MediPark-Netzwerk spendet 7050 Euro für Bauprojekt der Initiative Zweites Leben e.V.

17 03 2015

Regensburg. Mehr als 20 Fachpraxen, eine ambulante Klinik und viele weitere Spezialisten stehen im MediPark Regensburg für eine ganzheitliche Versorgung. Damit ist dieser Kompetenz-Schwerpunkt im Gewerbepark (insgesamt 330 Adressen/5000 Beschäftigte) das größte regionale Ärzte-Netzwerk. Um ihre Kooperation zu intensivieren, pflegen die Mediziner und Therapeuten regelmäßig einen Erfahrungsaustausch. Anlässlich dieser Treffen werden traditionell soziale Initiativen gefördert.

Zum Jahreswechsel 2014/15 kamen 7050 Euro für den gemeinnützigen Verein „Zweites Leben e. V.“ in Regensburg zusammen. Er setzt sich mit breiter öffentlicher Unterstützung für eine intensive Betreuung von Patienten ein, die nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata „alltägliche“ Fähigkeiten erst neu erlernen müssen, um wieder ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Dazu wurde mit privaten Spenden unter anderem ein Nachsorge-Zentrum bei der Neurologischen Rehabilitation auf dem Gelände des Bezirksklinikums in Regensburg aufgebaut. Es ermöglicht mit 40 Halbtagesplätzen laufend mehr als 100 Betroffenen eine ambulante Betreuung. In einem weiteren Schritt soll ein Wohnprojekt für die Wiedereingliederung realisiert werden.

Im März 2015 überreichten die MediPark-Beiräte Dr. Gerhard Ascher (Orthopädie), Dr. Erich Gahleitner (HNO) und Dr. Richard Häusler (Gynäkologie) im Namen Ihrer KollegInnen den symbolischen Spendenscheck an den Verein Zweites Leben, der durch die stellvertretende Vorsitzende Maria Dotzler und Schatzmeisterin Margit Adamski vertreten wurde. Auch Gewerbepark-Geschäftsführer Roland Seehofer und Gerhard Bosch (Apotheke im Gewerbepark), der den MediPark-Dialog seit langem unterstützt, begleiteten die Spendenaktion.



Business Campus realisiert bei starkem Neugeschäft zeitnah weitere Flächen

20 01 2015

Zuletzt expandierten zum Beispiel Amer, Arval, Condair, Harman Becker, in-tech, Schneider und Würth / Nachdem 2014 rund
19 000 m² neu vergeben wurden, sind 25 000 m² im Bau

Vor allem im 4. Quartal 2014 hat sich der Büromarkt München besser entwickelt als prognostiziert. Seinen Teil dazu beigetragen hat einmal mehr der Business Campus München : Garching mit einem Neuvermietungsvolumen von 19 000 m² im Jahresverlauf.

Einen Meilenstein in 2014 markierte die Übergabe der ersten Mieteinheiten an die BMW Group. Während sie Zug um Zug ihr Innovations- und Technologiehaus (ca. 32 000 m²) bezieht und ausrüstet, steht die Arval Deutschland GmbH exemplarisch für die aktuelle Nachfrage. Das Unternehmen (Full Service-Leasing, Flotten-Management) mietet Büros im Neubau am Parkring 1- 5 an und verlagert seinen Sitz nach Garching.

Erfolgreiche Partner expandieren
„Unser jetzt bezugsreifes Bürogebäude mit benachbartem Parkhaus stieß schon in der Bauphase auf reges Interesse“, bilanzieren Michael Blaschek, Geschäftsführer der Business Campus Management GmbH, und Christian Bretthauer (Zentralgeschäftsführung). So führt z.B. die bereits am Parkring vertretene Harman Becker Automotive Systems GmbH Einheiten aus der Metropolregion in  zusätzlichen Raumlösungen zusammen.

