Mit sauberer Energie aus dem Business Campus 55-mal um die Erde

6 02 2014

Intelligente Photovoltaik- und Geothermie-Systeme entlasten die Umwelt ebenso wie die Nebenkosten / Gekühlt wird mit Heißwasser

Garching bei München. 2 271 000 Kilometer – oder 55 Erdumrundungen. So weit wäre man mit einem BMW i3 gekommen, hätte man jene Strommenge „getankt“, die im Business Campus München : Garching (BCMG) per Photovoltaik gewonnen wurde. Was sich mit „sauberer Energie“ bewegen lässt, veranschaulichte jetzt Geschäftsführer Michael Blaschek im Rahmen seiner Bilanz 2013 für den Standort (um die 80 Unternehmen/bald 4000 Arbeitsplätze). Wobei das Aufladen von E-Automobilen keineswegs Science Fiction ist: Die BMW Group will in ihrem weitgehend erstellten Innovationszentrum (gut 30 000 m2) am Parkring tatsächlich „Stromzapfsäulen“ für neu entwickelte Antriebstechnologien installieren.

Bis zu 750 000 KWh per Photovoltaik
Nach aktuellen Auswertungen des BCMG-Managements erreichten die Photovoltaik-Module  auf dem integrierten Parkhaus Nord eine Jahresleistung von 293 000 KWh. Das entspricht dem Bedarf von 87 (statistischen) Musterhaushalten bzw. von mehr als 50 Einfamilienhäusern. Ähnliche Kapazitäten wird eine zweite Photovoltaikanlage in das Netz einspeisen, die heuer mit dem Parkhaus Süd in Betrieb geht. Sobald der Business Campus schließlich seine Plankapazität von etwa 230 000 m2 an flexiblen Mietflächen und 7500 Jobs erreicht, soll die Sonne 750 000 KWh pro Jahr beisteuern.

Weitere Entlastungseffekte addieren sich auf, seitdem die Campus-Netze an das kommunale Geothermie-System („Energie-Wende-Garching“) angedockt sind: Im Vergleich zu einer Gas-Beheizung der Gebäude wurden 2013 stattliche 941 Tonnen an CO2 vermieden. „Dies entspricht dem Ausstoß, der angefallen wäre, wenn man mit einem Porsche Cayenne 100 Mal die Welt umkreist hätte“, so Geschäftsführer Michael Blaschek. Ebenso beeindruckend ist dieser realitätsnahe Vergleich: Dank der Geothermie wird rechnerisch die komplette Jahresmenge an CO2 ausgeglichen, die jene Beschäftigten verursachen, die mit dem Auto zur Arbeit im Büro- und Dienstleistungspark pendeln. Angenommen wurden Fahrleistungen von 40 km am Tag  (VW Golf TDI 1,6 Blue Motion).

Ökologische und ökonomische Balance
Nachhaltig ist auch der betriebswirtschaftliche Gewinn, da die Standortentwickler grundsätzlich nur auf Energiesysteme bauen, die ökologischen und ökonomischen Anforderungen gleichermaßen entsprechen. So kann man den Unternehmen und Institutionen im Business Campus mit wettbewerbsgerechten Miet- bzw. Nebenkostensätzen entgegen kommen. Intelligente Strukturen machen selbst scheinbar widersprüchliche Effekte möglich. „Im Sommer gewinnen wir einen Großteil der Kühlleistung für unsere Immobilien mit einem Absorber aus dem Heißwasser der Geothermie.“



