Standort ausschöpfen: “Insgesamt sind das 230 000 Quadratmeter – und die wollen wir auch bauen”, sagt Blaschek. Der Anfang ist gemacht: Bis Juni 2012 entstehen die ersten neuen Gebäude mit einer Fläche von 31 000 Quadratmetern.

ina



Der “Staubsauger” im Münchner Norden

29 08 2011

Der Münchner Merkur veröffentlicht am 27./28.08.2011:

Business Campus wird für Großunternehmen als Standort immer interessanter – BMW-Abteilung kommt mit 940 Ingenieuren

Der Garchinger Business Campus wird immer mehr zum Erfolgsmodell. Obwohl sich die nächste Ausbaustufe derzeit noch im Bau befindet, haben die Verantwortlichen bereits mehrere große Unternehmen als Mieter an Land gezogen. Angesichts dieses Gewerbewachstums nannte ein Bürgermeister einer Nachbargemeinde die Garchinger bereits „den Staubsauger“ im Münchner Norden.

Auf der Suche nach Büroflächen haben Firmen in den vergangenen Wochen vermehrt Garching den Zuschlag gegeben. Mit „Garmin“ zieht ein weiterer Global Player in die Stadt. Der Hersteller von Navigationsgeräten wird seine Deutschland-Zentrale von Gräfelfing verlegen und mietet 2000 Quadratmeter im Business Campus an. Dort wird auch das aus Ismaning kommende EDV-Unternehmen „Insight“ mit 2700 Quadratmetern ein weiterer Großmieter.
So gut wie fix ist auch der Einzug einer BMW Abteilung mit 940 Ingenieuren. Da dies eine Tochterfirma des Münchner Autoherstellers ist, könnte die Stadt Garching auch hier mit weiteren Gewerbesteuereinnahmen rechnen.

Auch für den künftigen Supermarkt steht nun der Zeitplan. Der Edeka Vollsortimenter wird am 4. November seine Pforten öffnen. Für die Versorgung der Angestellten in den Nachbargebäuden stehen dann auch ein Backshop und ein Restaurant zur Verfügung.
„Wir liegen voll im Plan“, sagt Geschäftsführer Michael Blaschek über den Stand der Dinge im Business Campus. Das Ziel lautete stets, binnen 15 Jahren im Endausbau 235 000 Quadratmeter an Vermietflächen zu errichten. Mit den aktuell entstehenden Gebäuden dürfte nach sieben Jahren die Hälfte des Büroparks mit rund 100 000 Quadratmetern entstanden sein. Der nächste Schritt ist es dann, weitere Gebäude in Richtung der Schleißheimer Straße zu errichten.

Technische Universität mietet Hörsäle an
Der Business Campus steht mittlerweile auch für die Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die TU München hat im Zuge des doppelten Abiturjahrganges und der massiv steigenden Studentenzahlen im Neubaubereich des Business Campus weitere Räume angemietet.
Im Erdgeschoss des Edeka-Gebäudes werden zwei weitere Hörsäle mit rund 1000 Quadratmetern eingerichtet. Damit hat die TUM auf fünf Jahre schon 8000 Quadratmeter in dem Büropark angemietet. „Mir war es sehr wichtig, dass die Universität hier einzieht“, sagt Bürgermeisterin Hannelore Gabor. Sie erwartet sich durch den Außen-Standort der TUM ein weiter wachsendes Netzwerk, das auch in Zukunft dafür sorgt,dass sich Unternehmen für Garching entscheiden. nb



Insight Technology mietet 2.600 m² im Business Campus München:Garching

25 07 2011

Das Deal-Magazin veröffentlicht am 25.07.2011:

Die Insight Technology Solutions GmbH, einer der weltweit führenden Komplettanbieter von Business to Business IT-Lösungen, verlegt seinen Deutschlandsitz von Ismaning in den Business Campus München : Garching und mietet im Parkring 35-39 2.600 Quadratmeter Bürofläche.

Der Business Campus München : Garching ist ein Projekt der Regensburger Vielberth-Gruppe. Insight Technology Solutions wird die Flächen im derzeit im Bau befindlichen vierten Bauabschnitt im Spätherbst dieses Jahres beziehen.

CB Richard Ellis (CBRE) war bei der Anmietung beratend tätig.



Versicherer “Swiss Life” zieht nach Garching

20 07 2011

Der Münchner Merkur  (merkur-online.de) veröffentlicht am 20.07.2011:

Garching – Der Versicherer Swiss Life Deutschland wird mit seiner Zentrale von München nach Garching ziehen. Am Dienstag stellte das Unternehmen Pläne für den Komplex mit 600  Arbeitsplätzen vor, der für das Gewerbegebiet Hochbrück das Eingangstor darstellen soll.