Auch andere erfolgreiche Mietpartner erweitern: die Amer Sports Deutschland GmbH, die in-tech GmbH oder auch die Würth Electronic eiSos GmbH. Zugleich speisen Neuansiedlungen die Dynamik: Hierfür standen zuletzt Condair GmbH, Nitto GmbH, Schneider Electric GmbH oder Serienreif e. K. Über das Neuvermietungsvolumen von insgesamt 19 000 m² hinaus wurden Verträge über 5000 m² prolongiert und Flächenoptionen gezeichnet. Blaschek: „Über dieses Vertrauen in das Konzept, die Flexibilität und die langfristige Stabilität des Standorts freut sich unser Team natürlich besonders.“

Auch ein Fitness-Studio kommt
Um dem nachhaltigen Interesse möglichst zeitnah entgegen zu kommen, geht das Management weiter konsequent mit Investitionen in Vorleistung: Mit den laufenden Büro- und Dienstleistungsprojekten (Nutzflächen: 25 000 m²) wächst die Gesamtkapazität auf 180 000 m².

Mit integriert wird voraussichtlich wieder eine attraktive Serviceeinrichtung – ein Sport-Studio. Maßgeblich zur Work-Life-Balance trägt seit Herbst 2014 auch das Betriebsrestaurant „freiraum“ bei. Hier wurden schon bald nach dem Start an einem Tag gut 1000 Menüs bestellt und mit dem Service auf den See-Terrassen im Frühjahr werden noch mehr Gäste die Pasta-, Pizza- oder Asia-Inseln entdecken.

Kostengünstiges Energienetz
Für das ganzheitliche Konzept stehen nicht zuletzt neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von demnächst 600 000 KWh, die gemeinsam mit dem Geothermie-Netz günstige Nebenkosten sichern. Davon profitieren aktuell 90 Adressen mit 4000 Beschäftigten. Im Endausbau wird die Plattform für Wirtschaft und Wissenschaft an der Achse City/Airport ca. 7500 Arbeitsplätze vereinen.



Business Campus München : Garching: Bau des Forschungs- und Technologiehauses der BMW Group

16 01 2015

Anspruchsvolle Investitionsvorhaben sind innerhalb der Unternehmensgruppe praktisch Alltag: Damit geht bisweilen der Blick dafür verloren, wieviel Hände dabei ineinander greifen und welches Tempo angesichts meist naher Bezugstermine erforderlich ist. Anhand des rund 32 000 m² großen Innovations- und Technologiehauses für die BMW Group am Standort Business Campus München : Garching, lässt sich dies jetzt mit einem Klick nachvollziehen. Über die Jahres- und Tageszeiten hinweg wurde der Baufortschritt am Parkring von der Grundsteinlegung 2012 bis in den Herbst 2014 hinein dokumentiert:



Große Umfrage zu Wohnen, Arbeiten und Mobilität der TU München

14 01 2015

WAS IST MIR WICHTIG? WIE WILL ICH LEBEN? WIE WILL ICH WOHNEN? WO WILL ICH ARBEITEN? WELCHES VERKEHRSMITTEL IST MIR AM WICHTIGSTEN? Solche Fragen beschäftigen alle – besonders in der Region München mit ihrer Wohnungsknappheit und den stark belasteten Verkehrssystemen.

Die TU München hat es sich nun mit Ihrer großen Umfrage „Wohnen, Arbeiten, Mobilität in der Metropolregion München“ zur Aufgabe gemacht, Antworten und Lösungen zu finden.
Damit wir unsere Städte und Gemeinden so planen, wie Sie leben möchten, bitten wir Sie um die Teilnahme an der großen Studie der TU München (und gewinnen Sie eines von 10 iPad mini!).

Hier geht’s direkt zur Umfrage: www.wam.tum.de

Das Video von münchen.tv zum offiziellen Auftakt der Umfrage Sie hier:
http://www.muenchen.tv/mediathek/video/tum-studie-wie-wollen-wir-leben/#.VLZ8G7hBW5c.facebook



Der neue Business Campus Newsletter “netzwerk” ist da!

15 12 2014

Infos, Meinungs, Trends… Alles was in und rund um den Business Campus München : Garching geschieht, nachzulesen im aktuellen Newsletter “netzwerk” (Ausgabe 9 / 2. Halbjahr 2014):



Auch in Unterschleißheim nahe München entsteht ein Business Campus mit spezifischen Vorteilen

8 12 2014

Unterschleißheim nördlich von München bringt seine günstige Lage mehr denn je zur Geltung: Auf dem bisherigen Grundstück von Airbus Defence and Space an der Landshuter Straße entstehen bald zukunftsgerechte Standortstrukturen nach dem Vorbild des wenige Kilometer entfernten Business Campus München : Garching. Die Verträge sind geschlossen. Das mit dem regionalen Gewerbeimmobilien-Markt vertraute Business Campus-Team, seit 2006 am Garchinger Parkring vertreten, wird Zug um Zug weitere Mietflächen für Büro, Dienstleistung oder auch Forschung & Entwicklung in der größten Stadt des Landkreises bereit stellen. Der neue Business Campus München : Unterschleißheim kann voraussichtlich bis zu 5000 attraktive Arbeitsplätze mit bester Anbindung an das Autobahn-Netz und direkter S-Bahn-Linie City/Airport aufnehmen.