Gewerbepark Regensburg baut großes Automotive-Center und Kinderbetreuung

27 01 2014

Regensburg. Der Gewerbepark Regensburg hat 2013 seine Führungsposition am Markt für Büro- und Serviceflächen ausgebaut. Auf Hochtouren gehalten wurde Ostbayerns Dienstleistungsdrehscheibe durch drei Treibriemen: Neuansiedlungen, Expansion ansässiger Unternehmen und Verdichtung der Servicestrukturen für mehr als 300 Mietpartner, fast 5000 Beschäftigte und bis zu 15 500 Besucher pro Tag. Zwei Beispiele von vielen: Für AVL entsteht ein Technologie-Center, während eine zentrale Kinderbetreuung das Arbeitsumfeld noch attraktiver macht. Rund 7,5 Millionen Euro werden in die Standortqualität investiert.
„Wir freuen uns besonders über die interne Dynamik. Sie bestätigt die Innovationskraft der Mieter ebenso wie das Standortkonzept“, betonten Roland Seehofer, Geschäftsführer der Gewerbepark Regensburg GmbH, und Prokuristin Maria Eichhammer beim Rück- und Ausblick 2013/14. „Auch in der Arbeitswelt 2.0 verschwinden Büros und Shops nicht einfach in der Cloud. Gerade die Generation Facebook braucht intelligent konfigurierbare Räume: für App-Programmierungen,  die Vernetzung mit Kunden oder mobilen Mitarbeitern, für Server-Farmen, den E-Commerce… Zumal auch manche Erfahrungen mit Home Offices ernüchternd sind. Externe Kräfte fühlen sich – speziell in wichtigen Tätigkeitsfeldern wie der Forschung und Entwicklung – oft vom Kommunikationsfluss abgekoppelt.“   
Komplettes Gebäude für AVL-Expansion
Exemplarisch für die mehr denn je gefragte Zukunftsfähigkeit und Flexibilität des Standorts steht derzeit AVL. Die Automotive-Gruppe (Motor-Management uvm.), erst 2008 auf 800 m2 gestartet, expandiert in einem fast 4000 m2 großen Tech-Center. In dem eigenständigen, komplett neu ausgerüsteten Gebäude kann AVL fast 200 Arbeitsplätze konzentrieren und bei einer Vertragslaufzeit von zehn Jahren Raumreserven für bis zu 300 Jobs darstellen. Die lichtdurchfluteten Büro-Lofts und Teststände rund um ein Atrium entsprechen neuesten Standards der Energieeinsparverordnung.
Know-how für Innovationszentren im Haus
Alle Pläne kommen aus kompetenter Hand: Die Architekten und Ingenieure der Gewerbepark-Schwesterfirma Gewerbeplan GmbH bauen auf langjährige Erfahrungen. Sie haben nicht nur große Gewerbepark-Ausbauten für Geneart/Life Technologies, BSH oder die IHK-Akademie realisiert. Auch der BioPark Regensburg,  das Ansbacher Innovationszentrum (TIZ) und komplexe Objekte für die BMW Group, Osram oder die TU München im Garchinger Business Campus wurden koordiniert.
„Mit diesem spezifischen Know-how können wir unser integriertes Netzwerk TechnologiePark, von dem nachhaltige Innovationsimpulse ausgehen, gezielt stärken. Wir sind für weitere Herausforderungen und Investitionen offen“, sagt Seehofer. Das richtige Umfeld für den Ausbau des Hightech-Sektors ist da: So schrieb die Siemens AG ihren Vertrag über 2272 m2 für die Regionalniederlassung fort, während sich nebenan Evopro Systems Engineering einrichtete. Zugleich etablierten sich Robotron (Software), GreenTec und das Ingenieurbüro Ritzer (Bautrocknung,  Brandsanierung). Die Auto-Sparte des TÜV Süd startete auf 750 m2 ein Center zur qualifizierten Kundenberatung. Ihre Standortwahl bekräftigt hat die Maschinenfabrik Reinhausen, Weltmarktführer mit Stufenschaltern. Die MR nutzt weiter ein Bürohaus am See, wo der Vertrieb seit 2009 internationale Kontakte pflegt. Auch BFFT, Vector und SY Systems (Automotive, Software,  Mobil-Entertainment…) stärken die Tech-Community im Gewerbepark.
Eine Kinderkrippe und zwei Kindergärten
Begleitend wachsen die Servicenetze mit, da neben Global Playern auch immer mehr mittelständische Adressen ein attraktives Umfeld zur Gewinnung umworbener Fachkräfte suchen. Dem kommt der seit jeher serviceorientierte Park mit der Umwidmung und dem Komplettumbau einer Bestandsimmobilie weiter entgegen. Eingebettet in eine 800 m2 große Frei- und Spielfläche entsteht eine neue Betreuungsstätte für die „Kinderzentren Kunterbunt gGmbH“  (gemeinnützige GmbH). Ab Herbst 2014 finden die bestehende Kinderkrippe (drei Gruppen) und ein neuer Kindergarten (zwei Gruppen) auf 1300 m2 Platz. Sogar eine Dach-terrasse dient als Spielplatz und natürlich werden alle Gruppen- und Sanitärräume kindgerecht ausgestattet. Dieser Service nur ein paar Schritte von den Büros erleichtern vielen der fast 5000 Beschäftigten die Balance von Beruf und Familie, zumal die Einrichtung mit Ausnahme der Weihnachtswoche fast ganzjährig geöffnet bleibt und einen nahtlosen Übergang von der Kinderkrippe zum -garten begünstigt. Zusätzlich steht ein städtischer Kindergarten bereit.
Viele Mietpartner bekräftigen Standortwahl
Im Zuge dieser Standortstrategie entwickeln sich auch die fünf weiteren Netzwerke vom Berater- bis zum MediPark gut (siehe www.gewerbepark.de). Für das differenzierte
Spektrum standen 2013 zum Beispiel folgende Ansiedlungen, Erweiterungen bzw. Vertrags-verlängerungen: Travel Divers (Tauchsport), AVIS Budget Autovermietung, Books in a Box (Web-Versand), die Steuerkanzlei WW+KN (zuvor SH+C) und Amazon.de mit einem Kundencenter auf 2300 m2. Knapp 1100 m2 belegt das Hauptzollamt neu. Am bewährten Platz bleiben das Business Center (Büro-Service auf Zeit), Mail Boxes, Fitnesspoint, die HypoVereinsbank und das Café Puro, während NAM (internationale Gerichte), Der Beck (Bäckerei/Bistro), Straight Pool und Cue Sports (Billardsport/Zubehör) das Freizeitangebot abrunden. Vergrößert hat Ski-Sport Goldhacker.
Attraktives Umfeld ein echter Erfolgsfaktor
Seehofer: „Mit dem Mehrwert erfolgsfördernder Strukturen und professionellen Immobilien-Services bei absolut wettbewerbsfähigen Mieten heben wir uns am Markt deutlich ab, der mit Standardbüros ohne ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld überversorgt ist. Raumlösungen nach Maß, 3500 kostenlose Parkplätze, eine Einkaufs- und Dienstleistungspassage, Schulungszentren, 14 Gastronomie-Adressen für jeden Geschmack, ein Tagungscenter mit Hotel und vieles mehr inmitten gepflegten Grünanlagen gibt es nicht an der nächstbesten Kreuzung.“