Der Stadtrat Garching stellt für den Bau einen eigenen Bebauungsplan auf und gibt Swiss Life alle Möglichkeiten, das Projekt wie angedacht zeitnah zu realisieren. Das Schweizer Unternehmen, dessen deutsche Tochter jährlich 1,4 Milliarden Euro Umsatz macht, wird an der Kreuzung der Schleißheimer Straße mit der Zeppelinstraße nur wenige Meter vom UBahnhof Hochbrück auf einer Fläche von 20 000 Quadratmetern bauen. Weitere 10 000 Quadratmeter stehen für die Zukunft als mögliche Erweiterungsfläche zur Verfügung.

Direkt neben der vergangenes Jahr umgebauten Kreuzung entsteht das moderne Hauptgebäude, das von oben wie eine futuristisch geschwungene „9“ wirkt. Swiss Life bat die Stadt Garching, in Anlehnung an den nebenan entstehenden Business Campus Bauhöhen bis zu 27 Metern zuzulassen. Der Stadtrat zeigte sich quer durch die Fraktionen begeistert von der Planung und animierte Swiss Life, eine Variante mit dem höchsten Punkt bei 35 Metern umzusetzen.

Autofahrer steuern von der A9 kommend direkt auf dieses größere der beiden Gebäude zu. Auch Baumamtsleiter Klaus Zettl sprach bei der Fläche von „einem städtebaulich wahnsinnig wichtigen Punkt“. Stadträte aller Fraktionen betonten die Wichtigkeit dieses Eingangstores zum Gewerbegebiet. „Das ist eine glückliche Situation für das ganze Gewerbegebiet Hochbrück“, sagte Alfons Kraft (BfG). Albert Biersack (CSU) sah schon einen großen, modernen Blickfang vor sich. Zettl schlug vor, mit einem verkürzten Verfahren einen Bebauungsplan für das Grundstück aufzustellen. Bei einer Gegenstimme von Ernst Hütter (FDP) wurde dies so beschlossen.

Swiss Life plant die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes 2014 und rechnet im Endausbau damit, 600 Mitarbeitern mit 28 verschiedenen Nationalitäten Arbeitsplätze in Garching zu bieten. Die auf Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisierte Tochter des Schweizer Weltkonzerns geht davon aus, dass zwei Drittel dieser Mitarbeiter mit öffentlichen
Verkehrsmitteln nach Garching kommen. Dieser Weg zum Arbeitsplatz wird auch finanziell bezuschusst. Architekt Peter Ackermann erklärte, dass Swiss Life modern und umweltfreundlich bauen möchte. Das Unternehmen plant mit der Wärmelieferung der Energiewende Garching und möchte mit dem Projekt Preise einheimsen für nachhaltiges Bauen. nb



Auf zu neuen Ufern! Arbeiten im Business Campus München : Garching

15 07 2011

Fachkraft für Immobilienmanagement (m/w) gesucht:



BMW Group und PSA Peugeot Citroën planen am Business Campus ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungszentrum für Hybridtechnologie

7 07 2011

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 07.07.2011:

Garching als Wiege der Elektromobilität

BMW Peugeot Citroën Electrification erwägt, das Entwicklungs- und Forschungszentrum des neu gegründeten Joint Ventures in Garching zu errichten.
Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Stadtrats hat sich am Dienstagabend mit der entsprechenden Bauvoranfrage der Tochtergesellschaft von BMWGroup undPSAPeugeot Citroën befasst und seine Zustimmung signalisiert – sofern sich die Planer beim Bauantrag „mehr Mühe geben“. Bürgermeisterin Hannelore Gabor (CSU) hatte eindringlich um ein positives Votum gebeten, denn um das Unternehmen „rauft sich der ganze Landkreis“ und die Gewerbesteuereinnahmen täten dem Stadtsäckel gut.

DieBMWGroup und PSA Peugeot Citroën wollen gemeinsam 100 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung von Hybridtechnologie investieren. Schon 2014 sollen erste Autos mit der neuen Technologie ausgestattet werden. Die Produktion soll im französischen Mulhouse sitzen, Forschung und Entwicklung werden im Großraum München angesiedelt – möglicherweise entwickeln Ingenieure künftig in Garching Elektromotoren, Leistungsgeneratoren, Hochvoltspeicher und Software für Hybridsysteme.
Dementsprechend drängte Bürgermeisterin Gabor die Stadträte zu einer raschen Entscheidung. Denn der Zeitrahmen sei sehr knapp: Schon jetzt werden Ingenieure gesucht, bis 2013 sollen die Gebäude fertig sein, und je eher das Unternehmen in Garching sitzt, desto eher sprudelt die Gewerbesteuer.