„Wir haben bei anhaltend starker Resonanz auf unser Business Campus-Konzept zwischen der AllianzArena und dem Garchinger Forschungszentrum schon 155 000 m2 für rund 90 namhafte Mietpartner realisiert und sehen langfristige Wachstumspotenziale. Das gilt sowohl für die Universitätsstadt Garching als auch für Unterschleißheim mit seinem ausgewogenen Mix aus Industrie, Technologie und Dienstleistung. Unsere zeitlich abgestimmten Investitionen sind auf die wirtschaftliche Dynamik und den prognostizierten Zuzug in der Metropolregion ausgerichtet. Offizielle Stellen gehen im Mittel von 200 000 Neubürgern und deutlichen Beschäftigungsgewinnen aus“, begründen die Zentralmanager Christian Bretthauer und Dr. Lothar Koniarski mit Michael Blaschek (Geschäftsführer in Garching) sowie Stephan Hof (Expansion) die Strategie. Stephan Hof hat den Transfer koordiniert und zeichnet künftig auch als Geschäftsführer für den neuen Business Campus in Unterschleißheim verantwortlich.

Nachhaltiges Nutzungskonzept

Der bisherige Grundstückseigentümer Airbus Defence and Space hatte im vergangenen Jahr angekündigt, die Kapazitäten seiner Verteidigungs- und Raumfahrtsparte bis Ende 2015 überwiegend in Ottobrunn zu konzentrieren. In enger Absprache mit der Stadt Unterschleißheim sowie mit Unterstützung des beauftragten Beraters Colliers International München erfolgte daraufhin die Auswahl eines Käufers mit einem nachhaltigen Nutzungskonzept für das Areal.

Der Erste Bürgermeister Unterschleißheims, Christoph Böck, bewertet das Investment als außerordentlich positives Signal für die Kommune mit 27 500 Einwohnern: „Der Wirtschaftsstandort Unterschleißheim bleibt ausgesprochen attraktiv. Der Verkauf des ehemaligen Geländes von Airbus Defence and Space an die Entwickler des Business Campus ist eine hervorragende Nachricht für den gesamten Wirtschaftsraum der Europäischen Metropolregion München. Der jetzt vollzogene Eigentümerwechsel eröffnet die einzigartige Chance, die vorhandenen Flächen progressiv weiterzuentwickeln.

Der Eigentümerwechsel macht deutlich, dass weiter vielversprechende und klare Entwicklungsmöglichkeiten für Unterschleißheim vorhanden sind, die mit Investitionen in den Standort verbunden sind sowie Unternehmensansiedlungen und neue Arbeitsplätze mit sich bringen. Die Stadt wird den neuen Investor bei der Realisierung seiner Vorhaben aktiv unterstützen.“

Während der Übergangsphase können die Entwickler im Dialog mit den öffentlichen Gremien ihren Masterplan zur Neustrukturierung des Geländes ausarbeiten und danach zeitnah umsetzen. Bestehende Bürohäuser sollen aufgewertet und in eine vielfältige Business-Landschaft integriert werden, während einige größere Hallen (Technologie-Entwicklung, Test, Montage etc.) durch multifunktionale Immobilien ersetzt werden.