Offizielle Eröffnungsfeier der “Zuki Garching”

27 01 2014

Die betriebsunterstützte Kinderkrippe “ZuKi Garching” feiert am 31. Januar 2014 Eröffnung

Die neue Kinderkrippe “ZuKi Garching” unter der Trägerschaft der Zukunft Kinderkrippe GmbH wurde am 16. September 2013 auf dem Business Campus Gelände in Garching eröffnet. Nach erfolgreicher Eingewöhnung der Kinder findet die offizielle Eröffnungsfeier am 31. Januar 2014 von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr am Parkring 31 in Garching statt.

Die Veranstaltung wird mit einer Präsentation des pädagogischen Teams eröffnet. Dabei erhalten die Besucher erste Eindrücke des Konzepts sowie des Tagesablaufs und der Eingewöhnung in der Kinderkrippe. Im Anschluss sprechen Frau Oberbürgermeisterin Gabor der Stadt Garching und Herr Blaschek, Geschäftsführer der  Business Campus Management GmbH über ihre Kooperation mit dem Träger “Zukunft Kinderkrippe”. Es folgt ein kleiner Film über die Einrichtung. Wir werden die Feier durch eine Besichtigung der Einrichtung und mit einigen Köstlichkeiten ausklingen lassen.

Partner und finanzielle Unterstützer der Einrichtung sind die Stadt Garching, die Wohnsitzgemeinden der Kinder, die Regierung von Oberbayern, die Business Campus Management GmbH und weitere Unternehmen vom Gelände des Business Campus bzw. aus Garching und Umgebung: Amer Sports, BayWa Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG, Business Campus Management GmbH, Voith Turbo GmbH & Co. KG, ZEPPELIN GmbH, arvato services und Hawe Hydraulik SE. Die Einrichtung ist von der Landeshauptstadt München anerkannt.

Möchten Sie mehr über ZuKi Garching wissen? Dann sind Sie herzlich zu unserer Eröffnungsfeier eingeladen. Anmeldungen per Mail: info@diezukis.com oder per Fax. : 089-23546929.

Kontakt: Cécile Torrens-Horak, Tel.:  089-23546925
www.zuki-garching.de



Immobilienmanager-Award 2014: Business Campus München : Garching für die “Top 3″ nominiert

24 01 2014

Die Universitätsstadt Garching vor Münchens Toren gewinnt mit dem Business Campus entscheidend an Anziehungs- und Wirtschaftskraft: Das bestätigen immer mehr neutrale Stimmen, darunter nicht zuletzt der „Immobilienmanager“ (ausgezeichnet als Fachmedium 2013). Nachdem bereits die Redaktion des Magazins die positive Ausstrahlung dargestellt hatte, urteilte jetzt eine unabhängige Jury im Rahmen des „Immobilienmanager Award 2014“: Sie nominierte den Business Campus in der Kategorie Stadtentwicklung in den „Top 3“. Die offizielle Prämierung der besten Konzepte und Entwicklungen findet am 20. Februar in Köln-Mülheim statt. Dann gibt der „Immobilienmanager“ die Preisträger in 14 Kategorien bekannt. Die Auszeichnungen werden zum sechsten Mal verliehen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Standortkonzept nicht nur von der Wirtschaft in der Metropolregion, sondern auch von fachkundigen Juroren positiv aufgenommen wird. Die Qualitäten des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Garching konnten nur mit einem langfristigen Investment in flexible Mietflächen für Büro, Dienstleistung sowie Forschung und Entwicklung zur Wirkung gebracht werden“, reagierte das Business Campus-Team mit den Geschäftsführern Michael Blaschek und Christian Bretthauer auf die Nominierung. Nachdem im Rahmen des Masterplans bereits mehr als 100 000 m2 an rund 80 Unternehmen/Institutionen – darunter BMW, Osram oder auch die TU München  – vermietet und gut 4000 Jobs absehbar sind, hält die dynamische Entwicklung mit dem Bau weiterer Büroflächen (ca. 27 000 m2) und eines Restaurants an der zentralen Wasser-Landschaft an. Mit seinen Ansiedlungsspielräumen und integrierten Servicenetzen wird der Business Campus mehr und mehr zum städtebaulichen „Scharnier“ zwischen dem nördlichen Forschungsgelände rund um die TU, dem Zentrum der Kommune und dem großen Gewerbegebiet Garching-Hochbrück. Es wird durch moderne Projekte in der Nachbarschaft mit aufgewertet.