Erst am Montag hat laut Gabor Wolfgang Güllich, der Leiter des neuen Unternehmens, in einer Besprechung mit dem Management des Business Campus erklärt, dass nun 930 statt 600 Arbeitsplätze für Ingenieure entstehen sollen – entsprechend brauche das Forschungszentrum mehr Platz als bisher angenommen. Auf dem Areal zwischen Schleißheimer Straße, Am See und Parkring könnte bis 2013 ein Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von gut 13 400 Quadratmetern entstehen. Geplant sind ein vierstöckiges Büro- und Mehrzweckgebäude, eine zweigeschossige Multifunktionshalle und ein Parkhaus mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Das Projekt würde den Wirtschaftsstandort Garching schmücken, trotzdem sparte der Ausschuss nicht mit Kritik. Besonders die Höhe des Gebäudekomplexes wurde bemängelt, denn das werde das Gesicht der Gegend entscheidend verändern. Das Parkhaus an der Schleißheimer Straße soll etwa 19 Meter, der gläserne Treppenhausturm und das vierstöckige Bürogebäude im westlichen Teil gut 24 Meter hoch werden. Ingrid Wundrak (Grüne) kritisierte, dass anliefernde Lkw über die Kleingartenanlage auf das Gelände fahren sollen. Manfred Kick (CSU) forderte detaillierte Fassadenpläne, damit sich der Business Campus nicht in eine Betonwüste verwandle. Auf die SPD könne sich Bürgermeisterin Gabor (CSU) in diesem Fall verlassen, sagte Joachim Krause, denn im Businesspark könne man keine „Vorgartenbebauung“ erwarten. Daraufhin bestätigte die CSU ebenfalls ihre „grundsätzliche“ Zustimmung. Bei drei Gegenstimmen (Grüne, Bürger für Garching) wurde die Voranfrage befürwortet.



München übernimmt Spitzenposition der Top5-Standorte

5 07 2011

www.deal-magazin.com am 05.07.2011:

Mit mehr als 380.000 m² fanden im 1. Halbjahr 2011 in München beinahe 44 % mehr Büroflächen einen neuen Nutzer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dieses außergewöhnlich gute Ergebnis ist vor allem auf ein sehr starkes 2. Quartal zurückzuführen. „Allein in den Monaten April bis Juli summierte sich der Flächenumsatz auf mehr als 228.000 m². Eine ähnliche Größenordnung wurde zuletzt im 1. Quartal 2008 erreicht“, freut sich Nico Jungnickel, Associate Director Office Agency und bei Savills verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in München, über die Zahlen. „Vor allem einige Großvermietungen, wie beispielsweise von mehr als 20.000 m² an MAN, haben dem Markt zu einer über den Erwartungen liegenden Dynamik verholfen“, ergänzt Jungnickel. Damit setzte sich München sowohl im Hinblick auf den erzielten Flächenumsatz als auch mit Blick auf die Steigerung gegenüber dem Vorjahr an die Spitze der fünf größten deutschen Büromärkte.

Aufgrund der sehr hohen Nachfrage, die sich in erster Linie auf das Flächensegment bis 3.000 m² konzentrierte, ging auch der Leerstand weiter zurück, wenngleich nur geringfügig. Ende Juni lag die Leerstandsquote bei 7,8 % und damit 2,5 % unter ihrem Vorjahreswert. Der absolute Flächenleerstand verharrte damit bei etwa 1,7 Mio. m².

Die leichte Entspannung beim Leerstand hatte zusammen mit dem hohen Flächenumsatz auch positive Impulse auf die Mietentwicklung. Die Durchschnittsmiete blieb auf ihrem hohen Niveau von 14,20 EUR/m² stabil, die Spitzenmiete stieg sogar spürbar an. Mit 30,30 EUR/m² lag sie mehr als 4 % über ihrem Vorjahresniveau und erstmals seit fast zwei Jahren wieder über der Marke von 30,00 EUR/m². Zu dieser Entwicklung trugen einige im 2. Quartal abgeschlossene Mietverträge über jeweils etwa 500 m² bis 1.000 m² bei, bei denen jeweils deutlich mehr als 30,00 Euro Miete je Quadratmeter vereinbart wurden. Für den weiteren Jahresverlauf ist mit einer anhaltend hohen Flächennachfrage zu rechnen, so dass der Gesamtflächenumsatz am Ende des Jahres jenseits der Marke von 650.000 m² liegen dürfte und damit das Vorjahresergebnis (ca. 587.000 m²) deutlich übertroffen werden würde.