Multifunktionale Mietflächen

Auch Kombinationen sind darstellbar, etwa für Forschung, Prototypen-Bau, Präsentation/Vertrieb, Verwaltung, Kommunikation oder E-Commerce. „Unsere eigene Planungsgesellschaft realisiert Lösungen nach Maß“, erklärt Dr. Koniarski, während Michael Blaschek die Erfahrungen aus der Aufbauarbeit der Business Campus Management GmbH am künftig eng vernetzten Standort Garching einbringt. „Für Kombi-Module gibt es eine hohe Nachfrage, da die Bereiche F&E und High Tech laufend Impulse auslösen. Hier kommt die Innovationskraft der deutschen Wachstumsregion Nr. 1 voll zum Tragen.“

Christian Bretthauer: „Der Business Campus in Unterschleißheim und unser erfolgreicher Park in Garching stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich mit spezifischen Merkmalen. Bald können wir den individuellen Expansionsplänen von Mietinteressenten mit entsprechend differenzierten Raumlösungen entgegen kommen. So werden beispielsweise Unternehmen mit internationalen Kontakten den schnellen, bei jeder Verkehrslage sicheren Transfer zum Airport mit seinen fast 40 Millionen Passagieren im Jahr schätzen. Dank der nahen TU, der Helmholtz-, Max-Planck- oder Fraunhofer-Institute bietet sich der neue Standort aber ebenso für Kooperationen in der Forschung an. Zumal hier viele Ingenieure, Techniker und Programmierer zuhause sind.“

Bei ihrem zweiten Projekt im Gebiet der „Nordallianz“, das im bundesweiten Vergleich ähnliche Spitzenwerte zeigt wie die Landeshauptstadt, vertrauen die auf autarke Parks mit einer hohen Eigendynamik spezialisierten Teams auf das Zusammenwirken struktureller bzw. konzeptioneller Vorteile wie:

– leistungsfähige Anbindung über die A 92, A 99, A 8, A 9 und das Bundesstraßen-Netz;

– nur 700 Meter bis zur S-Bahn-Linie 1 mit ca. 15 Minuten Fahrzeit zum Airport bzw. in die City;

– günstiger Gewerbesteuersatz von 350 Punkten (Landeshauptstadt: 490);

– effiziente Grundrisse von 100 bis 10 000 m2 oder mehr durch erfahrene Planungsteams;

– wettbewerbsgerechte Mieten/Nebenkosten auf Dauer durch professionelle Verwaltung;

– mehr Aufenthaltsqualität durch gepflegte Grün- und Ruhezonen rund um die Arbeitsräume;

– Work-Life-Balance durch integrierte Gastronomie-, Einkaufs- und Serviceangebote;

– Impulse durch Adressen wie Baxter, BMW oder Linde im benachbarten Gewerbegebiet uvm.

Die gewachsene Stadtstruktur mit Wohnungs-, Bildungs- und Dienstleistungsangeboten auf kurzen Wegen kommt den Projektplanungen ebenso entgegen wie das leistungsfähige Nahverkehrsnetz. Hof: „Nach unseren Erfahrungen an vergleichbaren Business-Standorten nutzen – bei zunehmender Tendenz – heute schon mehr als 30 Prozent der Beschäftigten günstige Busse und Bahnen.“

Die Entwickler vertrauen auf ihr in Jahrzehnten gesammeltes Know-how und sind überzeugt, dass die Wirtschaft auch die Lage-, Liquiditäts- und Wettbewerbsvorteile der zusätzlichen Gewerbeflächen-Angebote schnell für sich entdecken wird. Bretthauer: „Vorausschauende Entscheider können so ihre Unternehmen in der chancenreichen EU-Metropolregion optimal positionieren und nicht zuletzt gefragte Fachkräfte binden bzw. finden. Diese wichtigen Erfolgsfaktoren greifen in Unterschleißheim wie in Garching.“



TU München ruft auf zur Teilnahme an einer Studie über die Zukunft der Metropolregion München

28 11 2014

Der Business Campus München : Garching ist Kooperationspartner der Studie „WAM – Wohnen, Arbeiten und Mobilität in der Metropolregion“, die von der TU München durchgeführt wird.

Die Dynamik der Metropolregion München hat inzwischen ganz Südbayern erfasst. Verwaltung, Politik und Wirtschaft stehen angesichts des Bevölkerungswachstums und der Verkehrsentwicklung vor großen Herausforderungen. Jetzt soll eine Studie Handlungsvorschläge liefern. Unterstützt von einem breiten Bündnis aus Partnern will die Technische Universität München mit der Studie „WAM – Wohnen, Arbeiten, Mobilität“ die bekannten Probleme in einem größeren räumlichen Umgriff untersuchen und Zukunftsoptionen aufzeigen.