Der „Immobilienmanager Award“ wird in der Branche beachtet: Die B-to-B-Publikation spricht mit Fachbeiträgen vorrangig Entscheider an, die sie monatlich über interessante Projekte, technische oder architektonische Trends, größere Transaktionen, grundsätzliche Marktentwicklungen oder Städtebau-Konzepte informiert. Tagesaktuelle Services wie der Newsletter ergänzen das Info-Paket.

http://www.immobilienmanager.de/award/die-nominierten-2014.html



Jede Menge Leuchten

20 11 2013

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 20.11.2013:

Bunt schimmert hinter dem Grün der Natur ein Ufo, das 2005 gelandet ist. An Bord befinden sich innovative Köpfe, die in ebensolchen Unternehmen tätig sind. Gemeinsam auf einem “Business Campus” zu residieren, gehört zu ihrer Offenheit für Neues. Hier kann man Büroflächen in beliebiger Größe mieten und damit gewappnet sein für stetiges Wachstum. Die eifrige Tätigkeit all der produktiven Gehirne hat natürlich eine leuchtende Aura.
(Foto: Florian Peljak)



“Licht an” am neuen Standort

31 10 2013

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 31.102013 (von Claudia Wessel):

Die Firma Osram hat in Garching-Hochbrück jetzt eine Niederlassung, in der sich 600 Mitarbeiter mit “Allgemeinbeleuchtung” beschäftigen

Ganz klar: Besucher in einer Firma, die sich mit der „Zukunft des Lichts“ beschäftigt, werden an einer Leuchttheke empfangen, von einer überdimensionalen Lampe. „Eine weitere Installation hier im Foyer wird noch folgen“, erklärt Daniela Albrecht, Leiterin des Immobilienmanagements bei dem Münchner Lichthersteller Osram. Sie hat zu einem Rundgang in das Gebäude am neuen Standort Garching-Hochbrück eingeladen, der seit dem 14. Oktober vollständig bezogen ist. Etwa 600 Mitarbeiter sind hier mit „Allgemeinbeleuchtung“ beschäftigt.

Während die Verwaltung und damit der weltweite Hauptsicht der Firma im „Lighthouse“ in der Marcel-Breuer-Straße in der Parkstadt Schwabing untergebracht ist, befinden sich in Hochbrück drei Business Units, die Geschäftsbereiche „light engines“, „luminaires“ und „lamps“ sowie der Vertrieb. Im Bereich „light engines“ werden LED-Module und Vorschaltgeräte entwickelt. Letztere braucht man, um den Wechselstrom aus der Steckdose in Gleichstrom umzuwandeln. Der Bereich „luminaires“ befasst sich mit Leuchten, in die solche Module hineinpassen. Die Mitarbeiter von „lamps“ entwerfen „retro-fitte“ LED-Glühlampen – die in die bisher üblichen Fassungen passen. Das Wort Glüh“birne“ sollte man in diesem Haus übrigens besser nicht in den Mund nehmen, sagt Albrecht und lacht. Sie ist erst seit September 2011 bei Osram und hat diese Lektion quasi als erstes gelernt.

Das Unternehmen will sich die Möglichkeit zur Erweiterung offen lassen

Die Entscheidung der Firma für den Standort Garching war keine einfache. Als Daniela Albrecht zu Osram kam, stand schon fest, dass man das viel zu kleine Gebäude in der Giesinger Hellabrunner Straße verlassen würde. Seinerzeit waren noch 50 Standorte im Gespräch, alle in der Region München. Für Hochbrück als zweite Niederlassung neben der Zentrale sprachen schließlich viele Dinge. So mag man bei Osram zum einen das Konzept des Business Campus, wo sich namhafte Unternehmen an einem Ort versammeln. Zum anderen passte es, dass auf dem Business Campus „erst die Hälfte bebaut ist und dass noch mehr dazu kommen soll“, so Albrecht. Denn die besonders seit dem Börsengang im Juli 2013 stark wachsende Firma Osram wollte sich die Möglichkeit für weitere Räumlichkeiten offen halten. Die gute Verkehrsanbindung sowohl mit der U-Bahn als auch mit dem Auto, die Nähe zum Flughafen, die Tatsache, dass Hochbrück an der gleichen U-Bahnlinie liegt wie die Zentrale an der Station Alte Heide, waren weitere Vorteile. Nicht zuletzt sprach für Garching, dass der Umzug relativ schnell vonstatten gehen konnte. Denn das Gebäude am Parkring 33 war zum Zeitpunkt der Entscheidung im Rohbau vorhanden.