Um mehr über die Gründe eines Umzugs oder Jobwechsels zu erfahren, ruft die TU München alle Bürgerinnen und Bürger, die innerhalb der letzten drei Jahre ihren Wohnort oder Arbeitsplatz gewechselt haben auf, bis 15. Februar 2015 an der Online-Umfrage teilzunehmen: www.wam.tum.de



Neues Entwicklungszentrum im Gewerbepark Regensburg

14 11 2014

Hier wird Zukunft gestaltet und bald noch intensiver daran gearbeitet, mit hocheffizienten Automobilen den Treibstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß zu senken. Ab Ende Dezember können bis zu 300 Ingenieure auf 4000 m2 großen Forschungs-, Test- und Büroräumen im Gewerbepark Regensburg neue Automotive-Systeme entwickeln und erproben. Neben dem erfolgreichen Motormanagement-Spezialisten AVL Software und Functions GmbH haben heuer viele weitere innovationsstarke Unternehmen Mietverträge über insgesamt 42 000 m2 am zentralen Dienstleistungsstandort geschlossen.

Rund 23 000 Meter IT-Kabel, 17 048 Kubikmeter umbauter Raum, 167 Isolierfenster, 604 Kubikmeter Dämmung… Viel Aufwand und Know-how stecken im neuen AVL-Entwicklungszentrum. Auf den Gastronomie-Terrassen am Gewerbepark-See konnte man in den Sommermonaten praktisch dabei zusehen, wie eine Bestandsimmobilie mit einer zusätzlichen Ebene und modernen Energiesystemen in ein multifunktionales Gebäude mit einem taghellen, innenliegenden Atrium verwandelt wurde. Und das ist nur ein Ausdruck der anhaltenden Dynamik, von der Geschäftsführer Roland Seehofer jetzt mit Prokuristin Maria Eichhammer berichtete.
Die im Jahresverlauf am größten regionalen Business-Standort bereit gestellten Raumkapazitäten entsprechen in etwa der Fläche von 300 Großstadt-Reihenhäusern. Profundes internes Know-how in der Planung und Realisierung gewerblicher Immobilien und nicht zuletzt ein Netzwerk zuverlässiger Bau- und Handwerksbetriebe machen es möglich, dieses Volumen zu stemmen.

Spielraum für planvolle Expansion
„Unternehmen achten mehr denn je auf eine leistungsfördernde Infra- und Servicestruktur“, betonte Seehofer beim Rundgang während der „heißen Phase“ im AVL-Projekt. Rund um das Atrium haben die Handwerker noch gut zu tun, um die flexiblen Räume termingerecht bis Weihnachten auszustatten.
Mit dem Umzug am bewährten Platz sichert sich die erst vor sechs Jahren in Regensburg gestartete AVL-Gruppe (Hauptsitz Graz) Spielräume für ihre nächsten Expansionsziele. Wobei die frei werdenden AVL-Büros über dem nebenan gelegenen IHK-Bildungszentrum schon an nachfolgende Mietpartner vergeben sind. Seehofer: „Unternehmen mit eigenen Abteilungen oder Kooperationsbedarf in der Forschung & Entwicklung suchen die produktive Nähe zu Marktführern in wichtigen Technologie-Feldern. Aus diesem Innovationsnetzwerk, unserem TechnologiePark, kommen stetige Impulse.“

Dichtes Technologie-Netzwerk
Zuletzt hat sich auch die seit langem als Großmieter ansässige Bosch Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) Erweiterungsflächen gesichert (1560 m2) und erneut auf lange Sicht an den Standort gebunden. Wenige Schritte weiter nutzt das japanische Unternehmen Yazaki (Bordnetze für die Autoindustrie) zusätzliche 1000 m2, während sich Your Own Brand auf 1000 m2 neu im Park eingerichtet hat. Dieser Spezialist stellt Handelsmarken in den Sparten Kosmetika/Haushalt her. Und das sind nur drei interessante Beispiele von vielen.
Speziell für die Technologie-Kompetenz rund um die Grün- und Wasser-Landschaft stehen auch bekannte Adressen wie Thermo Fischer (früher Geneart), Tieto Germany (ca. 1500 m2) oder die Maschinenfabrik Reinhausen (MR), deren Vertrieb auf mehreren Büroetagen über dem modernen Tagungscenter internationale Geschäftsverbindungen pflegt. Diese Dichte namhafter Unternehmen führt Seehofer auf das Zusammenwirken vieler Faktoren zurück:
– optimale Lage/Erreichbarkeit mit 3500 kostenlosen Parkplätzen;
– effiziente Grundriss-Lösungen mit Erweiterungsoptionen;
– professionelle Immobilienservices und kontrollierte Nebenkosten;
– modernes Arbeitsumfeld mit durchdachter Infra- bzw. Servicestruktur;
– dauerhaft hohe Standortqualität mit Grün- und Erholungszonen;
– Imagevorteile bis hin zur einfacheren Personalgewinnung uvm.

Wobei diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: Neben einer effizienten räumlichen Basis benötigen Unternehmen mit anspruchsvollen Aufgaben nicht zuletzt auch schnelle Datennetze, Consulting-Partner oder eine qualifizierte Wissensvermittlung. „Bei immer kürzeren Innovationszyklen und der zunehmenden Projektorganisation in der Arbeitswelt rücken breit gefächerte Aus- und Fortbildungsangebote ebenso in den Fokus wie bewährte Bausteine von der Einkaufspassage über eine bezahlbare Gastronomie bis zum Business-Hotel“, weiß das Gewerbepark-Team aus vielen Kundengesprächen.

Vielfältige Service-Landschaft
Das Spektrum an beratenden Dienstleistungen wird mit der neu angesiedelten Ergo Versicherung sowie der expandierenden Fortbildungsakademie Markus Pschick weiter differenziert, während „Der Beck“ (Café, Bäckerei, Snacks), die Praxis Rößger (Osteopathie/Physiotherapie), ein größerer Getränkemarkt (Netto) oder ab 2015 auch das neue Zentrum für Kinderkrippe und -garten (ca. 1300 m2) die Serviceangebote rund um die 5000 Jobs noch vielfältiger machen.
Ob die kürzlich gestartete Filiale des Autoteile-Händlers Schirmbeck, der Spezialist „Kettenbertl“ (Geräte/Werkzeuge für Gartenbau, Forstwirtschaft) oder Die Küche direkt.de (stationärer Showroom, E-Commerce) – der positive Trend zieht sich durch alle sechs Kompetenz-Bereiche vom MediPark als größtem privaten Ärzte-Center der Region bis zum Groß- und Fachhandel. Dem kommen natürlich die Frequenzen besonders entgegen (bis zu 15 500 Besucher am Tag).
Um die Position als Marktführer zu untermauern, investiert das Gewerbepark-Management laufend in das nachhaltige Konzept: Im Jahresmittel fließen etwa 1,5 Millionen Euro in den individuellen Zuschnitt bzw. Ausbau von Mieträumen sowie weitere 2,5 Millionen in die Pflege des Gebäudebestands (155 000 m2). Frei werdende Einheiten werden rasch wieder auf aktuelle Standards gebracht.

Bis zu 8000 m2 nach Wunsch
Im Hintergrund skizzieren die Entwickler zugleich neue Immobilienprojekte: Je nach Bedarf sind zeitnah bis zu 8000 m2 für repräsentative Solitär- oder kleinteiligere Kombi-Lösungen (F&E, Vertrieb, Büro…) machbar. Seehofer: „Mit den erfahrenen Architekten und Ingenieuren unseres Partners Gewerbeplan GmbH erfüllen wir auch anspruchsvolle Wünsche. Je komplexer die Herausforderungen durch Mietinteressenten sind, desto besser. Dann können wir unsere spezifischen Kompetenzen voll ausspielen und den Standort nachhaltig stärken.“

www.gewerbepark.de



Restaurant „freiraum“ startet im Business Campus München : Garching

3 11 2014

Mehr „freiraum“ genießen
Mit der Eröffnung des Restaurants am See bietet der Business Campus eine noch bessere Work-Life-Balance für demnächst 4000 Beschäftigte

Garching bei München. Im Herzen des Business Campus München : Garching steht nun neben dem Edeka-Markt und weiteren integrierten Service- und Gastronomieangeboten auch das zentrale Restaurant „freiraum“ des Partners „Arena One“ für eine hohe Aufenthaltsqualität. Die moderne Location (Parkring 24) an der Grün- und Wasser-Landschaft verspricht seit dem 3. November nicht nur den Belegschaften der schon rund 80 ansässigen Unternehmen eine ideenreiche, gesunde Küche und den richtigen Rahmen, um in angenehmer Atmosphäre zu essen, zu kommunizieren und neue Kraft zu tanken.