Osram hat nicht das gesamte Gebäude gemietet, sondern bisher 20 000 Quadratmeter für sich beansprucht. Das entspricht dem Business Campus-Konzept, das nicht nur komplette Häuser, sondern auch Büroflächen in beliebiger Größe anbietet. Dort findet man Labors und Entwicklungseinrichtungen, aber auch Großraumbüros, bei denen ein Teil der Schreibtische „Wechselarbeitsplätze“ sind……….. [weiterelesen: "Licht an" am neuen Standort]



Krebskranke Kinder brauchen mehr als akute Hilfe:

28 10 2013

15 000 Euro nach Rückenwindlauf 2013 überreicht

Mit vielen Aktiven, Helfern und Sponsoren fördern der Business Campus München : Garching und Greenlight Consulting die qualifizierte Nachsorge
Garching b . München. Ein Rekord stand schon vor dem Finish fest: Angesichts der Hitzewelle im Juli 2013 zogen die Organisatoren des Garchinger Rückenwindlaufs den Start in die kühleren Morgenstunden vor. Obwohl das Thermometer dann zügig über die 30-Grad-Marke kletterte, erreichte das Feld mit rund 700 Aktiven – ebenso wie viele „Bambini“ auf einem Spezialkurs – unbeschadet das Ziel im Business Campus. Unter dem Strich lief so wieder eine erfreuliche Spendensumme auf: 15 000 Euro.

Den Scheck überreichten jetzt Geschäftsführer Michael Blaschek und Simone Schnabrich (Business Campus Management GmbH) gemeinsam mit Christian Estermaier und Verena Grimm vom Veranstaltungspartner Greenlight Consulting GmbH an die Elterninitiative Krebskranke Kinder München e. V. Ein rundes „Jubiläum“, denn die gemeinnützige Einrichtung wird bereits seit fünf Jahren mit jeweils zehn Euro aus den individuellen Startgeldern sowie Spenden der Teilnehmer/-innen, engagierten Helfer und Sponsoren der Benefiz-Aktion unterstützt.

Wie wichtig dies ist, verdeutlichten die Vorstandsmitglieder Andrea Klenner-Felbinger und Carlotta Diekmann mit Angelika Andreae. Neben der Optimierung der Akutbehandlung der kleinen Patienten durch eine konsequente und qualifizierte Nachsorge steht nicht zuletzt die Betreuung der betroffenen Familien und Angehörigen mit im Fokus. So berichtet die Elterninitiative aktuell über eine starke Belegung der Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Schwerpunkt-Klinikum München-Schwabing. Eine Unterbringung von Eltern, Geschwistern oder Freunden auf der Krebsstation sei aufgrund des Platzmangels und der strengen hygienischen Vorsorge kaum möglich. „Wir sehen es deshalb als eine unserer Aufgaben an, für Familien Quellen des Kräftetankens zu schaffen. Die Wohnung war von Anfang an immer ausgebucht.“

Privates Engagement immer wichtiger

Auch mit vielen anderen Maßnahmen hilft die Organisation kranken Kindern, ihre Ängste wenigstens für ein paar Stunden zu vergessen, die oft langen, belastenden Klinikaufenthalte erträglicher zu gestalten, die Genesung zu beschleunigen und die sozialen Folgen der Schicksalsschläge abzumildern. Dafür steht beispielhaft das Projekt „Jugend und Zukunft“, das ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche auf ihrem Ausbildungs- und Berufsweg berät und begleitet. Je mehr der finanzielle und wirtschaftliche Druck auf die Kliniken wachse, desto wichtiger werde diese Unterstützung von privater Seite, appelliert die Elterninitiative in ihrem Dankschreiben an die Hilfsbereitschaft aller.