„Entscheidend für ein perfektes Ergebnis ist ein frisches Grundprodukt. Wir sorgen für eine rasche, schonende Vor- und Zubereitung frischer Nahrungsmittel“, lässt „Arena One“-Manager Ralf Sanktjohanser seine Gäste „in die Töpfe“ schauen. „Schon bei der Personalauswahl haben wir darauf geachtet, dass das Handwerk und nicht die Rechenkunst im Vordergrund steht. Köche mit sehr guter Ausbildung sowie Küchenhelfer mit klar definierten Aufgaben bilden das richtige Team.“ Diese Philosophie kommt im Logo zum Ausdruck: Sanktjohanser: „Hier kann man einfach mal ausklinken und ein Stück Freiheit genießen. Auf der Sonnenterrasse bei einem Kaffee, drinnen bei einem leckeren Menü mit Kollegen, vielleicht auch mit einer Genuss-Box am eigenen Schreibtisch oder beim Team-Meeting mit kreativem Catering…“

Live-Cooking an vier Stationen
„Arena One“, hat sich mit Gastronomie-Konzepten von der „AllianzArena“ bis zum Drehrestaurant des Olympiaturms einen Namen gemacht und auch am Parkring spezifische Strukturen realisiert: mit Live-Cooking an vier Countern, Menü-Kombinationen an den Stationen Asia, Pasta, Pizza und Grill mit mal bodenständigen, mal leichten High Class-Gerichten sowie einer zentralen Zone mit Kaffeebar und mehr vom Frühstück bis zum Snack. Appetit machen zugleich eine Take away-Auswahl und Produkte mit Manufaktur-Charakter zum Mitnehmen – wie Nudelspezialitäten – für die heimische Kochkunst.

Genießen lässt sich alles aus der Küche (355 m²) auf 200 Terrassen-Plätzen, gut 420 Plätzen im Erd-/Obergeschoss sowie 52 Balkon-Sitzen montags bis donnerstags zwischen 8 und 17 Uhr (freitags 16 Uhr). Wobei man dank der Online-Karte und dezentraler Kassen auch bei Zeitdruck gut relaxen kann. Willkommen sind nicht zuletzt die Belegschaften der Adressen rund um den Business Campus, TU- Studierende sowie Bürger oder Vereine. Gäste zahlen bequem bargeldlos per „FRCard“, die im „freiraum“ erhältlich ist. Für Konferenzen und Events bietet das Serviceteam zudem Catering-Arrangements.

Michael Blaschek, Geschäftsführer der Business Campus Management GmbH: „Unternehmen, die qualifiziertes Personal binden oder gewinnen wollen, achten mehr denn je auf ein attraktives Arbeitsumfeld. Unsere langfristig orientierte Standort-Philosophie hat diesen Trend vorweg genommen. Wir stimmen unsere Servicestrukturen und -netzwerke laufend auf den aktuellen Bedarf ab.“



Eigener Schreibtisch ist Schnee von gestern: Neue Bürowelten im Südwestpark

29 10 2014

Von Klaus Wonneberger,
Wirtschaftsredaktion Nürnberger Nachrichten

Gewerbeparks sind normalerweise ein frühzeitiger Gradmesser dafür, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Werden viele Neuverträge geschlossen, weil sich zusätzliche Firmen ansiedeln? Sind große Unternehmen bereit, ihre bestehenden Mietverträge weiter zu verlängern, weil es ihnen gutgeht?
Gemessen an den Antworten auf diese Fragen geht es der Wirtschaft im Südwesten Nürnbergs ungeachtet der aufziehenden Gewitterwolken am konjunkturellen Himmel Deutschlands prächtig: „Wir sind sehr zufrieden, die Geschäfte laufen gut“, bilanziert Daniel Pfaller, Geschäftsführer des Nürnberger Südwestparks zur Jahreshalbzeit. Eine Reihe von neuen Unternehmen sei im ersten Halbjahr in den Park neu eingezogen, große Bestandskunden hätten ihre Mietverträge auf lange Zeit prolongiert.
Insgesamt sind auf den Gewerbeflächen entlang des Europakanals zurzeit rund 230 Betriebe angesiedelt und 7500 Menschen finden dort Arbeit. Das vertretene Branchenspektrum ist breit angelegt: Es reicht von Vertretern der pharmazeutischen Industrie über internationale Autozulieferer bis hin zu Finanzdienstleistern sowie Firmen der Informations- und Kommunikationsindustrie. „Viele unserer Betriebe sind schon lange im Südwestpark, die Verweildauer ist hier überdurchschnittlich lang“, sagt Pfaller.
Das heißt aber nicht, dass grundlegende Veränderungen an dem Wirtschaftszentrum spurlos vorübergehen. Im Gegenteil: „Wir merken sehr deutlich, dass das neue Konzept der flexiblen Bürowelten gerade in der Praxis ankommt“, fasst der Park-Manager den aktuellen Trend bei den Gewerbeflächen zusammen.