Damit auch im kommenden Jahr möglichst viele den Spaß am gemeinsamen Sport mit sozialen Zielen verbinden können, haben die Organisationspartner den Termin für die sechste Runde des Rückenwindlaufs zwischen der Wasser-Landschaft im Business Campus  und dem Garchinger Naherholungsgebiet bereits vorgemerkt: Sonntag, 27. Juli 2014. Alle Informationen zum Zeitablauf, zum bunten Programm und zum guten Zweck der beliebten Aktion findet man rechtzeitig unter www.rueckenwind-lauf.de sowie www.krebs-bei-Kindern.de.



Neue Kinderkrippe auf dem Campus

18 09 2013

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 18.09.2013:

Garching — Auf dem Business Campus in Garching ist Mitte September eine neue Krippe eröffnet worden. „ZuKi Garching” ist eine betriebsunterstützte Kinderkrippe für Kinder unter drei Jahren. Bevorzugt können die Mitarbeiter von Unternehmen des Business Campus Plätze für ihre Kinder buchen. Die Ganztagsplätze, die in fünf, drei und zwei ganze Tage teilbar sind, stehen bei freien Kapazitäten auch anderen Eltern zur Verfügung. Am Samstag, 16. November, findet von 10 Uhr bis 12 Uhr ein Besichtigungstag statt. Träger ist die Zukunft Kinderkrippe GmbH.



Der neue Business Campus Newsletter “netzwerk” ist da!

21 08 2013

Infos, Meinungs, Trends… Alles was in und rund um den Business Campus München : Garching geschieht, nachzulesen im aktuellen Newsletter “netzwerk” (Ausgabe 7 / 1. Halbjahr 2013):



Vielberth kommt in Garching gut an

19 08 2013

Die Mittelbayerische Zeitung schreibt am Freitag, 16.08.2013:

Vor den Toren Münchens wächst ein Gewerbepark heran, der bald die Dimension des Regensburger Pendants erreicht.
(von Bernhard Fleischmann, MZ)

Der Zentralbereich des Business-Campus: Wer hier arbeitet, soll ein angenehmes Umfeld vorfinden. Foto: Stefan Hanke

GARCHING/REGENSBURG. Die Grundidee ist im Prinzip die gleiche, die schon in Regensburg funktioniert hat: Ein geplanter, organisierter Gewerbepark für Unternehmen, der alle Vorteile eines innerstädtischen Standorts bietet, ohne aber dessen Nachteile in Kauf zu nehmen. So ist schon der Gewerbepark Regensburg konzipiert, der inzwischen rund 150 000 Quadratmeter Mietfläche und Raum für etwa 5000 Arbeitsplätze bietet. Nach diesem Prinzip entwickelt sich derzeit auch der Business Campus Garching am Nordrand von München. Dahinter steht jeweils die Dr. Vielberth Verwaltungsgesellschaft.

Platz für 7500 Menschen
Derzeit wächst der Garchinger Campus wieder um ein Gebäude mit 27 000 Quadratmetern und um einen großen Komplex mit gut 30 000 qm, den BMW beziehen wird. Vor kurzem ist erst Osram eingezogen. Sind diese Zubauten fertiggestellt, dann werden in dem Garchinger Firmenpark im nächsten Jahr rund 4300 Menschen arbeiten. Bis zum Jahr 2020 ist ein Ausbau auf etwa 230 000 qm vorgesehen, was dann einer Kapazität von rund 7500 Jobs entsprechen würde. 84 Mieter zählt der operative Geschäftsführer des Campus, Michael Blaschek, derzeit. Dazu zählen unter anderen Amer Sports (Atomic, Wilson), Garmin, die Technische Universität München und das Forschungsinstitut Helmholtz-Zentrum. Den Schwerpunkt bilden Büros, dazu kommen Labors und Entwicklungsabteilungen mit entsprechenden Prüfeinrichtungen. Ergänzend gibt es Serviceeinrichtungen (etwa einen Lebensmittelmarkt) oder etwa einen Zahnarzt. Es ist dieses Puzzle, das für die erfolgreiche Entwicklung eines solchen Standortes entscheidend ist, sagt Blaschek bei einem Ortstermin. Und nennt damit gleichzeitig ein – aus seiner Sicht – Alleinstellungsmerkmal der Vielberth’ schen Managementpraxis.