Großraum statt Nistkästen

Unternehmen gehen immer mehr dazu über, die festen Arbeitsplätze für jeden Mitarbeiter abzuschaffen. Gerade im Projektgeschäft werden die Schreibtische immer wieder neu verteilt, „Desk-Sharing“ bedeutet auch, dass sich mehrere Beschäftigte einen Arbeitsplatz teilen. „Das führt dazu, dass wir in der Bilanz pro Quadratmeter mehr Arbeitsplätze registrieren als früher“, erklärt Pfaller.
Statt „Nistkästen-Büros“ gibt es offene Arbeitsflächen mit dem Charakter von Großraumbüros. Auf der anderen Seite muss der Südwestpark dann aber auch Ruhezonen ausweisen und Kommunikationszentren etwa mit Kaffee-Bars, wo sich die Mitarbeiter immer wieder zum Gedankenaustausch treffen.
Möglich wird das durch ein Vermietungskonzept, das auf flexible Raumaufteilung setzt. „Wir können unsere Gewerbeflächen dem Wachstum der Mieter folgend anpassen. Wir können aber auch mit den Unternehmen atmen“, sagt der Park-Geschäftsführer und meint damit: Wenn es bei den Mietern einmal nicht so gut läuft, können die Büroflächen auch schrumpfen.

Auf LED umgeschaltet

Rund zwei Millionen Euro investiert das Management jedes Jahr in Instandhaltung und in den nachhaltigen Ausbau des Parks und setzt dabei verstärkt auf praxisreife Systeme zur Verbesserung der Ökobilanz. Der sparsame Umgang mit natürlichen Ressourcen, der Einsatz effizienter Technik sowie die Nutzung erneuerbarer Energien sollen die Betriebskosten ebenso wie die Umwelt entlasten.
Vor kurzem sind auf zwei großen Gebäudekomplexen Photovoltaikanlagen mit 200 Kilowatt-Peak Leistung in Betrieb gegangen. Die erzeugte Sonnenenergie fließt als Allgemeinstrom direkt in den technischen Betrieb der Immobilien. „Das entlastet — subventionsfrei — die Betriebskosten“, so Pfaller.
Daneben wurde die komplette Außenbeleuchtung des 14 Hektar großen Parks auf LED-Technik umgestellt. Die Lichtsysteme in den Objekten folgen Zug um Zug. Facility Manager Bernhard Mösbauer hat errechnet, dass allein dank der neu installierten Photovoltaik-Anlagen pro Jahr ein CO2-Ausstoß von 106 000 Kilogramm entfällt. Einschließlich der Fassaden- und Dachdämmung und neuer Pumpensysteme würden sogar 271 Tonnen CO2 vermieden.
Die Süd-West-Park Management GmbH ist ein Unternehmen der Vielberth-Gruppe in Regensburg, die insgesamt 260 Mitarbeiter beschäftigt. Das Geschäft der Gruppe ist die Entwicklung und das langfristige Management komplexer Standorte für Büro, Dienstleistung und Handel. Das Unternehmen wurde vor 60 Jahren von Dr. Johann Vielberth gegründet. Inzwischen werden Business Parks, Einkaufszentren und Rastanlagen beziehungsweise Autohöfe mit einer Gesamtnutzfläche von über 600 000 Quadratmetern betrieben und weiterentwickelt. Rund 850 Unternehmen und Institutionen mit zusammen 19 000 Beschäftigten sind gegenwärtig als Mieter ausgewiesen. Der Standort Nürnberg gehört zu den größeren Objekten der Regensburger.