Christian Bretthauer von der Vielberth-Zentralgeschäftsführung erläutert den entscheidenden Unterschied zu üblichen Firmenparks näher: Es gebe kaum Investoren, die solche Projekte als langfristige Bestandshalter angingen mit einer über zehn Jahre hinausreichenden Perspektive. Üblicherweise würden Gebäude gebaut und, sobald ein Mieter vorhanden sei, sofort verkauft. Weil es die Vielberth-Verwalter anders machen und nicht die schnelle, sondern die langfristige Rendite zählt, könnten sie sich auch vom Wettbewerb abheben. Sie gehen die Entwicklung eines Standortes an wie ein Städteplaner. Dann enthält ein Gewerbepark halt nicht nur Büros, sondern auch kostenlos zu benutzende Parkhäuser, eine Nahversorgung für die Mitarbeiter, eine passende Gastronomie und auch eine Kindertagesstätte.

Diese Herangehensweise hatte um das Jahr 2000 herum auch den damaligen Garchinger Bürgermeister überzeugt, der einen Business-Park nach Vielberth’scher Logik guthieß. Garching mit seinem Gewerbegebiet Hochbrück war seinerzeit geprägt von Produktion und Logistik. Den Anschluss an die Dienstleistungsstrukturen hatte man verpasst, wie Bretthauer zurückblickt. Unterschleißheim, Ismaning, Unterföhring wuchsen, Hochbrück stagnierte.

Eine Energiezentrale am Gelände
Die Vielberth-Mannschaft beschäftigte sich mit Garching und kam durch Studien zu dem Schluss, dass München in Zukunft vor allem in nordöstliche Richtung wächst. Der Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel war wichtig und mit der bestens getakteten U- Bahnlinie 6 gegeben. Zusätzlich verlockend war laut Bretthauer die Nähe zum Forschungsgelände mit Technischer Universität, Leibnitz-Rechenzentrum und der Nuklearforschung. Der Rest ist bekannt: Trotz selbstbewusster Mietpreise ist der Campus bestens vermietet. Weitblick zeigten die Macher auch beim Thema Energieversorgung. Sie installierten eine Energiezentrale fürs ganze Gelände. Als Garching auf Geothermie setzte, zog der Business Campus mit. Statt wie zu Beginn mit Gas und Strom wird seither mit dieser regenerativen Quelle komplett geheizt und auch gekühlt. 

Standorte für rund 19 000 Jobs
• In der Regie der Dr. Vielberth Verwaltungsgesellschaft mbH (DV) werden zentrale Standorte für Handel und Dienstleistung entwickelt und verwaltet.
• Neben dem Donau-Einkaufszentrum Regensburg und dem Brücken-Center Ansbach gehören dazu 17 Euro Rastparks und Business-Landschaften wie der Gewerbepark Regensburg (mehr als 300 Firmen, fast 5000 Arbeitsplätze, Gesamtmietfläche 155 000 Quadratmeter) sowie der Südwestpark Nürnberg (230 Firmen, rund 7500 Beschäftigte, 190 000 Quadratmeter).
• Die Entwickler und die angegliederte Gewerbeplan GmbH (ca. 60 Architekten, Ingenieure, weitere Spezialisten) sorgen darüber hinaus für den Aufbau des Business Campus Garching ein. Er wird im Endausbau rund 7500 Jobs auf 230 000 Quadratmetern vereinen. Fast 90 Firmen und Institutionen haben sich bereits nahe der „Allianz Arena“ angesiedelt, etwa Amer Sports (Atomic, Salomon …), BMW, Bombardier, Harman, Osram, Texas Instruments oder die TU München.
• Insgesamt sind an den DV-Standorten annähernd 900 Adressen mit derzeit rund 19 000 Beschäftigten vertreten. (fl)